Schade, bigFM.

Jun 4

Hallo bigFM,

ich fand es ja toll, dass Ihr Euch vor einer Weile gemeldet habt, und mir auch zugesagt habt, zu helfen. Ich war völlig aus dem Häuschen! Nicht nur ich, auch das Geburtstagskind und alle, die mitgelesen haben, haben sich über Eure angebotene Hilfe gefreut. [Hier gerne nochmal zum Nachlesen.]
Die Resonanz war groß.

Also habe ich getan, wie von Euch gebeten - ich habe Euch nochmal eine ausführlichere E-Mail geschrieben, hier gerne auch nochmal in den Kommentaren zum Nachlesen.
Einen Tag später ging meine E-Mail raus, in der weitere Details zum Sachverhalt standen, die ich hier nicht veröffentlichen möchte. Der grobe Umfang steht ja in meinem offenen Brief.
Einen halben Tag später antwortete mir bigFM:

Hi Rozana,

da können wir dir leider nicht helfen! Poste dein Anliegen doch auf unserer Homepage, vielleicht ergibt sich dort was!

Viel Glück wünscht dir dein bigFM-Team

Hmm, das war wohl eher die Antwort auf meine allererste E-Mail, BEVOR ich einen offenen Brief geschrieben habe? Ich war verwirrt. Ich also geantwortet:

Ähm, jetzt bin ich verwirrt, ich habe Euch doch schon auf mehreren Kanälen geschrieben, auf facebook, auf Twitter und direkt auch eine Mail ins Studio.
Oder ist das die Antwort von der Studiomail, die ich gestern geschickt habe?

Inzwischen reagierte ja schon ein Kollege darauf und gab mir die Adresse info@big-fm.de, an die ich mich wenden soll. Heute morgen ging hierzu die Email raus.
Nicht, dass es hier zu Missverständnissen kommt.

Hier nochmal die Info zum Kommentar auf meinen Blogpost:
Hallo zusammen,
um uns weiter darum kümmern zu können, wäre es super wenn ihr/du eine offizielle Mail verfasst und diese an info@big-fm.de sendet. Die zuständigen Redakteure werden sich dann des problems annehmen und wir gehen einen Schritt näher in Richtung Lösung ;)

Liebe Grüße
Rozana

Und siehe da…

es tat sich NICHTS MEHR.

Auf diese E-Mail keine Antwort mehr, auf nichts mehr eine Antwort. Ich wollte warten, nicht stressen.
Und ich wartete.

Die Stimmen sind mittlerweile abgeflaut, das Thema kocht nicht mehr, das weiß ich. Aber ich möchte jetzt einen Schlußstrich ziehen.

Aber ich frage mich - was sollte das? Okay, ich hab gebruddelt, mich aufgeregt, Hilfe gesucht, aktiv, auch aggressiv. Es führte dazu, dass bigFM letztendlich reagiert hat, Juchey! Aber dann zusagen, mir helfen zu wollen und dann nichts mehr zu machen… Oh Mann. Das geht nicht.
Echt nicht. Schreibt doch dann wenigstens gleich von Anfang an, dass Ihr nicht helfen könnt oder wollt.

Aber erst hinhalten und dann gar nicht mehr reagieren, weil man einen privateren Kanal gewählt hat? Na danke. Wieso seid Ihr dann überhaupt darauf eingegangen?

Ich habe Euch ja nie die Schuld gegeben, das war auch nie meine Intension. Die Hafenbar wird auf jeden Fall hier auch noch ihren Qype-Eintrag abkriegen, klar. Eure Reaktion war irgendwie aber auch nicht die beste.
Vielleicht war meine Aktion selbst es auch nicht, aber…

Ob es was gebracht hat, sich öffentlich aufzuregen?
JA! bigFM hat zwar null geholfen, aber die Reaktion der Leser war bombastisch! Wir haben so viele Tipps und Ratschläge bekommen, dass wir nicht mehr wussten, in welcher Reihenfolge wir denn alle abklappern sollen. Letztendlich haben wir eine neue Location gefunden, die neuen Einladungen sind raus und wir hoffen, dass es der Feier selbst keinen Abbruch tut.

Ich freue mich, dass das Geburtstagskind doch noch zu der verdienten Party kommt!

Danke nochmal an die Helfe im Hintergrund, die unterstützt haben, sei es durch Retweets, facebook-Teilen-Aktionen oder durch direkte Hilfeangebote. Danke, Ihr habt echt geholfen!

So. In diesem Sinne, tschüss, bigFM!

big FM und mein offener Brief.

May 23

Diesmal geht der Brief nicht (nur) an bigFM, sondern an meine Leser und an alle, die uns tatkräftig durch Sharen meines Beitrages geholfen haben.

Erstmal DANKE. Danke, weil bigFM hat reagiert - und Ihr glaubt gar nicht, wie sehr mich das freut.
bigFM hat zugesagt, sich um die Sache zu kümmern und will auch versuchen, zu helfen.

Ich freue mich, dass der Brief geholfen hat, sich Gehör zu verschaffen. Ich freue mich, dass Ihr mir geholfen habt. Und ich freue mich, dass bigFM helfen möchte.

Werde berichten, wie es weitergeht.

Offener Brief an bigFM. In eigener Sache.

May 22

Hallo bigFM,

ich schreibe Euch jetzt mal einen offenen Brief und ich hoffe, dass er “Gehör” findet.
Kurz vorweg: Ich mag Euren Sender, er ist abwechslungsreich und auf jeden Fall was frischeres als andere Stuttgarter Sender. Ich höre nur leider kaum Radio, daher wäre es wohl etwas übertrieben, zu behaupten, ich sei ein wirklicher Fan.
Aber ihr seid okay und ich respektiere Euch.

So, nun zu meinem Anliegen:
Am 07.07.2012 findet das Event Nachtflug Stuttgart statt. Dagegen habe ich auch nichts einzuwenden, wird sicher ‘ne tolle Sause, ABER: Seit Monaten wird von einer guten Freundin von mir ihr runder Geburtstag dort geplant, 70 Leute wurden postalisch eingeladen, 70 Leute haben sich den Termin freigehalten, 70 Leute haben sich auf ihre schöne 50 gefreut!
SEIT MONATEN. Manche reisen extra nach Stuttgart, übernachten hier, um mit ihr zu feiern.
Hat sie nicht super Freunde? Was kann man sich denn schöneres wünschen, als mit ihren Besten den Tag gemeinsam zu verbringen, in der Hafenbar am Stuttgarter Flughafen

Und jetzt kommt Ihr, reserviert an genau diesem Tag die Hafenbar und meiner Freundin wird anschließend einfach abgesagt. Jetzt. Mitte Mai, wo schon alles andere ausgebucht ist.
Wie soll hier jetzt eine einzelne Person noch die Kurve kriegen, dass aus einem tollen, fantastischen privatem Event keine Katastrophe wird?

Ich weiß nicht, wer Schuld daran ist, dass es so gelaufen ist, ich weiss nur, DASS es so nicht hätte laufen dürfen!
Aber bigFM, bei Euch vertraue ich auf Euer Ohr - und ich bin mir sicher, dass Ihr HELFEN könnt!
Ich will für meine Freundin eine geile Party! Helft mir, diese noch zu zaubern!
Ihr könnt das! Denn nichts anderes hat sie auch verdient.

Feedback nehme ich gerne entgegen.

Danke.

Mauritius, ein Horror-Paradies.

Mar 4

Wenn man an Mauritius denkt, denkt man an ein paar Dinge: entweder eine Trauminsel, eine Bildagentur oder aber auch eine Cocktail-Bar-Restaurant-Lounge-Kette im Stuttgarter Raum. Auch wenn ich lieber auf der Insel gewesen wäre, war ich letzten Freitag “nur” in der Bar, die es gefühlt seit Ewigkeiten schon in Stuttgart gibt.

Der folgende Beitrag ist rein subjektiv, ich werde dennoch versuchen, möglichst sachlich zu bleiben.

Es wurde eine kleine Firmenfeier veranstaltet, ich als “Anhang” war mit eingeladen. Offizieller Beginn war um acht, aber da es eine lockere Runde war und ich noch etwas zu erledigen hatte, stieß ich erst um neun hinzu. Es gab keinen freien Stuhl mehr am Tisch, der Veranstalter war so nett, mir einen beim Kellner zu erbitten. Kurze Zeit später brachte er ihn mir auch. Der Tisch war schon recht voll, also rückten wir etwas zusammen, da wir aber alle nur getrunken haben (aber das ordentlich), brauchten wir auch nicht so viel Platz.

Um es mal in Zahlen zu nennen: Es wurde für zehn Leute reserviert. Ich war aber schon Nr. 14, denn es haben spontan doch noch mehr Leute zugesagt als erwartet. Macht aber nichts, wir haben uns trotzdem nicht sonderlich breit gemacht, wir hatten unseren Platz und waren happy damit.
Kaum saß ich, bestellte ich meinen ersten Cocktail, die Hälfte des Tisches ihren nächsten.

Kurze Zeit später kam noch mein Partner, der noch dringende Telefonate erledigen musste, hinzu. Nr. 15. Er bat um einen Stuhl, bestellte, weitere Leute auch, der Kellner kam, verschüttete drei Cocktails (passiert jedem Mal in der Hektik), vergaß einen, verwechselte zwei. Macht nichts, wir waren gut gelaunt, es war alles in Ordnung.
Cocktails leer, neue bestellt. Ich hab immerhin in 2 Stunden 3 Cocktails getrunken.
Finde ich nicht wenig, aber das ist ja nur subjektiv. Meine Mitgäste waren wesentlich besser unterwegs.

Egal. Nummer 16 stieß hinzu, der Veranstalter bat um einen weiteren Stuhl. Und da begann das Fiasko:
Nein. Es sei denn, man setze sich als neuer Gast an einen neuen Tisch. Wir sahen den Veranstalter mit dem Kellner diskutieren. Länger. Dann stieß der Betriebsleiter hinzu. Diskussion.
Wir waren verwirrt, währenddessen bestellten noch welche einen Cocktail.

Dann kam unser Veranstalter auf uns zu mit den Worten:
“Wir sind hier nicht mehr erwünscht.”
Kurzgefasst: Wir würden zu wenig Umsatz machen (in drei Stunden über 300,- €, und das bei einer “5,- Aktion” für jeden Cocktail) und von dem Geld könne er nichtmal seinen Kellner zahlen, wir würden anderen Gästen die Plätze wegnehmen (es gab ausreichend freie Tische) und wir hätten unsere zwei Stunden Reservierung schon längst überschritten (wovon am Telefon nie die Rede war), abgesehen davon haben wir ja nichts gegessen (wir saßen nicht im Restaurant-Bereich). Und ach ja, wir sind weit mehr Personen als reserviert wurden! Aber das dann auf gleicher Tischbesetzung. (Meine Mutter als ehemalige Restaurantbesitzerin hätte sich über so etwas gefreut!)

Tja, da waren wir sprachlos. In der Zwischenzeit kamen die letzten bestellten Cocktails, die wir dann zurückgeschickt haben. Der (fremde) Kellner, der sie brachte, war entrüstet, immerhin hätten wir diese bestellt! Aber was soll man dazu noch sagen? Letztendlich kam “unser” Kellner (dem das alles irgendwie furchtbar leid tat) und hat die Cocktails nach einer kleinen Diskussion wieder zurückschicken können.

Wir hatten die Schnauze voll. Wollten zahlen. Der Veranstalter wollte die Runde übernehmen und mit Karte zahlen. Ging nicht, man nehme keine Karte. So ein Riesenladen und dann ging das nicht? Unvorstellbar.
Also zahlte jeder für sich. Was natürlich dauerte.
In der Zeit (wir waren die ersten, die gezahlt haben), packten mein Partner und ich unsere Sachen zusammen und warteten am Eingang auf den Rest. Wir beschlossen, uns die Visitenkarte und den Namen vom Betriebsleiter (der uns letztendlich ja rausschmiss), zu besorgen. Ja klar, gerne.
Karte bekommen.
Wir fragten ihn, ob er denn Restaurant-Kritik.de kenne und ohne dass er uns wirklich aussprechen ließ, meinte er nur gelassen, klar, kenne er und “… den Beitrag kann man löschen.”

Ob er weiss, dass das nicht stimmt und dass schon einige mit diesem Wunsch geklagt und verloren haben?

Auf jeden Fall eine Unverschämtheit, was uns an dem Freitag widerfahren ist.
Nicht falsch verstehen: Die Cocktails waren superlecker. Aber der Service widersprach jeder Etikette der Gastronomie. Ein deftiger Grund, dieses Lokal nie wieder zu betreten.

Gegen den Strich. Eine Initiative für Stuttgart.

Dec 16

  • “Ich bin ein braver Junge. Sagen meine Kunden.”
  • “Französisch habe ich mindestens viermal die Woche. Nach der Schule.”
  • “Wenn ich groß bin, will ich, dass es nicht mehr weh tut.”

So lauten die Radiospots der Kampagne “Gegen den Strich“.

Gerade läuft hier in Stuttgart diese Aktion. Das Projekt macht sich stark gegen die männliche Kinder- und Jugendprostitution in Stuttgart. Und damit will es als Sprachrohr für die junge Männer fungieren, die in der Gesellschaft keine Stimme haben.
Transportiert wird die Botschaft über ein Babyphone, das in Mailings und an belebten Plätzen in Stuttgart nachgestellte Dialoge zwischen Stricher und Freier wiedergibt. Dabei wird ganz bewusst nicht auf drastische Formulierungen verzichtet. Schließlich ist es die ungeschönte Wahrheit, die die Kamoagne ans Licht der Öffentlichkeit bringen will.
Mit dem Ziel: ein Problembewusstsein für dieses Thema zu schaffen und Spenden für die sammeln, die es brauchen.

Ich weiss, es ist bald Weihnachten und Spenden werden überall abgeklopft - aber hier geht es um ein ganzjähriges Problem in “meiner” Stadt. Eins, dass vielen wahrscheinlich gar nicht bewusst ist.
Deswegen möchte ich dieses Projekt unterstützen - und spende.

Wer sich die Spots anhören möchte oder gar selber die Spendenaktion verbloggen will, kann sich hier näher informieren.
Danke für’s Lesen und hoffentlich unterstützen!

Elsass - kleine Eindrücke.

Jul 17

Über Pfingsten entschieden wir uns, spontan ins Elsass zu fahren. Von Stuttgart aus ist es nicht weit und das Wetter dort versprach um einiges sonniger zu sein, als daheim. Drei Tage hintereinander frei zu haben, war natürlich mitunter auch ein Grund.

Ohne auf den gesamten Kurztrip einzugehen, sind wir irgendwann, recht planlos eigentlich, in Dâmbach angekommen. Und das erste, was wir dort sahen, war eine alte, verlassene Lagerhalle.
Und ein paar Graffitti-Künstler darin, die für einen Wettbewerb in Barcelona übten. Und nebenher Party machten.
Tolle Menschen.

Mal wieder bloggen.

Jul 12

So, nachdem ich ein geschlagenes halbes Jahr nichts mehr gepostet habe, wird es wahrascheinlich wieder an der Zeit, es doch mal zu tun. Mich gibt es noch, und dass ich am Leben bin, sieht man sicherlich an meinen weiteren Internet-Aktivitäten.

Gestern habe ich about.me entdeckt und beschlossen, dort mein Profil anzulegen.
Und da stolperte ich wieder bewusst über meinen Blog. Und dass ich hier mein Tagebuch pflegen wollte.

Bisschen konzentrierter, vielleicht. Aber neben Twitter, facebook, Google+, Flickr, instagramm [...] kommt man kaum dazu, etwas zu schreiben.
Ich meine, etwas mit Inhalt.

Oder Fotos hier etwas zu bündeln. Oder überhaupt mal wieder “echte” Fotos, ohne Iphone, ohne instagramm, zu publizieren. Habe neulich auch schon von einem Kontakt in Flickr den Hinweis bekommen, dass er meine Bilder vermisst. (Ob Ihr das tut, sei dahingestellt - aber einen hat meine instagramm-Flut schmerzhaft getroffen.)

Deswegen. So halt.

sitting on the top.

sitting on the top.

Winter 2010.

Jan 27

[Österreich, hoch oben.]

Chat-Lag.

Dec 22

“Aber das ist doch absurd”, unterbrach ihn die Patientin. “Ich habe durchaus reale Freunde, lerne andere Menschen in Cafés kennen und gehe abends auch gerne aus.”
Der Mann schaute sie nachdenklich an, aus seiner Pfeife stieg der süßliche Rauch empor und zeichnete feine, bläuliche Linien in die Luft, die ihn verspielt umkreisten, bevor sie sich im Nichts verloren. Er zog seine schmalen Augenbrauen kurz hoch, wie um seine Gedanken kurz abzuschütteln und schaute ihr direkt in ihre großen, braunen Augen.
“Nun gut, ich glaube Ihnen.” Er lächelte freundlich, um seine Worte zu unterstreichen. Auf einmal wirkte er entspannt, nicht mehr unnahbar wie zu Anfang des Gesprächs - es schien ihr fast so, als ob er seine Rolle als Arzt soeben abgestreift hätte.
Seine Augen strahlten und als sie sein Gesicht betrachtete, stellte sie fest, dass er, mit diesem freundlichen Lächeln, kein schlecht aussehender Mann war. Seine tiefe, aber angenehme Stimme durchbrach den Moment der Stille.
“Was halten Sie davon, wenn wir uns bei einem gemeinsamen Abendessen unterhalten? Ich habe Hunger und über eine charmante Begleitung würde ich mich sehr freuen.” Sie war überrascht, dass er sich mit ihr verabreden wollte, aber dennoch freute sie sich darüber. Das Kompliment ihres Gegenübers tat ihr gut.
“Vielen lieben Dank, aber leider muss ich ablehnen. Ich habe später noch eine wichtige Verabredung, die ich nicht verschieben kann.” Sie bedankte sich für seine Zeit, nahm noch einmal bewusst den Pfeifengeruch wahr und hoffte innerlich, ihn nochmal wieder zu sehen, als sie heimfuht - vielleicht nicht nur als Patientin. Leider konnte sie heute Abend wirklich nicht. Sie hatte Wichtigeres vor.

Es war keine Stunde vergangen, dass die junge Frau den Raum verlassen hatte. Er hatte sich schnell um die Ecke etwas zu essen geholt und kehrte wieder in sein Büro zurück. Im Raum hing noch der herbe Duft seiner Pfeife, inzwischen erkaltet, und mischte sich sanft mit der Erinnerung eines Damenparfüms. Schade, dass sie sein Angebot abgelehnt hatte, aber er war froh, dass sie verabredet war - und somit heute Abend nicht vor ihrem Rechner saß.
Er schaltete seinen Laptop an und während er hochfuhr, klopfte er seine Pfeife aus, um sie für heute ein letztes Mal zu stopfen. Er öffnete die oberste Schublade seines Schreibtisches und während er seine Tabakdose hervorholte, ertönte ein leises Pling aus den Boxen seines Laptops. Er verharrte kurz, ohne auf den Monitor zu sehen und seufzte resigniert. Langsam drehte er seinen Kopf zum Bildschirm.

Ein Chatfenster war offen, eine neue Nachricht von missy_brown_77 war eingegangen.
sry doc - ich war noch bei so nem termin, ist aber nicht wichtig wie sieht’s bei dir aus?
heute abend schon was vor? :-)
wenn nicht, lass uns ne runde quatschen, wollte dich eh fragen, ob du weißt, was ein chat-lag ist - würd mich freuen, dich noch on zu sehen, lg missy!

31.

Dec 20


Jetzt ist es soweit: Alle Geburtstage aneinandergereiht ergeben einen ganzen Monat Purzeltag.
Und so viele habe ich jetzt auch hinter mir. Woohoo!

Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen bedanken, die mir zum Geburtstag gratuliert haben - über facebook, instagram, Twitter, Skype, E-Mail, SMS, Xing… Ganz schön viel!

Am meisten haben mich aber, natürlich, die persönlichen Glückwünsche gefreut von Menschen, die mir sehr nahe stehen. Und auch die, die es geschafft haben, den Hörer in die Hand zu nehmen, um mich anzurufen (auch wenn es vielleicht 4 Anläufe gebraucht hat, Fräulein A. *g*).
Danke!

Es war ein schöner, angenehmer Geburtstag im engsten Kreis meiner chaotischen Familie und ihm. Und darauf kommt es ja an.
(Undichfindesvolltolldassichsonetollesuperdupercoolpaprika-gelbekaffeemaschinebekommenhabedankenochmalaufdiesem-
wegekusskussundnochmalkuss)