Manche Dinge
Nov 30

- Söhne Mannheims -
Heute war es fast schon wie verflucht, wie oft ich dieses Lied gehört habe (liegt wohl auch daran, dass im Hintergrund den ganzen Tag das Radio gedudelt hat, Xavier Naidoo und seine Leute schlicht und ergreifend in den TopTen sind) - aber ich muss es zugeben, auch wenn es eigentlich nicht so ganz meine Musikrichtung ist: mir gefällt der Song. Ein paar Zeilen gehen mir besonders nahe.
Und irgendwie… will mir der Song einfach nicht aus dem Kopf.

Tja, “wäre”. Wenn nicht dies und wenn nicht das gewesen “wäre”. Ohne näher darauf eingehen zu wollen: Macht man sich nicht dennoch immer wieder solche Gedanken? “Was wäre, wenn…” Aber was wäre, wenn nicht? Wären wir dann trotzdem an dem Punkt, an dem wir heute und jetzt sind?
Ich kann nicht alles gutheissen oder verpönen, was passiert ist, aber es lohnt sich nicht, sich auszumalen, wie es gewesen wäre, wenn dies und jenes… Na ja, es wäre zuviel Schmerz. Und wer fügt sich freiwillig Schmerz zu? Ich nicht. Es kostet vielleicht Kraft, die momentane Situation zu akzeptieren - aber um dies tun zu können, muss man nach vorne sehen, und sich nicht drum kümmern, was man ohnehin nicht mehr ändern kann.
Nach vorne sehen, und aus dem, was man hat, das Beste machen! Auch wenn es Monate dauern mag - ich bin sicher, dass es sich lohnt.
Denn es geht nicht darum, was “wäre”, sondern was ist und was sein wird!

Eines meiner Lieblingsfotos (ich meine das, was hinter mir an der Wand hängt). Eine sehr gute Freundin, die gerade in Schweden studiert, fotografierte die Picasso-Brücke für mich in Spanien - na ja, sie kennt eben meine Kunst-Favoriten ![]()
Und zum upload-Bild selbst: Nicht wundern wegen meinem Gesichtsausdruck - ich sollte einfach keine Süssigkeiten mehr essen, wenn ich geknipst werde!