Archive for November, 2005
:: in eigener Sache :: weitere Galerien sind on
Nov 15…irgendwie konnte ich nicht anders :: hab’ noch zwei weitere Foto-Galerien online gestellt:: MENSCHEN und MOMENTE.
Morgen sind dann NAHRHAFT, OBJEKTE und STUTTGART dran.
Sollte irgendwo ein Bild fehlerhaft sein, bitte melden.
Kann gut sein, dass ich etwas übersehen habe.
:: kleines Update :: November 16 2005 ::
Aus STUTTGART wurde ZUERICH mit den ersten Bildern, da zu STUTTGART bald neue Bilder von der Staatsgalerie hinzukommen werden - wird dann in einem Stück hochgeladen.
Ich halt’ Euch auf dem Laufenden.
unser Städtle hat auch’n Blog
Nov 15Jede Stimme zählt - und je mehr Stimmen unser Städtle hat, desto mehr wird’s gehört.
Durchlesen, stöbern, aufregen, loben - jeder ist gefragt.
Finde, dass das eine sehr gute Idee und auch sinnvoll ist, bin dabei. Und der Blog wird verlinkt.
So, jetzt wird aber gelernt, sonst bekomm’ ich noch eins auf die Nuss.
:: in eigener Sache :: “01 Photography” is online.
Nov 13Nachdem eine gute Weile meine Fotografien offline waren und der Umbau heimlich vonstatten ging, können wir es langsam wagen, die Galerien in neuer Struktur und Optik ins Netz zu stellen::
noch sind nicht alle Galerien da, Bilder müssen zum Teil weiterhin noch in ihre Themengebiete sortiert und neu hochgeladen werden, aber mit der Zeit wird das alles schon… Ich halte Euch auf dem Laufenden.
Ich hoffe, dass Euch die neue Galerie gefällt (ich für meinen Teil liebe sie), freue mich aber über konstruktive Kritik! Schliesslich will ich ja, dass Euch das Durchblättern Spass macht. (klicks::klicks::klicks *hrhr*)
“02 Drawings” ist ebenfalls in Arbeit, aber zuerst wird “01″ vollendet…
Der Dank gebührt Mario, der sich die ganze Mühe gemacht hat und bei dem ich in tiefer Schuld stehe. Du hast meinen vollen Respekt! (aber den hattest Du schon immer).
PS:: Um die Galerie zu begutachten, einfach rechts in “01″ klicken.
PPS:: und und uuund…??? Was sagt Ihr?
:: gelauscht
Nov 12Wish I was too dead to cry
My self-affliction fades
Stones to throw at my creator
Masochists to which I cater
You don’t need to bother;
I don’t need to be
I’ll keep slipping farther
But once I hold on,
I won’t let go ’til it bleeds
Wish I was too dead to care
If indeed I cared at all
Never had a voice to protest
So you fed me shit to digest
I wish I had a reason;
my flaws are open season
For this, I gave up trying
One good turn deserves my dying
You don’t need to bother;
I don’t need to be
I’ll keep slipping farther
But once I hold on,
I won’t let go ’til it bleeds
::
Wish I’d died instead of lived
A zombie hides my face
Shell forgotten
with its memories
Diaries left
with cryptic entries
And you don’t need to bother;
I don’t need to be
I’ll keep slipping farther
But once I hold on,
I won’t let go ’til it bleeds
You don’t need to bother;
I don’t need to be
I’ll keep slipping farther
But once I hold on:
I’ll never live down my deceit
Kunst ist geschmackssache. Essen auch.
Nov 10So. Wie ich ja schon erwähnt habe, habe ich meinen gestrigen Abend im “Palazzo” verbracht.
Nun, hier die subjektiven Facts::
19:30Uhr stehen wir vor der Tür, warten auf den Rest, beschliessen dann wegen der abendlichen Novemberfrische doch, innen zu warten. Wir gehen rein…
Der erste Eindruck: das Zelt ist innen komplett mit königlich rotem Samt verkleidet, das Licht eher warm gehalten und zwei Damen empfangen uns am Eingang, die uns dann zum Platz weisen. Eine Geste, die schonmal alles sehr festlich macht.
“Wenn Sie bitte Ihre Mäntel an der Garderobe abgeben würden…”
Klar, wir folgen der Bitte. Als ich allerdings erfahren habe, dass die Garderobe 1€ kostet, sank der erste Eindruck des Zeltes. Sorry, aber dass bei einer Karte im Wert von 99,-€ nicht mal die Garderobe drin ist… Wahrscheinlich wollten die Herrschaften den 100er rund machen…
Wie auch immer, von solchen Lapalien lassen wir uns doch nicht den Abend verderben, oder?
Am Tisch angekommen, setzen wir uns erstmal in aller Ruhe und geniessen den Anblick des Zeltes. Auf der einen Seite ist das Restaurant sehr festlich hergerichtet, mit Samtsitzen und schönem, dunklen Holz, auf der anderen Seite ist es unübersehbar, dass es ein Zirkus ist - aber, so soll es ja auch sein. Und so langsam trudeln auch die letzten Gäste ein… Die Show kann beginnen.
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Der Oberkellner stellt sich vor, begrüsst die Gäste und lockt auch den Chefkoch aus den “geheimen Räumen”, mitsamt seinen Assistentinen “Salz” und “Pfeffer” - währenddessen naschen wir schon am “Überraschungsmenü”:: eine Kinderhand voll Glasnudeln mit Gemüse und Scampis in einer Kräutersosse, zeitgleich mit dem Amisgueule (Olivenbrot und Kräuterquark), dazu ein Glas Champagner. Schon mal ein guter Start - aber, die drei Glasnudeln gleich als “Überraschungsgang” zu preisen? Bisschen übertrieben.
Kommen wir zum restlichen Essen::
Optisch - und auch für den Gaumen - allemal ein Genuss, und dazu der angenehme, halbtrockene Weisswein. Super. Allerdings klar, dass es… mhmm… “französische” Portionen sind. Na ja, wir haben ja insgesamt “fünf” Gänge. Die Vegetarier unter uns bekommen natürlich auch was zu Essen, aber leider sehr fettig (ich hab’s probiert, und es verdirbt einem ein bisschen den Appetit, wenn man das Öl richtig “rausschmeckt”)… Ich esse selten Fleisch, aber dieses Mal war ich froh, nicht vegetarisch bestellt zu haben - denn mitunter war das Angusrind - neben der Jakobsmuschel - ein Hochgenuss… So zartes Fleisch… Selten gegessen. Da konnten die “Ravioli mit Trüffelkäsefüllung, Gewürztomaten, Oliventapenade und Pesto” bei weitem nicht mithalten - ein weiterer Knaller war das Kokosrisotto ein Gang zuvor, sagenhaft… und gut angenehm scharf. Ein weiterer Grund, sich gegen das Vegi-Menü zu entscheiden, ist folgender: während das fleischliche Wohl zackig aus der Küche kam, liess das Gemüse auf sich warten. Kein Wunder, wenn es in der Küche nur einer zubereitet, während sich acht Köche um die Fleischesser kümmerten.
Zum Service selbst ist nicht viel zu sagen, denn die Kellner waren mittelmässig - ich meine damit nicht die Artistenkellner, die auf der Bühne und zwischen den Gästen für Stimmung sorgten, denn die waren wirklich erheiternd! Maurice (unser Kellner - der mich dann auch tatsächlich zum Tanzen überredet hat *g* - und ja, ich meine einen Walzer!) und Rucola (typisches Tussenblondchen, genial überzogen! Erinnert an Ingrid Steeger in jungen Jahren) waren der Hit - der Inder(wahnsinn) gehörte ebenfalls zu unseren Favoriten… Nur “dumm”, dass mein Tischnachbar ebenfalls kesse Sprüche auf den Lippen hatte, aber das schien die Artisten bisschen aus der Reserve zu locken, was durchaus zu vielen Lacher führte - herrlich… Aber ich schweife ab.
Zwischen den Gängen steckte das eigentliche Rezept des “Palazzo”: immer wieder kamen Künstler auf die Bühne, die eine mehr oder weniger gute Show lieferten: von einfachen Jongleuren über Frauen, die in entfernten Höhen des Zeltes in Tüchern schwebten und hingebungsvoll zu Apocalyptica tanzten (und zwar an den Tüchern hängend) bis hin zum Schlangenmensch, der sich so winden konnte, dass er am Ende auf seinen eigenen Schultern stand (der “Schlangenmensch” war im übrigen eine Frau, was in dem Fall natürlich sämtliche Männerphantasien weckte… Zitat:”endlich jemand, der sich selbst mal in den Hintern treten kann!”)
Ach, ich schweife wieder ab - hab’ ohnehin schon zu viel geschrieben. Liest überhaupt noch jemand mit? Ja? Hmm… Selber schuld. *g*
Kurzgefasst:: Alles in allem ein sehr schöner Abend, bei dem ich sage: einmal so etwas über vier Stunden verteilt erlebt zu haben, ist auf jeden Fall eine Erinnerung wert - besonders, wenn man Zirkusartistik mag. Dennoch, 100,-€ sind nichtsdestotrotz ein stolzer Preis.
Das Essen war wirklich gut, aber nicht das Beste, was ich gegessen habe (auch wenn mir das Schokoladensoufflé zum Schluss immernoch genüsslich auf der Zunge liegt…). Das “Palazzo” insgesamt lebt von der Kombination; denn so wie das Essen allein nicht zu solch einen Ruf führen würde, hätten die Artisten ohne die Küche sicherlich auch keine ausverkaufte Loge zustande bekommen…
Kunst :: Küche
Nov 9:: Mein Menü heut abend ::
Tatar vom schottischen Lachs mit grünem Meerrettichschaum und kleinem Salat von jungen marinierten Sprossen
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Spieß von Scampi und St. Jacobsmuschel auf Kokosrisotto und Thai-Curryschaum
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Tournedo vom Angusrind mit Gewürztomatenkruste,Pinienkernen und Oliven an Barolosauce und Kartoffel-Trüffel-Stampf
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Schokoladensoufflé „Medium“ mit Orangenfilets in Gewürzsud und Tahiti-Vanilleeis
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und irgendwo steckt noch ein Überraschungsgang…














