Orishas - zwei Tage nach dem Muskelkater Konzert.

by Rozana
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Endlich komme ich dazu, auch ein wenig über das Konzert letzten Donnerstag zu schreiben. Interessant für diejenigen, die auf einen Mix aus kubanischem Folklore/Salsa und Rap stehen, den anderen empfehle ich, trotzdem mal in ihre CD’s reinzuhören: denn das, was ich guten Gewissens behaupten kann ist: es hat sich gelohnt! Wobei die CD „El Kilo“ nach dem Konzert einiges an Power einbüßen musste. Live sind die Jungs um einiges heftiger, energischer und schlichtweg besser.

Nachdem wir uns erfolgreich vorgedrängelt haben, weil wir glücklicherweise auf der Gästeliste standen, waren wir eine halbe Stunde nach Einlassbeginn auch im Zapata – anfangs noch verhältnismäßig leer (was wohl auch damit zusammenhing, dass das Zapata recht gross war), füllte sich der Raum nach und nach. Und zum eigentlichen Konzertbeginn standen wir in einer Menge von Hunderten von Zuschauern – dementsprechend war es auch schon sehr, sehr warm… Kubanische Temperaturen eben. :-)
Leider haben die Orishas recht lange auf sich warten lassen – nach der dritten Buh-Welle (knapp eine Stunde nachdem sie schon auf der Bühne hätten sein sollen) krochen sie aber aus ihrem Backstage-Bereich heraus und gaben dafür aber auch gleich richtig Gas.
Vergessen war die nervige Warterei – sie legten mit einem so gewaltigem Tempo los, dass sie von Anfang an die Fans mitreissen konnten. Gute Laune, satte Stimmen, kräftige Trompete, lässige Bongos und eine heisse Sohle fielen von der Bühne über uns herein, sodass uns nichts anderes übrig blieb, als dementsprechend mitzusingen und zu tanzen!
Die Orishas haben uns auf einen kleinen Trip direkt zu ihnen nach Hause eingeladen – auch wenn wir kein Wort verstanden haben, dass was sie uns sagen wollten, haben sie übermittelt. Es waren einfach eineinhalb Stunden Kuba pur. Mitsamt der schönen und den Schattenseiten ihres Landes.
Das schöne an dem Konzert war, dass sie nicht einfach ihre Song runtergerasselt haben: Improvisation und auch Tanz gab dem Konzert das, was wir auf der CD nicht hören können – Intensität. Und auch, dass sie das Publikum miteinbezogen haben, liess die Distanz zwischen ihnen und uns dahinschmelzen. Sie waren erstklassige Entertainer und alles war schlichtweg eine grosse, grandiose Party. [Und ich, eigentlich keine sonderlich begeisterte Konzertgängerin, weil es mir da meist einfach zu warm, zu voll und sowieso zu teuer ist, hab’ mich ohne viel Überredungskunst mitreissen lassen – ich kämpfe immer noch mit meinem Muskelkater.]
Dennoch: Auch wenn sich das Konzert an sich wirklich gelohnt hat, muss ich auch bisschen negative Kritik ablassen: Dafür, dass sie zum einen sehr lange auf sich haben warten lassen und nur eineinhalb Stunden auf der Bühne standen, waren 30,-€ Eintritt eine Menge Kleingeld…

Und jetzt noch ein bisschen was Persönliches:

Sini, ich danke Dir auf diesem Wege noch einmal für Deine Initiative!

Liebes B., auch wenn der erste Anlauf glattweg in die Hose ging – umso erfreulicher ist es, dass es diesmal wunderbar funktioniert hat! Ich hoffe, ich konnte es ein wenig gut machen ;-). Und umso schöner, dass A. und C. auch noch mit dazugestossen sind. Es war ein klasse Event!

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3 Antworten zu “Orishas - zwei Tage nach dem Muskelkater Konzert.”

  1. die bilder sind echt schön…vor allem bild 2,3 und 11 find ich nur genial…

  2. ähm… wegen der Fotos oder wegen dem Typen? ;-)
    wäre bei mir zweiteres…!!! *hui ui ui…*

  3. [...] waren dabei. Und um es einfach mal festzuhalten: Wir waren damals schon heisse Fans und sind es heute noch. Sie waren der Hammer, einfach geile Drecksäue, haben [...]

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