So schön, schön war die Zeit.
Aug 11
Es ist, wie es kommen musste.
Die “Kleine Muschi-WG” hat sich aufgelöst.
Muschi 1 hat jetzt seine eigene Wohnung, Muschi 2 wuselt irgendwo in Japan rum und besucht Sauerstoff-Bars und kauft sich getragene Slips aus der Dose praxissemestert - und die 3. Muschi
wohnt jetzt mit mir zusammen.
Vorbei sind die Zeiten der dicken Partys in der Bude, der nächtlichen Polizeibesuche und der geburtstäglichen Feiern im CVJM nebenan, die wir wunderbar aus dem Fenster beobachten konnten.
Und vorbei ist die Zeit, in der ich Bananen im Kühlschrank und den vergessenen Serano-Schinken im Trockenspeiseschrank finde (und mir jedes Mal aufs Neue vornehme, da nie wieder reinzusehen).
Es war schön.
Jetzt steigen die Partys eben bei uns. Auf vier Stockwerken. Und die nächste kommt im September.
Aber zuerst wird noch diese Wohnung noch abgabefertig gemacht, das heisst: streichen. Das heisst, mehrmals streichen. Filou’s Wände erstrahlen nämlich im saftigsten Dunkelgrün, was ich je an einer Zimmerwand gesehen habe.
[Die Wohnung war ziemlich cool, hatte geile Ecken. Irgendwie schade.]

Es ist, als ob mich jemand erhört hat.







