Gewöhnungbedürftig.

by Rozana

Neulich Abend war ich mal wieder viel zu spät dran, alles lief auf dem letzten Drücker. Ich also meinen Mantel angezogen und meine Handtasche gepackt - zumindest war das der Plan; ich hatte sie verlegt. Da ich kurz zuvor erst heimgekommen bin und “zwischen Tür und Angel” nicht allzu viele Möglichkeiten hatte, meine Tasche abzulegen, klapperte ich chronologisch sämtliche Ecken im Haus ab, wo ich vorbeigelaufen war. Nichts, keine Handtasche. Denny gab mir einen Tipp, dass ich mich doch anrufen könnte, so würde ich meine Handtasche finden. Alles klar, ich zum schnurlosen Telefon hin, meine eigene Nummer gewählt und los ging’s mit der großen Lauscherei.

“… ring ring…” - Oha! Ich ging dem Ton hinterher. Er wurde lauter, ich eilte die Treppen hoch, denn von dort schien er zu kommen.
“RING RING!” Oben in unserem Zimmer schien die Tasche zu liegen, was auch möglich war, weil ich mich auch dort umgezogen habe. Ich legte das Festnetztelefon auf und blickte mich um. Keine Tasche. Na gut, nochmal.
Ich wählte wieder meine Nummer. “…ring ring…” Wieso auf einmal so leise? Ich war irritiert.

Bis ich feststellte, dass mein Handy im Mantel, den ich schon trug, war und es so eingestellt war, dass es beim Klingeln mit der Zeit immer lauter wurde…

PS: … und die Handtasche lag auf einem Stuhl, direkt vor meiner Nase.

3 Antworten zu “Gewöhnungbedürftig.”

  1. Der Typ vom Büro ein paar Kilometer weg on November 19th, 2007 at 5:22 pm

    Und wie man sich darüber auch nur soooooo aufregen kann, dass es sogar ein Blogeintrag wert ist. tz tz tz

  2. Im Nachhinein ist es ja lustig.

  3. Glücklich, wer gar nicht in die Verlegenheit kommt, sein Handy in einer Handtasche zu versenken :)

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