Celleno: Bilder vom Dorf.
by RozanaSo, anbei endlich mal ein paar Bilderchen mehr. Und auch ein bisschen Text.
Nach einer sechzehnstündigen Fahrt sind wir dann auch endlich mal in Celleno, unserem “Wallfahrtsort”, angekommen. Das Gute war, dass ich a.) die Nacht zuvor durchgemacht habe und b.) ich ganz hinten im Riesenreisebus saß. Wir hatten zwar alle im Schnitt vier Sitzplätze, aber ich hatte eine komplett durchgehende Reihe für mich allein. Also hingeflaggt und gepennt. Und während der Pausen immer wieder raus an die frische Luft, so war die Fahrt durchaus erträglich.
Wie auch immer, abends gegen zehn sind wir an unserem “Hotel” angekommen. Na ja, ein echtes Hotel war es nicht - eher vergleichbar mit einer Herberge: Ein altes Franziskaner-Kloster.
Und der erste Eindruck war “wow!”.
Am nächsten Morgen blieb der Eindruck immernoch. Die Zimmer sind zwar klein, aber sauber und komplett ausreichend, denn wir waren wirklich nur zum Schlafen dort.








Einen Wachhund hatten sie auch dort, allerdings hatte er eine seltsame Methode, die Einbrecher aufzuhalten…

Am Montag haben wir dann eine kleine Tour durch den Ort gemacht, um uns ein wenig zu orientieren. Der neue Teil von Celleno war nicht gerade spannend - wirkte sogar fast lieblos - aber der alte Teil war echt schön anzusehen.
Und das Beste: Die einzige Kneipe im Dorf gehörte einer Südtirolerin. Da war die Kommunikation dann auch wenigstens nicht schwer. Und zum Martini gab es dann auch noch Chips und hauseigene Oliven… War klar, wo wir abends vorm Abendessen immer waren…






Die Ruinen der eigentlichen Altstadt sind am imposantesten. Allerdings haben wir dort eine kleine Baustelle vorgefunden, so wie es aussieht, haben die Leute die Gebäude dort aufgekauft und lassen sie renovieren. Ich kann nur hoffen, dass die Stadt/Burg im alten Stil bleibt, sonst verliert das Dorf seinen Charme. Aber noch sind dort Ruinen - und hier sind die Eindrücke:









Ich glaube, das reicht, um einen kleinen Eindruck von Celleno zu bekommen. Nur noch eins: Ich will Euch noch die kleine Laube vom Kloster zeigen, unter der wir jeden Abend bis nachts um zwei saßen, Musik gehört, diskutiert und Wein getrunken haben. Viel Wein.

[Liebe Chefs, ich werde hier durchaus noch darüber berichten, was wir in dieser Woche der Weiterbildungsexkusrion erarbeitet haben, also, nix hier mit Urlaub und so... *hüstel* Wir haben was gearbeitet! Wirklich! Voll ehrlich, fei!]




