Archive for June, 2009

Foto: St. Martin.

Jun 24

Fotos: Bijoux en Colmar.

Jun 23

Ja, die Fassade des Häuschens war tatsächlich knallorange gestrichen - und ich hab das Bild trotzdem schwarzweiss gemacht. Ich entwickel’ mich.

Prüfung: Kleine Einsicht.

Jun 22

Unsere Aufgabe war es, zu einer Finca auf Mallorca ein Layout für eine beliebig oft gefalzte Imagebroschüre (mit max. 4+2 Druckgängen, unabhängig von der Falz) zu gestalten, die im offenen Format insgesamt eine A3-Fläche ergibt, am Schluss aber in eine C4-Hülle passt (darf aber auch kleiner sein).
Der Schriftzug “hablar : pintar : cocinar” (sprechen, malen, kochen) soll als Wortmarke gestaltet werden und auf jeder Seitenkombination ersichtlich sein. Zusätzlich dazu müssen mindestens 50% der genutzten Bilder als selbst gezeichnete Scribbles eingesetzt (in dem Fall Marker) und diese mit Bildunterschriften versehen werden.
Weitere Bedingung war zudem noch, dass jede Seite mit einer eigens getexteten Headline betitelt sein muss - der Rest durfte Blindtext sein.

Hier ein kleiner Einblick:

Genaueres werde ich in mein Portfolio stellen, sobald ich meine Ergebnisse habe (in zwei Wochen). Das Ganze ist digital etwas schwierig zu zeigen (wegen dem zweifachen horizontalen Zickzack- und dem zweifach vertikalen Wickelfalz) , aber ich werde beizeiten ein Muster bauen und bei den Fotos Mühe geben - heute musste ich ja alles abgeben (in mehrfacher Ausführung).
Unter uns: Es ist eine saubere Arbeit, wie ich finde. Umhauen tut sie mich zwar nicht, sie entspricht aber meiner Meinung nach durchaus der Zielgruppe und den restlichen Anforderungen (ich hab diesen Finca-Urlaub schriftlich als Selbstfindungstrip dargestellt, in der Interpretation der Aufgabe waren wir mehr oder weniger frei).
Und wenn ich an die Zeit denke (insgesamt 14 Stunden für ALLES, inkl. dem anschließenden Schneiden und Kleben und einer Kurzbeschreibung), glaube ich nicht, dass ich Grund habe, unzufrieden zu sein.
[Hoffentlich sieht das die Prüfungskommission auch so.]

Layouter: praktische Prüfung.

Jun 19

Musste ja irgendwann kommen. Das ist auch gut so, diese ganze Prüfungszeit zieht sich auch ganz schön bei mir.
Wie auch immer. Samstag und Sonntag sind Typografie und Grafik-Design angesagt, zwei unserer wichtigsten Fächer in einer Prüfung kombiniert.
Ein Thema wird vorgegeben, Text- und Bildmaterial wird gestellt und unsere Aufgabe ist es, mit den entsprechenden Kriterien ein Printprodukt zu layouten (<- Aha! Deswegen wohl diese Berufsbezeichnung!)
Mindestens 50% der Bilder, die genutzt werden, müssen gescribbelt sein: Schwerpunkt liegt auf den Markerstiften (Copics). Ja, wir müssen als Layouter tatsächlich zeichnen können.
Und am Ende geben wir einen Dummy ab, der über die letzten zwei Jahre entscheidet.

Also, morgen und Montag sind wichtige Tage für mich. Bitte drückt mir die Daumen, denkt ab und an an mich.
[Es kommt zwar irgendwann noch die mündliche Prüfung, aber über die schweigen wir uns mal aus.]

Foto: Frühstück in Colmar.

Jun 19

Fotos: Volles (Kanonen)rohr.

Jun 19

Das ist immer noch die Hohkönigsburg im Elsass - ich muss auch sagen, dass sie mich stark beeindruckt hat.
Weitere (und größere) Bilder gibt es auch auf flickr.

Nicht nur Kanonen gefallen mir, sondern historische Waffen allgemein. Bin halt Rollenspieler.

Fotos: Von Bienchen und Blümchen.

Jun 18

Ich mag mein 50mm.

Fotos: Hohkönigsburg mit Strumpf.

Jun 15

Der zweite Stopp unseres kleinen Elsass-Wochenendes war die Hohkönigsburg (nachdem wir uns in Châtenois erst mit Kaffee und Quiche gestärkt haben).
Ich hab da natürlich gleich mein kleines Strumpfhosenexperiment gestartet (danke in dem Fall an den Cousin meines Kollegen!): Eine helle, naturfarbene Kniestrumpfhose meiner Mutter gemopst, diese über das Objektiv gespannt (über den Blendschutz, damit das Fokussieren nicht beeinträchtigt wird) und ein kleines Loch in die Mitte geschnitten. Klingt simpel, ist es eigentlich auch. Und kostengünstig.

Folgende Dinge sind mir dabei aufgefallen:

  • Die Größe des Lochs beeinflusst das “Schärfefeld” - einmal zu groß geschnitten, muss man ein neues Loch ansetzen. Besser ist es, klein anzufangen, dann gegebenfalls vergrößern.
  • Auch die Form des Lochs ist relevant. Je nach Blendenöffnung ist der Unterschied zwischen scharf/unscharf deutlich erkennbar - und dementsprechend auch der Schnitt. “Stanzungen” (Stern, Herz, Oval usw.) könnten hier durchaus interessante Bildeffekte ergeben.
  • Ja, die Blende eben. Je kleiner die Blendenzahl, desto unauffälliger ist der Unterschied zwischen scharf und unscharf, desto “natürlicher” wirkt der Filter. Bei Blende 22 sieht man sogar das Nylonmuster!
  • Die Farbe des Strumpfs: Klar, denn das Nylon wirkt auch wie ein Farbfilter.
  • Autofokus funktioniert nicht, bzw. sehr schwer. Man muss manuell scharfstellen, da - sobald Nylon im Fokus ist - die Kamera nicht mehr fixieren kann.
  • In der ganzen Tourismusmasse an der Burg fällt man mit einer DSLR nicht mehr auf - es sei denn, man hat einen Strumpf auf dem Objektiv. Und schon ist man im Gespräch.

Hier jetzt erstmal ein Beispiel mit Blende 22:

Und hier ein paar Bilder, die ich für den ersten Versuch ganz gelungen finde:

Die Bilder gibt es auf flickr auch zu sehen (in höherer Auflösung).

Fazit:

Es macht Spaß, fordert auch ein bisschen den Fotografen. Je nach Motiv, Farbe, “Schnitt”, Fokus kann diese Technik durchaus spannende und unterschiedliche Ergebnisse erzeugen - erfordert aber auch Geduld. Hat mich auch ein wenig Zeit und Nerv gekostet, bis ich den Dreh raus hatte - und andere durchaus amüsiert.
Diese “Strumpfhose-über-Objektiv-Stülp-Technik” werde ich bestimmt irgendwann nochmal nutzen, die Strumpfhosen bleiben ab jetzt fortan in meiner Fototasche.

Mit Strumpfhosen ins Elsass.

Jun 12

Um genau zu sein, fahren wir nach Colmar, lecker Flammkuchen essen und machen auch einen kleinen Abstecher auf die Hohkönigsburg. Das Wetter scheint auf unserer Seite zu sein, die Lomo hat einen neuen Film drin und die Akkus unserer DSLRs sind voll geladen. Strumpfhosen sind auch schon eingepackt.
Nicht für mich, sondern für meine DSLR.

Okay, spulen wir kurz zurück: Vor ein paar Tagen erwähne ich, dass ich mir ein Lensbaby holen will. Als Belohnung für meine Prüfungen oder so. Kollege hört das, unterhält sich irgendwann im Anschluss mit dem Mann seiner Cousine (ist das auch sein Cousin?), der wiederum behauptet, mit einer Nylon-Strumpfhose ließe sich der gleiche Effekt erzielen. Löchlein reinschneiden, drüberstülpen und der Schärfepunkt ist problemlos verschiebbar.
Aha. Kollege kommt zu mir, erzählt mir von der Strumpfhosentheorie und schon steht für mich fest, dass ich das unbedingt ausprobieren muss (Na ja, die Methode “mit Fettcreme einschmieren” fand ich dann doch nicht so prickelnd).
Und jetzt hab ich eine helle und eine dunkle Strumpfhose im Gepäck - inklusive Nagelschere für die “Blende”.
Ich bin gespannt.
Wie auch immer, ich freue mich auf den Kurztrip.

Sneak #487: Drag me to hell.

Jun 9

Christie Brown hat einen tollen Job, den perfekten Freund und eine vielversprechende Zukunft.
Doch in 3 Tagen wird sie zur Hölle fahren.

Und wir sind dabei, schauen ihr zu, wie sie mit ihren “letzten 3 Tagen” umgeht, lachen uns kurz ab und an schlapp und dazwischen erschrecken wir uns auch. Was will man mehr?
Einen gewissen Galgenhumor hat Sam Raimi durchaus, den lässt er auch, ohne dass es ihm peinlich wird, durchsickern. Aber hey, was soll’s? Es gibt ja schon genügend unfreiwillig komische Horrorfilme - da ist ein vorab (!) schon witzig geplanter wirklich eine erfrischende Abwechslung!
Er ist jetzt zwar auch nicht zum Totlachen (Priorität liegt dann wohl doch am Gruseligen), aber der nette Mix aus kleinen, klischeetriefenden Gags und überraschenden (!) Schreckmomentchens ist eigentlich soweit gut gelungen und daher war der Sneakfilm vom Montag auch ganz “angenehm” anzusehen - besonders für einen Sneak-Horrorfilm (von denen es eh schon zu viele gibt).

Das einzige, was wirkich genervt hat, waren die hormonüberladenen laufenden Meter mit Zahnspangen und Stöckelschühchen neben uns, die im Takt immer wieder überfrequentiert aufquietschten und dann im Anschluss ihren Angstgeruch mit einem coolen Spruch übertünchen wollten.
Mein Tipp in dem Fall: Einfach mal die Fresse halten!

Deswegen, alles in allem: 6/10. Gut, echt jetzt.