Archive for the 'festgestelltes' Category

Gegen den Strich. Eine Initiative für Stuttgart.

Dec 16

  • “Ich bin ein braver Junge. Sagen meine Kunden.”
  • “Französisch habe ich mindestens viermal die Woche. Nach der Schule.”
  • “Wenn ich groß bin, will ich, dass es nicht mehr weh tut.”

So lauten die Radiospots der Kampagne “Gegen den Strich“.

Gerade läuft hier in Stuttgart diese Aktion. Das Projekt macht sich stark gegen die männliche Kinder- und Jugendprostitution in Stuttgart. Und damit will es als Sprachrohr für die junge Männer fungieren, die in der Gesellschaft keine Stimme haben.
Transportiert wird die Botschaft über ein Babyphone, das in Mailings und an belebten Plätzen in Stuttgart nachgestellte Dialoge zwischen Stricher und Freier wiedergibt. Dabei wird ganz bewusst nicht auf drastische Formulierungen verzichtet. Schließlich ist es die ungeschönte Wahrheit, die die Kamoagne ans Licht der Öffentlichkeit bringen will.
Mit dem Ziel: ein Problembewusstsein für dieses Thema zu schaffen und Spenden für die sammeln, die es brauchen.

Ich weiss, es ist bald Weihnachten und Spenden werden überall abgeklopft - aber hier geht es um ein ganzjähriges Problem in “meiner” Stadt. Eins, dass vielen wahrscheinlich gar nicht bewusst ist.
Deswegen möchte ich dieses Projekt unterstützen - und spende.

Wer sich die Spots anhören möchte oder gar selber die Spendenaktion verbloggen will, kann sich hier näher informieren.
Danke für’s Lesen und hoffentlich unterstützen!

Mal wieder bloggen.

Jul 12

So, nachdem ich ein geschlagenes halbes Jahr nichts mehr gepostet habe, wird es wahrascheinlich wieder an der Zeit, es doch mal zu tun. Mich gibt es noch, und dass ich am Leben bin, sieht man sicherlich an meinen weiteren Internet-Aktivitäten.

Gestern habe ich about.me entdeckt und beschlossen, dort mein Profil anzulegen.
Und da stolperte ich wieder bewusst über meinen Blog. Und dass ich hier mein Tagebuch pflegen wollte.

Bisschen konzentrierter, vielleicht. Aber neben Twitter, facebook, Google+, Flickr, instagramm [...] kommt man kaum dazu, etwas zu schreiben.
Ich meine, etwas mit Inhalt.

Oder Fotos hier etwas zu bündeln. Oder überhaupt mal wieder “echte” Fotos, ohne Iphone, ohne instagramm, zu publizieren. Habe neulich auch schon von einem Kontakt in Flickr den Hinweis bekommen, dass er meine Bilder vermisst. (Ob Ihr das tut, sei dahingestellt - aber einen hat meine instagramm-Flut schmerzhaft getroffen.)

Deswegen. So halt.

sitting on the top.

sitting on the top.

31.

Dec 20


Jetzt ist es soweit: Alle Geburtstage aneinandergereiht ergeben einen ganzen Monat Purzeltag.
Und so viele habe ich jetzt auch hinter mir. Woohoo!

Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen bedanken, die mir zum Geburtstag gratuliert haben - über facebook, instagram, Twitter, Skype, E-Mail, SMS, Xing… Ganz schön viel!

Am meisten haben mich aber, natürlich, die persönlichen Glückwünsche gefreut von Menschen, die mir sehr nahe stehen. Und auch die, die es geschafft haben, den Hörer in die Hand zu nehmen, um mich anzurufen (auch wenn es vielleicht 4 Anläufe gebraucht hat, Fräulein A. *g*).
Danke!

Es war ein schöner, angenehmer Geburtstag im engsten Kreis meiner chaotischen Familie und ihm. Und darauf kommt es ja an.
(Undichfindesvolltolldassichsonetollesuperdupercoolpaprika-gelbekaffeemaschinebekommenhabedankenochmalaufdiesem-
wegekusskussundnochmalkuss)

Bruder zurück aus USA.

Dec 15

Da ist er wieder. Nach einem halben Jahr Los Angeles. Neulich noch am Strand bei 26°C, einen Tag später im Mantel bei -5°C, also wieder zu Hause. Und eineinhalb Kilo Bodybutter für mich im Gepäck.
[Bin für das nächste Jahr definitiv wohlriechend versorgt.] Danke!

Essen wie in den 20ern. Buzzano. Frankfurt.

Dec 14

Für ein Abendessen nach Frankfurt fahren. 230km. 6 Gänge. Auto und Menü.
Ist doch alles klar, oder?

Wir uns also schick gemacht, ins Auto gesetzt, losgedüst. Um sieben Uhr angekommen und gleich freundlich empfangen worden. Mit Carservice, Mantelabnahme und Begleitung zum Tisch.

Erster Eindruck: groß, rustikal-elegant eingerichtet, viel Holz und Leder, mit einer riesigen Bibliothek im Hintergrund und einem filmreifen, verglasten Raucherseparée im Blick. Fehlte eigentlich nur noch der Zigarrenduft.
Im Endeffekt war es eigentlich ein großer Raum, der sich durch Sitznischen mitten im Saal zu gefühlt einzelnen Räumlichkeiten aufteilte. Angenehm, wenn auch die Geräsuchkulisse etwas stark war. Diese wurde aber wiederum stilvoll mit Soundtracks vom Paten, Kill Bill und modernen Versionen von “Für Elise” abgefangen - so wurde die 20er Jahre Atmosphäre gut eingespielt, ohne übertrieben zu wirken.

Nach einem netten Plausch mit dem Geschäftsführer und einem Sekt Rosé wurden wir auch schon nach kurzer Zeit mit verschieden eingelegten grünen und schwarzen Oliven, Brot und Butter auf das Menü vorbereitet. Die Oliven waren in einer guten Mischung (Knoblauch, Pepperoni und Frühlingszwiebeln) und machten Lust auf mehr. Ich freute mich schon sehr.


Der nächste Gang war ein “Gruß aus der Küche” (zählt das dann auch als Gang?): Maronencappuccino.
Maronen: liebe ich. Cappuccino: erst recht. Aber Maronen als Cappuccino?
Es war eine Maronencremesuppe (mild, aber mit intensiven Geschmack) mit kleinen Stückchen (gaben der Suppe den “Biss”) und einer Milchschaumhaube.
Sehr lecker. Damit hat’s mich voll erwischt, es war Liebe auf den ersten Schluck. Neben dem Genuss der cremigen Suppe hat mich allerdings nur der kleine Löffel gestört, der einfach zu kurz war. Das hemmte etwas den Genuss, aber die Suppe selbst war unschlagbar. Ich war gespannt auf die weiteren Gänge.


Als Nächstes wurde uns ein Lachscarpaccio mit Jakobsmuschel und Avocadopaste serviert. Sah im ersten Moment sehr gut aus, im zweiten sah man aber, dass es wohl in der Küche etwas zu lange auf uns wartete: es bildete sich ein kleiner angetrockneter Rand - schade. Denn zweifelsohne war der Lachs frisch und höchstwahrscheinlich auch selbst geräuchert. Ansonsten sehr lecker, angenehm “mager” im Geschmack und mit der Jakobsmuschel und der Paste fein aufeinander abgestimmt - nur der Pfeffer war mir von der Konsistenz etwas zu “scharfkantig” (da alles andere eher zart war).
[Und zur Muschel: ich persönlich mag es ja, wenn sie sehr weich ist, meiner Meinung nach hätte sie ruhig noch ein wenig länger kochen können. Aber das ist sicherlich reine Geschmackssache.]
Alles in allem hat es gut geschmeckt.

Und weiter ging es mit dem nächsten Gang: Butternudeln mit Albatrüffel und Parmesan.
Die weissen Trüffel klangen schonmal wirklich verlockend, es wurde auch sehr geschmackvoll aufgetischt: Auf heissen Tellern kam die Pasta zu uns und der Geschäftsführer persönlich rieb, die Hand mit einem weissen Handschuh bedeckt, den weissen Trüffel auf die Nudeln. Es sah vielversprechend aus.
Dennoch muss ich sagen, dieser Gang hat mich ein wenig gebremst: 3 kleine Bissen und ich konnte nicht mehr. Nicht, weil es zu viel war (wobei, das auch, wenn man bedenkt, dass wir noch lange nicht fertig waren), sondern mich überwältigte der doch recht intensive Buttergeschmack. Butter in Maßen ist ja okay, aber in dem Fall war es schlichtweg zu viel. Es stahl den höchstwahrscheinlich hausgemachten Cannellini die Show, und noch mehr dem Trüffel. Schade eigentlich!

Nach dem etwas missglückten Gang gab es erstmal eine längere Pause. Sie war sehr willkommen, die Abstände zwischen den Gängen waren insegsamt genau richtig angesetzt. Und auch der Break kurz vorm Hauptmenü tat gut. Ohne sich satt zu fühlen, konnte man jetzt erstmal alles ein wenig setzen lassen.

Jetzt ergreife ich kurz die Chance, um zu den Getränken etwas zu sagen: Zu jedem Gang gab es übrigens einen dazu abgestimmten Wein. Und wer keinen Wein wünschte, bekam alternativ leichte Cocktails, persönlich empfohlen vom Bartender. Da ich mich aber nicht mit Weinen auskenne, kann ich nur sagen, dass die Weine von sehr leicht bis hin zu vollmundig durchgingen, was zum Essen stimmig wirkte und geschmacklich auch sehr passte. Da ich an dem Abend der Fahrer war, nippte ich nur und hielt mich tapfer ans Wasser. Aber die Weine schienen qualitativ hochwertig und erlesen gewesen zu sein, die Cocktails waren offensichtlich auch ein ziemlicher Erfolg.


Und jetzt das Hauptmenü: “Dry Aged Barell Cut Filet Mignon”. Und dazu Parmesanpürée und Ochsenbäckchen.

Wow. Selten so ein zartes Fleisch gegessen. Kurz scharf angebraten, innen medium, zartrosa und saftig beim Schneiden. Butterweich, voller Geschmack und ein wahrer Genuss. Zerging auf der Zunge. Das Pürée dazu war gut, schmeckte aber nur schwach nach Parmesan - Vorteil war, es stahl dem Filet nicht die Show. Das Ochsenbäckchen in der kräftigen Rotweinsauce (ein Barbera d’Alba) war wiederum ein starker Kontrast und auch sehr köstlich, fast aber schon etwas unnötig (wo das Pürée sich zurückhielt, kämpfte das Ochsenbäckchen um Aufmerksamkeit).
Ich gebe zu, ich habe es auch zur Hälfte liegen lassen. Wie gesagt, es war köstlich, aber das Filet war eben einfach besser - und so langsam musste ich sparsam umgehen mit meinem Platz. Und Nachtisch kam ja auch noch… Aber das Fleisch, das Fleisch… Man merkt, dass das Buzzano auf Steaks spezialisiert ist. Definitiv.

Anschließend kam noch eine kleine gemischte Dessertplatte (mal gucken, ob ich noch alles zusammenbekomme): Marzipankuchen, Passionsfruchtparfait auf Obstsalat, weiße Schokoladen-Trinkcreme, Kiwikrokant, Nougattörtchen… Uffz. Staffelung ging von lecker bis bombastisch (Trinkcreme!). Schön sparsam, nur ein wenig zum Schmecken, weil: satt war man ja schon. Ausreichend, um das Abendessen abzurunden. Und um gut in Erinnerung zu bleiben.


Nach einem genialen Cappuccino aus sehr köstlichem Espresso ging es anschließend gemütlich an die Bar. Bar? Ja, Bar. Habe sie den ganzen Abend über nicht gesehen, war auch sehr versteckt, leicht abgetrennt, aber das war auch gut so, da es ein Raucherbereich war. Und nein, im Restaurant merkte man nichts davon, da es durch einen Flur gut voneinander abgeschottet war.


Die Bar war trotz der außergewöhnlichen Lampenschirme, klassich und stilsicher eingerichtet und mit netten Barkeepern, die bemüht waren, den Geschmack des Gastes zu treffen.Sympathisch, nicht zu abgehoben, und so waren auch die Drinks. So verbrachten wir noch einen Cocktail in Ruhe gemeinsam, genossen das Ambiente und ließen das Menü Revue passieren, um dann, zufrieden und satt, wieder nach Stuttgart zu fahren. Zweieinhalb Stunden. Und mit einem kleinen “Nikolaus” vom Gastgeber in der Tasche.


Fazit:
Extra nur deswegen nach Frankfurt fahren würde ich nicht nochmal, auch wenn es sich, wie ich finde, sehr gelohnt hat. Das Ambiente und das Essen waren sehr angenehm, der ganze Abend war in sich stimmig und machte rund. Besonderer Dank geht hier natürlich an Dirk Baranek und seine Frau, sowie Philipp, die mir einen so schönen Abend überhaupt ermöglichten, indem sie mich mitnahmen.

Sollte man aber in/bei Frankfurt sein und Lust auf ein gutes Stück Steak haben, dann ist das Buzzano auf jeden Fall eine gute Adresse - genauso auch für einen kleinen Drink an der Bar, denn die Auswahl an Getränken ist vielfältig. Und allein schon die Homepage anzusehen ist einen Klick wert.

Online Shop-Test.

Apr 11

Ich wurde gebeten, einen Online-Shop zu testen. Da ich bei solchen Themen sehr neugierig bin, habe ich natürlich gleich zugesagt. Hallo, Shop www.1a-versand.de!

Ich konnte mir vom Linknamen zuerst nicht wirklich vorstellen, was ich da zu erwarten hatte. Auf den Link geklickt, dauerte es auch einen Moment, bis ich’s “kapiert” habe, denn der Shop lässt von der eigenen Shopgestaltung her ehrlich gesagt nicht ganz darauf schließen, dass er hochwertige, funktionale und designorientierte Produkte anbietet. Selber stellt sich der Shop wie folgt vor:

1a-Ern Versand steht für Qualität, Funktion und Design. Bei uns finden Sie eine tolle Auswahl an hochwertigen und außergewöhnlichen Produkten für Küche, Tisch, Büro, Bad und Wohnzimmer. Auch exquisite Delikatessen und Confiseriespezialitäten haben wir in unserem Sortiment. Alle Artikel werden in einem strengen Auswahlprozess von Experten kompetent auf unsere hohen Anforderungen geprüft. Ständig erweitern wir unser Angebot durch eine Vielzahl von Markenprodukten und Neuheiten, die mit nationalen und internationalen Auszeichnungen geehrt wurden.

Aber: Zu eng, zu voll, zu klein wirkt auf mich die Seite, der Shopname eher unpassend, die Grafiken teilweise verpixelt, der Einführungstext unschön gesetzt. Von der optisch gestreckten Typo der Headlines mal zu schweigen. Die Schrift sieht leider etwas böswillig verzogen aus (Jaaa… mich stört sowas).

Vielleicht bin ich da etwas empfindlich, aber da ich gerade genau aus dem Bereich “Online Shops” komme, in einer dortigen Position auch noch was mit Shopgestaltung zu tun habe, habe ich gewisse Erwartungen, auch als Privat-Online-Shopper: Und wenn ein Shop hochwertige Designerprodukte anbietet, muss er diese in einem entsprechenden Rahmen anpreisen können. Ist zumindet meine Meinung.

Zum Service:
Was ich gut und beeindruckend finde, ist deren Serviceleistung, die sie hier versprechen:

Wir sind der Meinung, dass Qualität und Service zusammengehören und haben daher das Ziel, unseren Kunden auch den besten Service im deutschen Handel zu bieten. Dies drückt sich unter anderem in unserer beispiellosen Garantie von 30 Jahren, über die gesetzliche Gewährleistung hinaus, und einem erweiterten, uneingeschränkten Rückgaberecht von einem ganzen Jahr im Anschluss an das gesetzliche Widerrufsrecht sowie in den umfangreichen weiteren kostenlosen Serviceleistungen aus.

30 Jahre? Cool. Rückgaberecht von einem Jahr? Nicht schlecht. Kostenlose Serviceleistung? TOP.

Zum Shop:
Schade finde ich aber, dass nicht alle Produkte ein Bild zur Verfügung haben. Gerade, wenn sie preislich hoch liegen. Sachen, die für mich gleich gestorben sind - “blind” bestellen bereitet mir Unbehagen, gerade wenn ich es nicht anfassen kann. Im Netz gleich 3mal - vor allem in dem Preissegment. Bei anderen Produkten hätte ich mir mehr Ansichten gewünscht, Detailaufnahmen, die mich vom Kauf überzeugen.
Egal, es wurde gestöbert und interessante Produkte sind auf jeden Fall allemal dabei - auch bekannte Markenware ist zu finden sowie Designerstücke in hohen Preisklassen, gerade im Möbelbereich. Oder auch eine Fliegenklatsche von Rosendahl im Wert von 45,-. Wow.
Nach einer Weile des Stöberns habe ich mich dann auch für ein Objekt entschieden: Den Milchschäumer von Bodum. Sehr schick. Ich denke, es ist für jeden was dabei, der Design mag.

Also ab in den Warenkorb - und zum Bezahlen.
Gut finde ich, dass man sieht, bei welchem Step man sich bei der Bestellung befindet. Schlecht finde ich, dass der Checkout aufeinandergequetscht wirkt. Bei so etwas bekomme ich immer Sorge, was Relevantes übersehen zu haben. Bin da eh immer etwas nervös, schließlich geht es um intime Daten und um MEIN Geld (und in dem Shop kann der Warenkorb finanziell richtig hoch werden). So richtig sauber aufgehoben fühle ich mich da leider nicht ganz - trotz “Trusted Shop”-Zertifizierung.
Gerade hier finde ich es wichtig, ein gewissen Fingespitzengefühl zu beweisen.
Aber ich habe bestellt. So.

Mein Milchschäumer sollte also in 2-3 Tagen da sein. Ich bin gespannt. Dann gibt’s noch einen Kurzbericht hinterher, mit einem Gesamtfazit. NOCH bin ich nicht 100% überzeugt.

Und eine Frage stelle ich mir schon von Anfang an: Wofür steht das “Ern” im Logo?

[Zum Shop: www.1a-versand.de]

2010.

Jan 6

Jetzt ist es soweit. Es ist (seit einer Woche schon) 2010.
Ich frage mich gerade, wie man das ausspricht: zwanzigzehn, zweitausendzehn, zweizehn?
Irgendwie gefällt mir die letzte Variante am besten, mal sehen, was sich durchsetzt.

Auf jeden Fall: Hallo 2010!

Ich wünsche allen ein wunderschönes, fantastisches, unvergessliches, bombastisches Neues Jahr! Mögen Eure Hoffnungen, Wünsche, Begehren, Träume in Erfüllung gehen!
Natürlich hoffe ich auch, dass Ihr alle gut reingekommen seid? Nicht, dass irgendjemand noch irgendwo in 2009 rumdümpelt…

Mein Jahr hat super angefangen: Schön mit dem B bei einem Berg Pizza, Brad Pitt, Morgan Freeman und Kevin Spacey, den sieben Todsünden und u.a. einem verkappten Holunderwodka den Silvesterabend verbracht, mit der Bahn auf eine Stuttgarter Höhe gefahren und das Feuerwerk über dem Kessel bestaunt. Das Jahr wurde gebührend begrüßt! Man hat vor lauter Nebelschwaden nach 20 Minuten zwar nichts mehr gesehen, aber einmal im Jahr muss das wohl so sein.
Anschließend mit der Bahn weiter in die Stadt - nur blöd, dass die Bahn ausfiel. Also, zu Fuß. Gut für die Pizzaverdauung, wenn sie denn schon der Meinung war, allen Alkohol aufsaugen zu müssen (Was lernen wir daraus? wenn Ihr Euch betrinken wollt: ESST KEINE PIZZA VORHER!).
In der Stadt angekommen: Oblomov, guter Holunderwodka. Irish Pub, Mrs Jones, Oblomov. Guter Holunderwodka. Gegen sechs morgens spürte ich dann was davon.
Aber: City war voll, war cool, war spaßig - eine gute Idee.
Irgendwann morgens hatte ich aber dann einen Mantel weniger. Also, meinen Mantel, den ich an dem Abend trug. Schade, mochte den eigentlich. Führte aber dazu, dass sich jemand bereit erklärt hat, uns mit dem Auto heimzufahren. Morgens, so um zehn. Fand ich super, bin echt dankbar drum.

Und einen neuen Mantel habe ich inzwischen auch. Und der neue Mantelkauf führte immerhin dazu, dass ich meine neue EC-Karte endlich habe. Und dass ich Stuttgart schneebedeckt sehen konnte.

.
.
.
2010 wird mein Jahr. Es wird spannend, aufregend und am Ende werde ich es geil finden. Ich spüre es.
Hoffen wir, dass ich Recht hatte. Und Euch wünsche ich das natürlich auch.
[Und meine neue To-Do-Liste ist auch schon online.]

Von Männern und Hosen.

Sep 27

Man sucht so lange in den Läden, bis man die eine findet, die perfekt sitzt - in der man sich wohlfühlt und sich sexy vorkommt. Bis man zunimmt.
Oder abnimmt - was uns Frauen lieber wäre. Nur doof, dass die Hose dann nicht mehr passt.

Manchmal findet man auch einfach keine.

Manche Hosen muss man auch erst bequemlaufen.

Manche schnappt man sich im Sommerschlussverkauf und freut sich, weil sie so billig war. Da geht man auch gerne den Kompromiss ein, dass sie vielleicht zu kurz ist.
Aber in Wirklichkeit zieht man sie letztendlich nur einmal an, weil man sich doch nicht so wohl fühlt. Und ärgert sich, dass man Geld ausgegeben hat, auch wenn es nicht viel war.

Ist das gleiche wie bei Rabattkäufen: Sind wir doch mal ehrlich - wie oft machen wir das wirklich einen Glücksgriff dabei?

Manchmal sucht man vergebens in den Läden, manchmal findet man auf den ersten “Griff” die perfekte Hose.

Manchmal kann man auch keine finden, weil die aktuelle Mode nicht auf denjenigen zugeschnitten ist.

Im Moment ist die Mode eh seltsam.

Abgesehen davon: Es gibt so viele verschiedene Marken und Schnitte, dass man sich doch auch erst durchprobieren muss, oder?

Die liebsten Hosen sind ohnehin die, die man nach 3 Jahren erst bequemgelaufen hat.
Dumm nur, dass diese Hosen wohl teilweise durchgelatscht sind. Und nicht mehr zu jedem Anlass passen.

Manchmal kostet eine tolle neue Hose 180,- - aber man kauft sie trotzdem, weil sie es einem wert ist.

Manchmal lässt man sich aber auch sowas einreden, weil andere Leute glauben, dass jede Frau eine Gucci-Hose im Schrank haben sollte.

Und wenn sie einem vielleicht doch zu teuer ist, dann zweifelt man. Wenn man zweifelt, kauft man sie lieber nicht. Vielleicht probiert man sie am nächsten Tag nochmal an… Und nochmal.
Bis sie jemand anders gekauft hat.

Bei manchen Hosen fragt man sich, warum sie “ihr” besser sitzt als bei einem selbst.
Bei anderen denkt man sich, sie hätte vielleicht eine Nummer größer nehmen sollen.

Manchmal kaufen wir schon vorab extragroße Hosen, weil wir denken, lieber bequem als sexy. Und manchmal, in bestimmten Situationen wird die Hose uns dann peinlich.
Ich denke da an Jogginghosen und Müll Rausbringen.

Manchmal geht man aber auch einfach in einen Laden, obwohl man gar keine Hose sucht. Und probiert einfach eine. Und diese sitzt perfekt. Und ist nichtmal teuer.

Twitter-Getwitter.

May 30
  • ist verliebt. In mehrere Leute. Ist das legitim? Sind auch verschiedene Ebenen der Emotionen, versprochen.
  • Zu faul einen Löffel zu holen, um den Cappuccino-Schaum aus dem Becher zu löffeln. Mal, sehen, wie lang meine Zunge ist.
  • Auf der Heimfahrt erst einen Ferrari, anschließend einen Porsche überholt. Ich fühl mich so - schnell. #Twingo2
  • Fliegt ein Kuckuck über den Atlantik, taucht ein Hai unter ihm auf. Sagt der Kuckuck: “Hai!”. Sagt der Hai: “Kuckuck!”
  • Kann jemand vorbeikommen und mein Leben organisieren? Wünsche: viel Zeit, ‘nen coolen Typen und am Ende des Monats noch Geld auf dem Konto.
  • Sagt eine Kerze zur anderen: “Du, sag mal, ist Wasser eigentlich gefährlich für uns?” Darauf die andere: “Davon kannste ausgehn.”
  • Füße hoch und Bauch raus. Ohne Webcam sieht mich ja keiner, da darf ich das.
  • macht sich ein Nutellabrot, bei dem das Brot nur ne Ausrede ist.

Ist gerade zwar ein bisschen Selbstvermarktung, aber das stört mich nicht. [Habe den Kram von hier, irgend jemandem scheint es also gefallen zu haben.]

Ich sollte eh mal wieder mehr bloggen, werde ich auch. Bald.

Fotos: Leipzig I.

Apr 13

Leipzig ist eine Fahrradstadt. Unter anderem.