Sneak #403 (?): 30 Days of Night.
Oct 30Passend zu Halloween kommt natürlich ein “Gruselfilm” in der Sneak.
Und wieder einmal wird bewiesen, dass nicht jeder Comic einen guten Film garantiert.
Kurzum: Das Beste an dem Film ist die Homepage.
Passend zu Halloween kommt natürlich ein “Gruselfilm” in der Sneak.
Und wieder einmal wird bewiesen, dass nicht jeder Comic einen guten Film garantiert.
Kurzum: Das Beste an dem Film ist die Homepage.
Es gab wieder eine Doppelsneak.
Film A:
Aaaaaaaaaaaaaaah… Schöööön…
Ein Märchen, wie man es kennt.
Oder: ein Märchen, bei dem man nach fünfzehn Minuten Film schon weiß, wie es ausgeht.
Tristan, ein junger, erfolgloser Mann will seiner auf Einseitigkeit beruhenden großen Liebe Viktoria beweisen, wie sehr er sie liebt und verspricht ihr die Sterne vom Himmel - und er meint es ernst. Denn zu dem Zeitpunkt ist auf dem Land “hinter der Mauer” ein Stern abgestürzt. Dieser Stern, auf der Erde als Frau unterwegs, ist allerdings eine ziemliche Zicke, die wieder zurück in den Himmel will und prompt ergibt sich der Deal, dass wenn sie als Existenzbeweis mit zu Viktoria kommt, er ihr wieder in den Himmel zurückhilft. Auf der Reise zu Viktoria stellt sich aber heraus, dass dem Stern ein paar Hexen und Prinzen Böses wollen… und Sterne auch Gefühle haben.
Aber nichtsdestotrotz war der Film wunderschön anzusehen. Sehr kitschig, sehr scorelastig (manchmal einen Tick zu viel Musik), sehr special-fx-geladen.
Was dem Film definitiv zu Gute kommt, sind seine nett eingebauten Gags; man meint fast schon, das Märchen selbst nimmt sich nicht so ganz ernst…
Fazit: Kurzweiliger Fantasy-Märchen-Kitsch mit großer Starbesetzung, die bestimmt auch ihren Spaß hatte.
Film B:

Muss ich was dazu sagen? Ähm… Wir haben viel gelacht. Lag aber eher an der Publikumslaune als am Film.
Nicht empfehlenswert, weil irgendwie… war’s nix.
Hmpf.
In Riad (Saudi-Arabien) wird in einem amerikanischen Stadtteil ein Terroranschlag verübt, bei dem über 100 Amerikaner ums Leben kommen. Die Saudis sind offensichtlich unfähig, was die Ermittlungen betrifft, also müssen 5 FBI’ler her (u.a. Jamie Foxx und Jennifer Garner mit einer anstrengend piepsigen Synchronstimme).
Also fliegen sie hin und räumen selber auf - und dabei eilt ihnen ein guter Saudi zur Hilfe.
McFlurry Fleury (Jamie Foxx) weiß aber wenigstens, zwischen ihm (”Er war ein Freund“) und allen anderen, nämlich den bösen Saudis, zu unterscheiden. Bringt dem guten Saudi aber nichts, am Ende ist er trotzdem futsch.
Fazit: Ami-Propaganda. Und dann auch noch ziemlich oberflächliche.
Der Schlusssatz mag ja zum Nachdenken anregen (Spoiler!) , aber ich glaube nicht, dass das wirklich funktioniert.
Man muss ihn nämlich kapieren.

Splatter DeLuxe.
Nach der dritten ekligen Szene konnte man dann aber über die coolen Sprüche genauso lachen wie über die niveaulosen.
Außerdem waren sexy Frauen im Film.
Fazit für Hartgesottene: Sehenswert.
Ok, ich gebe zu: ich hab es ja gewusst!
Aber nach dem Tipp: “rattenscharfer Film mit kleinen Hauptdarstellern” letzter Woche war das auch nicht sonderlich schwer.
Egal, ich wollte trotzdem in die Sneak, auch wenn ich es wusste. (Sneak-Feeling Ade!) Und wenn schon?! Es war immerhin Ratatouille!
Ich meine, ich als Disney-Pixar-Fan musste einfach rein. Und ich wurde nicht enttäuscht: Ich habe gelacht, ich habe geweint (vor lauter Lachen) - ich glaube, zweimal hatte ich sogar Schwierigkeiten, damit aufzuhören. So viel zur Story.
Nein, da ist auch mehr: Die Ratte Remy ist alles andere als glücklich mit seinem Rattendasein. Nicht, weil er eine Ratte ist, sondern weil er ein Gourmet ist - und Ratten fressen bekanntlich alles, außer eben die feinen Geschmackskompositionen, auf die Remy so abfährt… Durch ein kleines Missgeschick landet Remy in Paris, durch ein größeres Missgeschick lernt er den Tellerwäscher und absoluten Nichtskönner Linguini kennen. Und es entsteht ein Teamwork, wie es lustiger nicht sein kann.
So, das war die Story (und noch ein bisschen mehr). Ich sage: sehenswert!
Zur Animation:
Toll. Klasse. Süß. Genial gemacht. Super. Hab’ ich was vergessen? Wie sagte mein Freund: “Wasser zu animieren ist eine Königsdisziplin.” Stimmt. Und Pixar hat die Disziplin gemeistert. Königlich. Aber nicht nur das, auch das verkohlte/nasse/schmutzige Fell usw… Erste Liga.
Hmm. Nee, nix zu meckern. Anschauen.
[Mag sein, dass ich vielleicht nicht ganz objektiv an die Sache rangehe weil ich tierisch auf Pixarfilme abfahre (vor allem auf, die in denen nicht gesungen wird), aber... das ist mir gerade egal. Ich werde ihn mir nochmal ansehen. Das ist sicher.]
Hab’ ich es eigentlich schon erwähnt, dass er auf jeden Fall sehenswert ist?
Okay, the Gossip war wohl nichts. Andre hat mich netterweise darauf hingewiesen, dass die Karten schon ausverkauft waren.
Egal, hab’ ich mir gesagt - und bin in die Sneak.
Nachdem ich einen supertollen, unübertrefflichen Shrek-Getränkebecher abgestaubt habe, ging es dann auch los mit Film A:
“(K)ein Bund für’s Leben“. Oh je, ein deutscher Bundeswehr-Film über Jungs, die da eigentlich nicht hin wollten und jetzt eine “lustige” Zeit miteinander verbringen “müssen”, eigentlich voll die Loser sind, es aber am Ende doch schaffen, sich zu beweisen - und am Ende ist alles gut und alle haben sich lieb.
Die Story kennt man schon nach den ersten paar Minuten - sie ist nichts Neues, aber dennoch ist der Film kurzweilig und spaßig anzusehen. Ein paar Gags sind alt, ein paar sind allerdings auch neu - und hier und da ist auch mal ein cooler Spruch drin.
Kein Film für’s Leben, aber Laune hat er trotzdem gemacht. Na ja, zumindest mir. Määh.
Film B:
Ja! Er kam, sah und siegte. Jason Bourne.
Oder: Cool, Cooler, Jason Bourne.

Yeah, der Film hat gefetzt. Definitv keine Enttäuschung: super spannend, genialer Score und ein saucooler Daniel Brühl Matt Damon. Die Story wurde schlüssig aufgeklärt und abgerundet (bis auf ein, zwei kleine Fragen - aber damit lässt sich leben).
Allemal sehenswert, aber: Leute mit einem schwachen Magen seien vorgewarnt - durch die übermäßige Anwendung der Handkamera kann es zu leichtem Schwindelgefühl kommen, weil man in schnellen und extremen Actionsequenzen vor lauter Wirrwarr und Heckmeck kaum was erkennen kann, sondern nur viel Weiß und Grell und alles andere als klare Bilder sieht. In dem Fall also von Anfang bis Ende.
Trotzdem geht mein Däumchen hoch.
Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak-oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken- oder- Sneak- oder- Schocken…
Immer diese Entscheidungen, und das schon an einem Montag.
Für heute Abend ist eine Doppelsneak angekündigt, u.a. liegt der Tipp auf “das Bourne Ultimatum“… Andererseits spielt heute the Gossip im Schocken…
Oder doch lieber Sneak?
Ich hasse Montage. Und Überflussgesellschaften.
… und ich glaube, das war seit Langem das Schwachsinnigste, was ich im Kino gesehen habe.
Ich mochte eigentlich Chris Rock. Und eigentlich war der Mensch lustig (dachte ich).
Aber mit diesem Film hat er bewiesen, dass nicht er lustig ist, sondern seine Rollen, die von anderen geschrieben wurden - immerhin hat er dieses Mal Buch und Regie selbst in die Hand genommen.
[Tja, jetzt bin ich schlauer.]
Nicht nur, dass die “Gags” zäh und schwach waren, sondern sie waren auch älter als ich. Die Szenen waren mehr als nur vorhersehbar (weil schon in mindestens drei anderen Filmen vorgekommen), das Rassenthema “Schwarze gegen W-E-I-S-S-E” wurde aufgegriffen, hat aber überhaupt keine Relevanz und die eigentliche Story?… Ist nicht mal im echten Leben erzählenswert, weil schon so oft “gehört”.
Kurz: Mann ist glücklich mit Frau und zwei Kindern, hat einen tollen Job, führt aber trotzdem ein langweiliges Leben (denkt er). Einziges Manko: er kriegt keinen Sex mehr. Ergo sind alle anderen Frauen potentielle Sex-Erlebnisse (in seinem Kopf). Dann trifft er auf eine alte Flamme (die so sexy raucht wie ein fettes Kleinkind aus einer Nuckelflasche trinkt), die ihn anmacht, ausnutzt und seine Ehe in Frage stellt und schlussendlich handelt er sich Ärger ein, indem er sich einfach klischeehaft dämlich verhält. Gegen Ende ist er kurz davor, seine Frau mit der alten Flamme (übrigens, mal mit und mal ohne Busen und sowieso in Klamotten, die alles andere als vorteilhaft sind) zu betrügen… Und schwupps wird ihm bewusst, dass er seine Frau doch liebt.
Und am Ende haben sie wieder Sex.
Frage: Da es ein Film ist, der um ihn handelt und er von vornerein schon Sex wollte, frage ich mich, wie sein dummes Verhalten dazu führen konnte, dass sie am Ende doch miteinander schlafen? Egal. Wie auch immer.
Fazit: Buuh, buuh, buuh…
Nachdem der Hinweis “ein Hollywood-Blockbuster mit viel Boom Boom!” hieß, lagen die Tipps recht schnell und deutlich bei “Transformers“. Kurzzeitig zwar auch bei “Fantastic Four 2″, aber da der anscheinend für die Sneak gesperrt wurde… blieb nur noch einer übrig. Klar, es hätte auch etwas komplett Anderes sein können… War es aber nicht.
Dieser Film weckt Kindheitserinnerungen.
Tolle, große Maschinen, die eigentlich Roboter aus dem All sind, sich dann schnell zu Autos umwandeln können, cool aussehen und… Hach ja, das waren noch Zeiten, als man noch “echte” Figuren im Kinderzimmer hatte und sie bis zum Er Abbrechen hin- und zurückverwandelt hat.
Und jetzt kommt ein Film dazu raus.
Uuuuuuuuund… Ich sage nur: coooool.
Ja, der Film macht einfach Spaß. Der Score ist gut (sehr… dramatisch), die Songs vom Soundtrack werden sehr gezielt und treffend eingesetzt, die Atmosphäre ist im Gesamten sehr gewaltig. Große Maschinen - seeehr große Maschinen -, die beeindruckend rüberkommen und viel “Boom Boom” machen. Aber irgendwie genau das, was man auch erwartet (wenn man was erwartet).
Und er war lustig. Nein, nicht ungewollt komisch, er war wirklich lustig. Geniale Gags, coole Sprüche und das Talent, sich selber auf die Schippe zu nehmen, ohne “daneben” zu wirken, kam ganz groß raus.
Also, bei mir schneidet der Film echt gut ab, unabhängig sämtlicher (schlechter) Kritiken. Dass der Film eine schwache Story hat, ist in dem Fall wirklich nicht schlimm, der Film bietet andere Dinge - Spaß, Laune, Genuss, gute Special-Effects, viel Krach, eben Popcorn-Kino pur. Und das mit der Story… Na ja, wie meinte einer, “Transformers” ist eines der wenigen Zeichentricks, bei denen erst die Figuren da waren, um die erst später dann eine Geschichte gestrickt wurde. Also: wir haben damals schon keine gebraucht, als wir mit Kinderhänden Optimus Prime gegen Megatron haben antreten lassen, also brauchen wir jetzt auch keine.
PS: Ich habe ihn auf Englisch gesehen, und ich denke, das lohnt sich.
Der Film ist genau so, wie er klingt: Seichter Humor, nett anzuschauen, hin und wieder was zu Lachen und am Schluss wird’s ‘ne Riesen-Schnulze. Wenn man dann auch noch Schauspieler wie
mag, kann ihn sich auf DVD anschauen, wenn mal “nichts Besseres” ansteht. Wer aber viel von den (ersten drei) Schauspielern viel hält, sollte sich eine Enttäuschung sparen. Billy Bob Thornton und Michael Clark Duncan haben durchaus bessere Rollen. Und John Heder wird wohl immer ein “Loser” bleiben.
Story:
Loser lässt sich in einem Kurs beibringen, ein “Löwe” zu werden, wird Musterschüler und Lehrer sieht ihn auf einmal als Konkurrenz an und beginnt, gegen ihn zu intrigieren.
Fazit:
Steht doch schon oben.
Eigentlich schade um die Schauspieler - wirklich ruhmreich macht sie der Film bestimmt nicht. Und John Heder ist definitiv abgestempelt.