Lehrerzitat.
Mar 2“Schlimmer als mein Schreibtisch sieht nur mein Innenleben aus.”
- Herr Wörther
Gestern Abend sagte mir Denny, mein Zahnarzt hätte angerufen, dass ich heute um 19°° noch einen kurzfristigen Termin hätte. Ich solle mich aber bitte nochmal in der Praxis melden. Ich war irritiert, weil der nächste eigentlich erst kommenden Montag fällig war.
Ich wundere mich, rufe an und frage, was los sei.
“Begegnen Sie der größten technischen Innovation,
auf die ein Urinstrahl treffen kann.”
…
[Irgend jemand sollte sich vielleicht einen neuen Werbetexter suchen.]
Manchmal freut man sich, manchmal nicht, wenn Post im Briefkasten ist.
Ich hab’ mich gefreut. Zumindest bis heute Mittag.
Letzten Montag kam der Bescheid, dass ein Paket (”300″!) zum Abholen bereit steht - denn leider war niemand zuhause, als der Postmensch klingelte - und unseren Nachbarn hat er es auch nicht gegeben (war wohl keiner da).
Klar, wir arbeiten ja alle. Und zwar die ganze Woche.
Und wie hat die Post auf? Von 09:00 bis 17:30 Uhr. Prima Uhrzeit. Dummerweise liegt die Öffnungszeit in einer Zeitspanne, in der Durchschnittsbürger arbeitet.
Wie auch immer. Ich kam nicht dazu, es abzuholen - wäre im Geschäft nicht so viel Stress gewesen, wäre es ja auch kein Ding, mal ein bisschen später zu kommen. Und Samstag? Samstag kam ich leider auch nicht dazu innerhalb dieser drei Stunden, in der die Post auf hat, vorbeizufahren gehen.
Also plädierte ich auf Kulanz, rief beim Kundenservice an und bekam dann auch gleich eine nette Dame an die Strippe.
Und ja, diese Unterhatung wurde wirklich geführt.
Und mein Paket? Das geht erst wieder zurück an den Absender, um es wieder an uns geschickt zu werden.
Diesmal geht es aber ins Geschäft, da ist wenigstens immer jemand da.
Kontakter zum Grafiker:
[Aus einem Gespräch über unsere jeweilige Wohnlage.]
Mein Urlaub ist jetzt definitiv vorbei, auch wenn man von “Erholung” nicht wirklich sprechen kann - die Hochzeit letztes Wochenende war genau so schön wie anstrengend (allerdings im positiven Sinne!).
Nichtsdestotrotz tun mir die Füsse weh - Bei der Brautentführung durch halb Backnang zu laufen und das Tanzen danach haben heftig und gnadenlos dazu beigetragen - sogar meine Sneakers sind im Moment unbequem.
[Und ja, ich habe wirklich und leibhaftig getanzt! Und das gar nicht mal so schlecht, immerhin bin ich niemandem auf die Füsse getreten, glaube ich.]
Wie auch immer, guten Morgen erstmal. Ich sitze jetzt wieder auf meinem Posten und komme dadurch dazu, mehr als acht Stunden täglich am Rechner zu kleben - was automatisch dazu führt, dass ich meinen Weblog wieder regelmässig pflegen und hegen kann.
Und wen ich Euch unbedingt vorab ans Herz legen möchte, ist Frank, der endlich auch den Weg in die Öffentlichkeit gefunden hat - nachdem bis dato alles vor zwei Jahre lang nur via eMail vonstatten ging.

Ein wunderschöner Dauerdialog zwischen zwei Menschen. Und einer davon ist eben… tja, Frank.
Glaubt mir, es lohnt sich (vor allem für die Leute, die meine Art Humor zu teilen wissen).
Und am besten von Anfang an lesen.
[Für diese humorvollen Zeilen danke ich Baumgarf und Denny. Jahrelange, aber geniale Arbeit.]