Archive for the 'stuttgart' Category

Mauritius, ein Horror-Paradies.

Mar 4

Wenn man an Mauritius denkt, denkt man an ein paar Dinge: entweder eine Trauminsel, eine Bildagentur oder aber auch eine Cocktail-Bar-Restaurant-Lounge-Kette im Stuttgarter Raum. Auch wenn ich lieber auf der Insel gewesen wäre, war ich letzten Freitag “nur” in der Bar, die es gefühlt seit Ewigkeiten schon in Stuttgart gibt.

Der folgende Beitrag ist rein subjektiv, ich werde dennoch versuchen, möglichst sachlich zu bleiben.

Es wurde eine kleine Firmenfeier veranstaltet, ich als “Anhang” war mit eingeladen. Offizieller Beginn war um acht, aber da es eine lockere Runde war und ich noch etwas zu erledigen hatte, stieß ich erst um neun hinzu. Es gab keinen freien Stuhl mehr am Tisch, der Veranstalter war so nett, mir einen beim Kellner zu erbitten. Kurze Zeit später brachte er ihn mir auch. Der Tisch war schon recht voll, also rückten wir etwas zusammen, da wir aber alle nur getrunken haben (aber das ordentlich), brauchten wir auch nicht so viel Platz.

Um es mal in Zahlen zu nennen: Es wurde für zehn Leute reserviert. Ich war aber schon Nr. 14, denn es haben spontan doch noch mehr Leute zugesagt als erwartet. Macht aber nichts, wir haben uns trotzdem nicht sonderlich breit gemacht, wir hatten unseren Platz und waren happy damit.
Kaum saß ich, bestellte ich meinen ersten Cocktail, die Hälfte des Tisches ihren nächsten.

Kurze Zeit später kam noch mein Partner, der noch dringende Telefonate erledigen musste, hinzu. Nr. 15. Er bat um einen Stuhl, bestellte, weitere Leute auch, der Kellner kam, verschüttete drei Cocktails (passiert jedem Mal in der Hektik), vergaß einen, verwechselte zwei. Macht nichts, wir waren gut gelaunt, es war alles in Ordnung.
Cocktails leer, neue bestellt. Ich hab immerhin in 2 Stunden 3 Cocktails getrunken.
Finde ich nicht wenig, aber das ist ja nur subjektiv. Meine Mitgäste waren wesentlich besser unterwegs.

Egal. Nummer 16 stieß hinzu, der Veranstalter bat um einen weiteren Stuhl. Und da begann das Fiasko:
Nein. Es sei denn, man setze sich als neuer Gast an einen neuen Tisch. Wir sahen den Veranstalter mit dem Kellner diskutieren. Länger. Dann stieß der Betriebsleiter hinzu. Diskussion.
Wir waren verwirrt, währenddessen bestellten noch welche einen Cocktail.

Dann kam unser Veranstalter auf uns zu mit den Worten:
“Wir sind hier nicht mehr erwünscht.”
Kurzgefasst: Wir würden zu wenig Umsatz machen (in drei Stunden über 300,- €, und das bei einer “5,- Aktion” für jeden Cocktail) und von dem Geld könne er nichtmal seinen Kellner zahlen, wir würden anderen Gästen die Plätze wegnehmen (es gab ausreichend freie Tische) und wir hätten unsere zwei Stunden Reservierung schon längst überschritten (wovon am Telefon nie die Rede war), abgesehen davon haben wir ja nichts gegessen (wir saßen nicht im Restaurant-Bereich). Und ach ja, wir sind weit mehr Personen als reserviert wurden! Aber das dann auf gleicher Tischbesetzung. (Meine Mutter als ehemalige Restaurantbesitzerin hätte sich über so etwas gefreut!)

Tja, da waren wir sprachlos. In der Zwischenzeit kamen die letzten bestellten Cocktails, die wir dann zurückgeschickt haben. Der (fremde) Kellner, der sie brachte, war entrüstet, immerhin hätten wir diese bestellt! Aber was soll man dazu noch sagen? Letztendlich kam “unser” Kellner (dem das alles irgendwie furchtbar leid tat) und hat die Cocktails nach einer kleinen Diskussion wieder zurückschicken können.

Wir hatten die Schnauze voll. Wollten zahlen. Der Veranstalter wollte die Runde übernehmen und mit Karte zahlen. Ging nicht, man nehme keine Karte. So ein Riesenladen und dann ging das nicht? Unvorstellbar.
Also zahlte jeder für sich. Was natürlich dauerte.
In der Zeit (wir waren die ersten, die gezahlt haben), packten mein Partner und ich unsere Sachen zusammen und warteten am Eingang auf den Rest. Wir beschlossen, uns die Visitenkarte und den Namen vom Betriebsleiter (der uns letztendlich ja rausschmiss), zu besorgen. Ja klar, gerne.
Karte bekommen.
Wir fragten ihn, ob er denn Restaurant-Kritik.de kenne und ohne dass er uns wirklich aussprechen ließ, meinte er nur gelassen, klar, kenne er und “… den Beitrag kann man löschen.”

Ob er weiss, dass das nicht stimmt und dass schon einige mit diesem Wunsch geklagt und verloren haben?

Auf jeden Fall eine Unverschämtheit, was uns an dem Freitag widerfahren ist.
Nicht falsch verstehen: Die Cocktails waren superlecker. Aber der Service widersprach jeder Etikette der Gastronomie. Ein deftiger Grund, dieses Lokal nie wieder zu betreten.

Gegen den Strich. Eine Initiative für Stuttgart.

Dec 16

  • “Ich bin ein braver Junge. Sagen meine Kunden.”
  • “Französisch habe ich mindestens viermal die Woche. Nach der Schule.”
  • “Wenn ich groß bin, will ich, dass es nicht mehr weh tut.”

So lauten die Radiospots der Kampagne “Gegen den Strich“.

Gerade läuft hier in Stuttgart diese Aktion. Das Projekt macht sich stark gegen die männliche Kinder- und Jugendprostitution in Stuttgart. Und damit will es als Sprachrohr für die junge Männer fungieren, die in der Gesellschaft keine Stimme haben.
Transportiert wird die Botschaft über ein Babyphone, das in Mailings und an belebten Plätzen in Stuttgart nachgestellte Dialoge zwischen Stricher und Freier wiedergibt. Dabei wird ganz bewusst nicht auf drastische Formulierungen verzichtet. Schließlich ist es die ungeschönte Wahrheit, die die Kamoagne ans Licht der Öffentlichkeit bringen will.
Mit dem Ziel: ein Problembewusstsein für dieses Thema zu schaffen und Spenden für die sammeln, die es brauchen.

Ich weiss, es ist bald Weihnachten und Spenden werden überall abgeklopft - aber hier geht es um ein ganzjähriges Problem in “meiner” Stadt. Eins, dass vielen wahrscheinlich gar nicht bewusst ist.
Deswegen möchte ich dieses Projekt unterstützen - und spende.

Wer sich die Spots anhören möchte oder gar selber die Spendenaktion verbloggen will, kann sich hier näher informieren.
Danke für’s Lesen und hoffentlich unterstützen!

Bruder zurück aus USA.

Dec 15

Da ist er wieder. Nach einem halben Jahr Los Angeles. Neulich noch am Strand bei 26°C, einen Tag später im Mantel bei -5°C, also wieder zu Hause. Und eineinhalb Kilo Bodybutter für mich im Gepäck.
[Bin für das nächste Jahr definitiv wohlriechend versorgt.] Danke!

Mein Sommer 2010, bis jetzt.

Sep 5

Da eigentlich viel mehr passiert ist, als ich hier schreiben möchte, hier nur ein paar ausgesuchte Bilder.
Vielleicht kommt bald wieder mehr Text (mit mehr Fotos), zum Beispiel über Barcelona, wo ich nächste Woche für paar Tage hinfliegen werde. Aber das muss erstmal reichen.
Und ich will wieder mehr Fotos machen. Und auch online stellen.

Auf Flickr auch mehr, wie immer.

2010.

Jan 6

Jetzt ist es soweit. Es ist (seit einer Woche schon) 2010.
Ich frage mich gerade, wie man das ausspricht: zwanzigzehn, zweitausendzehn, zweizehn?
Irgendwie gefällt mir die letzte Variante am besten, mal sehen, was sich durchsetzt.

Auf jeden Fall: Hallo 2010!

Ich wünsche allen ein wunderschönes, fantastisches, unvergessliches, bombastisches Neues Jahr! Mögen Eure Hoffnungen, Wünsche, Begehren, Träume in Erfüllung gehen!
Natürlich hoffe ich auch, dass Ihr alle gut reingekommen seid? Nicht, dass irgendjemand noch irgendwo in 2009 rumdümpelt…

Mein Jahr hat super angefangen: Schön mit dem B bei einem Berg Pizza, Brad Pitt, Morgan Freeman und Kevin Spacey, den sieben Todsünden und u.a. einem verkappten Holunderwodka den Silvesterabend verbracht, mit der Bahn auf eine Stuttgarter Höhe gefahren und das Feuerwerk über dem Kessel bestaunt. Das Jahr wurde gebührend begrüßt! Man hat vor lauter Nebelschwaden nach 20 Minuten zwar nichts mehr gesehen, aber einmal im Jahr muss das wohl so sein.
Anschließend mit der Bahn weiter in die Stadt - nur blöd, dass die Bahn ausfiel. Also, zu Fuß. Gut für die Pizzaverdauung, wenn sie denn schon der Meinung war, allen Alkohol aufsaugen zu müssen (Was lernen wir daraus? wenn Ihr Euch betrinken wollt: ESST KEINE PIZZA VORHER!).
In der Stadt angekommen: Oblomov, guter Holunderwodka. Irish Pub, Mrs Jones, Oblomov. Guter Holunderwodka. Gegen sechs morgens spürte ich dann was davon.
Aber: City war voll, war cool, war spaßig - eine gute Idee.
Irgendwann morgens hatte ich aber dann einen Mantel weniger. Also, meinen Mantel, den ich an dem Abend trug. Schade, mochte den eigentlich. Führte aber dazu, dass sich jemand bereit erklärt hat, uns mit dem Auto heimzufahren. Morgens, so um zehn. Fand ich super, bin echt dankbar drum.

Und einen neuen Mantel habe ich inzwischen auch. Und der neue Mantelkauf führte immerhin dazu, dass ich meine neue EC-Karte endlich habe. Und dass ich Stuttgart schneebedeckt sehen konnte.

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2010 wird mein Jahr. Es wird spannend, aufregend und am Ende werde ich es geil finden. Ich spüre es.
Hoffen wir, dass ich Recht hatte. Und Euch wünsche ich das natürlich auch.
[Und meine neue To-Do-Liste ist auch schon online.]

Volljährig II.

Dec 19

“30 werden ist wie 18 werden, nur mit 12 Jahren Erfahrung”.

Gestern war es soweit. Ich bin 30 geworden.
Und ich möchte diesen Post dafür verwenden, mich zu bedanken, weil gestern mehr Menschen an mich gedacht haben, als ich erwartet habe. Und das hat mich einfach umgehauen.

Als erstes möchte ich mich bei meinem Bruder bedanken, der mir neben einem Lensbaby auch noch eine Flasche Evian neben den Rechner gestellt hat. Fand ich süß.
Und das Lensbaby ist toll.
Und Danke an @gissmog für die orangenen Frühstücksbrettchen von Rammstein und das gemeinsame Reinfeiern (sowie den anderen 4, die solange gewartet haben - Seiz, Frank, Michael und Saim!).
Danke an den geheimnisvollen Verschenker, der mir vor die Haustür ein orangeverpacktes Geschenk hinstellte, gefüllt mit orangenem Schmuck - leider komplett ohne Nachricht.
Danke an meine lieben Kollegen, die mich mit Toto’s Rosanna begrüßt und mir dann ein “Orange-Glücklich-Mach-Paket” übergeben haben. Schal, Kette, Vitamin C, orangefarbenes Haarspray, Handspiegelchen, Weleda Sanddorn-Öl, Handcreme, Gürtel, Mandarine, Kondome - alles in der Farbe, Ihr seid prima! (Und ganz toll: Coconut Lime Bodylotion, Danke Claudi! Jetzt bist mein Abgeschnuppere los…!)

Danke für einen tollen Abend, einer tollen Party-Nacht mit ein paar tollen Freunden in der Stadt und einem tollen, schlagfertigen Morgen beim Bäcker. [Es tat nicht weh, es war nur laut. Ich hab de Scheibe vor lauter Kapuze einfach nicht gesehen.] Es war ein wundervoller Geburtstag mit viel Spaß, Action und guter Laune, auch wenn ein kleiner Finger und eine Stirn in Mitleidenschaft gezogen wurden. Gute Besserung an den kleinen Finger, der Stirn geht es mittlerweile wieder gut.

Danke für die ganzen persönlichen Glückwünsche, Anrufe, SMS, Tweets, DMs, Xing-Mails, facebook-Pinnwandeinträge, E-Mails, Skype-und-sonstige-Chatprogramme-Nachrichten und und und. Über einen Anruf habe ich mich besonders gefreut, danke Udo!
Und auch danke an einen ganz lieben Freund, der mich in den ersten und letzten Stunden meines Geburtstages sozusagen begleitet hat - schöner Einstieg, schöner Ausklang.
Ihr habt meinen Geburtstag perfekt gemacht!

[Jetzt aber genug, sonst kommen mir noch  Tränen vor lauter Rührung. Macht nur dicke Augen und fördert die Faltenbildung.]

Orishas feiern 10 Jahre.

Dec 6

Wir waren dabei.
Und um es einfach mal festzuhalten: Wir waren damals schon heisse Fans und sind es heute noch. Sie waren der Hammer, einfach geile Drecksäue, haben sich mitreissend durch alle Alben gespielt und wir konnten nicht anders, als sie beim Hüfteschwingen einfach nur schamlos anzugaffen und dabei zu sabbern.

Und sollten wir jemals verheiratet sein, werden wir trotzdem wieder hingehen. Ohne Männer. Und wieder gaffen und sabbern.

Ach ja, und die Musik, Stmmung und das restliche Konzert (mit allem, was dazugehört), war schlichtweg genial.
2 Stunden Kuba pur.

Vom “Heimspiel” zum “Heimurlaub”.

Jul 27

Ich bin jetzt schon zwei Tage in Kroatien. Aber bevor ich dazu komme, muss ich erstmal über Samstag berichten.
Ich war auf dem Fanta 4-Open-Air-Konzert, beim “Heimspiel” in Stuttgart.

Tapfer wie wir waren, sind wir um 13:30Uhr an der “Basis” (Stgt-Ost) Richtung Cannstatt losgelaufen, gegen 14:00 Uhr waren wir auf dem Wasen. Brav nahe dem Einlass gewartet, bis dann das Gedränge losging. Die Tore wurden geöffnet.
Es war beeindruckend zu sehen, wie viele Fans vom Einlass ab wie wild losgerannt sind, um ganz vorne einen Platz zu ergattern. Mir kam das alles sehr strange vor, immerhin habe ich in meinem Leben erst zwei grössere Konzerte erlebt und bin da sehr unbewandert.
Also habe ich einfach gemacht, was die Freunde, mit denen ich dort war, auch gemacht haben: ich bin gerannt.
Völlig aus der Puste, kamen wir bis in die erste Absperrung und hatten auch noch die Gelegenheit, systematisch einen Platz zu finden. Nach kurzen Diskussionen standen wir links von der Mittelbühne direkt am Absperrgitter. Von dort aus hatten wir einen guten Blick auf die Leinwand, die grosse Bühne, den “Laufsteg” und seitlichen Einblick eben auf die Mittelbühne. Und direkt am Gitter - super zum Pullis und überteuerter Getränke ablegen. Und die Security hinterm Gitter war trotz grimmigen Blick ziemlich witzig drauf. Nervig war nur die Tür im Gitter, die
a.) klemmte und nur mit Tritten richtig zu ging und
b.) dass da ellenfurzlang irgendwelche Leute rein- uns rausgingen.
Egal, bisschen doof, aber das war unser Platz. Punkt.

Nach einem netten Nachmittag am Boden des Wartens (langsam verstand ich auch den Sinn dahinter, warum wir uns so früh getroffen haben, weil es recht schnell immer voller wurde) ging die erste Vorband los - Mama´s Gun aus London. Ziemlich funky, nicht schlecht. Zwar nicht ganz mein Geschmack, aber die Band machte definitv Stimmung und lustig sahen sie auch aus.
Danach kam Christoph Sonntag.
Und der letzte Event vor den Fanta 4 war Clueso. Süsser Milchbubi, macht Stimmung und kann auch singen. Bisschen brav, aber hey - wir waren eben da und er auch. Also, warum nicht?

Und dann, gegen Acht, ging es los. Von irgendwo wurde es laut, aus einer Ecke heraus schrie das Publikum. In dem Moment wussten wir es - die Fanta 4 liefen durch die Menschenmasse! Nur wo? Wir suchten sie auf der Leinwand, dann entdeckten wir die Spidercam über ihnen - vor uns. Und das Geschrei wurde lauter, kam näher, bis wir es geschnallt haben - sie gehen direkt durch die Tür der Absperrung, die uns den ganzen Tag genervt hat! Voller Aufregung haben wir uns in Position gebracht und dann kamen sie, keinen Meter vor uns!
Und ja, ICH HABE THOMAS D. BERÜHRT!
Okay, mein Liebster hat ihm richtig die Hand geben können, aber ich habe ihn auch berührt, und er hat mich angeschaut (und viele andere auch, aber das ist MIR doch egal)!!! Groupie-Alarm.
Was für ein Glück! Thomas D, SMUDO, Michi Beck und Andy Ypsilon - direkt an uns vorbei, mitten in der Masse von 60.000 Menschen. Wow.


(Die Hand da auf seinem rechten Arm ist meine! )

Dann ging es auch gleich los mit “Was geht?” - die Menge tobte.
Es war einfach geil. Die Stimmung war geil, die Fantastischen 4 waren geil, das Orchester aus Minsk war geil, der ganze Abend war einfach unübertrefflich. Fantastisch eben. Hammer. Und auch “Die da!” haben sie gespielt. “Shizophren” mit nacktem Oberkörper sponsored by Thomas D., mit Kettensäge in der Hand.
“Troy”. “Tag am Meer”. “Liebesbrief” - Sensationell.
Und ich wie ne Doofe mit der Handycam geknipst, die Jungs standen keine 5m vor mir. Wahnsinn. (Werde davon auch ne kleine Fotoserie zaubern, wenn ich wieder meine Programme auf dem Schoss habe)
Hach. Und zum Abschluss Seifenblasen (”Tag am Meer”), dann Pyrotechnik und nachdem sie fertig waren, die Masse “Happy birthday” sang und sie wieder aufkreuzten, nicht ohne vorher ein zusammengestelltes Video über die 20 Jahre hinweg zu zeigen, kamen sie mit “Populär” auf die Bühne und haben nochmal gefetzt. Und zum Abschluss gab es Glitzerkanonen und Feuerwerk. Wegen mir hätte der Abend nicht enden brauchen.
Aber meine Blase hat´s gedankt.

Tja, das war der Samstag. Die Nacht durch habe ich dann meinen Koffer gepackt (den ganzen Kram, den ich neben Frank Schätzing´s “Der Schwarm” und meinen Kameras brauche, wie z.B. Bikini und der Fotoleinwand, die meine Mom zum Geburtstag bekommt) und um vier ging es dann zum Flughafen.
Und da stand ich nun, am Gate nach Split. Und neben gingen die Passagiere nach London, am Nachbar-Gate. Und wen seh´ich da?
Den Gitarristen von “Mama´s Gun”. (Der blonde Typ it Dreads und Ziegenbart).
Nach einer kurzen Schwärmerei und netten Unterhaltung mit ihm stieg dann auch jeder in seine Flugzeuge, beide auf den Weg in die Heimat.

Klein ist die Welt und voller Zufälle. Und zwei dieser kleinen Zufälle laufen bei mir unter Glück.

Ein Jahr pl0gbar #13 und dazu ein Poken.

Apr 19

Und der heisst Loken. Musste natürlich der kleine Voodoo-Totenkopfdingens mit Flammen sein.
Pokens gibt es mittlerweile auch in Deutschland zu kaufen bei Mission Poken.


[Loken, vorne im Bild.]


[Loken und seine Pokenfreunde.]*

* Der Rotstich kommt im übrigen daher, dass ich kurz davor war, die Bilder zu vernichten, indem ich ohne Film zurückspulen eben jenen aus meiner Lomo holen wollte. In Twittersprache nennt man sowas auch gerne: #fail.
Aber es hat Stil.

Fortbildung: CI-Präsentation.

Mar 27

Warum ich die letzten Tage so gestresst war und auch schon die Wochen zuvor, liegt daran, dass ich eine Präsentation vorbereiten musste, in der wir ein komplettes Corporate Design (Teil einer Corporate Idendity) gestalten und vorstellen müssen. In dem Fall für eine Schule in Stuttgart. Und ja, das ganze Ding ist real. Das heisst, einer unserer Entwürfe wird tatsächlich genommen.
Ich gehe nicht davon aus, dass es meins sein wird, aber das ist auch gut so: während der Prüfungen (die bald anstehen) den ganzen Kram auch noch umsetzen? Nein danke. Da reicht mir von meinen Lehrern auch “so” ne 1.


Zur Präsentation gehört in meinem Fall:
- Logo 4C, 1C
- Briefbogen
- Briefhüllen
- Faxvorlage
- Hausmitteilung
- Kurzbrief
- Kurzmitteilung
- Mappe
- Namensschild
- Schulstempel
- Gravurstempel
- Flyer
- Plakat
- Webseite
- Broschüre
- Stundenplan
- T-Shirt
- Kugelschreiber
- Buttons
- ein kompletter Styleguide.

Auf die Buttons bin ich besonders stolz. Auch wenn ich dafür gestern zwei Stunden vorm KellerKlub stand und sie mit meinem Lieblingstürsteher gedrückt habe. War auf jeden Fall aber ein Spaß. Und ein paar konnte ich glatt auch gleich verschenken.

PS: Morgen von acht bis 14 Uhr: Daumen drücken.