Freisprechanlage “Ego Cup”.

by Rozana

Als Erstes möchte ich mich mal bei dot-friends.com für meine neue Freisprechanlage bedanken. Ich wurde angeschrieben, ob ich denn nicht Lust hätte, die Anlage zu testen und darüber zu berichten - und ich sagte natürlich “Ja!”. Nicht nur, weil ich fast alles mitmache, sondern auch, weil ich mir ohnehin ernsthaft überlegt habe, mir eine zu besorgen (aber nicht wusste, welche). Immerhin bin ich beruflich inzwischen ans Auto gebunden und die 20-30 Minuten Fahrt nach Feierabend bieten sich optimal an, noch ein paar kleine Telefonate zu führen.

Tja, da bin ich nun, mit der Freisprechanlage “Ego Cup”.
ego-cup_schraeg.jpg

Schick, wa?

  • Die Anbringung:

Am Samstag vor einer Woche kam das Päckchen und ich, ein fauler “Ich-lese-keine- Bedienungsanleitungsromane- sondern-stehe-auf- viele-bunte-Bilder”-Mensch, war ganz froh über den Quick-Guide, der beigefügt war.
Plug’n Play ist eine feine Sache: Getränkehalter-Einsatz (mit etwas Müh’ und Gewalt) in den Getränkehalter, Gerät draufstecken, Mikro dran und das Stromkabel vom Gerät in den Zigarettenanzünder - fertig. Ging eigentlich ganz flott (bis auf den Einsatz reinstecken - dafür hebt das Ding jetzt aber bombenfest!).

Was ich allerdings ein bisschen gewöhnungsbedürftig finde, ist die Position im Auto: der “Ego Cup” sitzt etwas unterhalb meines rechten Knies in der Mittelkonsole - gefühlt ist die Entfernung recht weit und wenn ich spreche, kommt es mir so vor, als ob ich mich mit meinen Beinen unterhalte. Aber das liegt an der Konstruktion von Renault. Ein weiterer Punkt ist auch, dass bei meinem Auto der Zigarettenanzünder so nah an meiner Handbremse liegt, dass ich bei dem großen Adapter für den Anzünder immer wieder mit meinen Knöcheln anstoße, sobald ich die Handbremse lösen will. Ist alles jetzt ein bisschen eng… Aber das Wichtigste ist, dass es beim Fahren an sich nicht stört - und das tut es ja auch nicht.

  • Das Design:

Das Gerät selber sieht eigentlich ganz nett aus - schlicht, schöne glatte Oberfläche in glänzendem Schwarz und das Beste: unauffällig. Das Design geht grob in meine Geschmacksrichtung und der “Ego Cup” ist insgesamt mit nur vier (großen) Knöpfen sehr simpel aufgebaut: “Annehmen”, “Auflegen” und +/- für die Lautstärkeregelung. Ideal für mich! - nur schade, dass die Knöpfe selbst nicht beleuchtet sind (wenigstens beim Klingeln), damit man schneller zurecht kommt - immerhin ist langes Suchen während der Fahrt nicht gerade geschickt.
Ein kleines (grünes!) LED-Lämpchen zeigt aber dafür die Konnektivität mit dem Handy an, welches übrigens kinderleicht via Bluetooth angekoppelt wird und keinen zusätzlichen Kabelsalat hervorruft. Kurz den Code eintippen, schon “hängt” das Handy dran - und das dauerhaft.
Angeblich können bis zu acht Geräten verbunden werden, allerdings muss vorerst eins reichen. Vielleicht ergibt sich ja mal die Gelegenheit, dass meine zwei “Jungs”in den Genuss kommen.

  • Telefonieren:

Klar, dass ich gleich mal meinen Freund angerufen habe, um ihn zuzulabern. Sprachqualität scheint top zu sein und er hatte ausnahmsweise mal keine Schwierigkeiten, mich zu verstehen.
[...]
Okay, schlechter Wortwitz.
Angerufen zu werden ist auch kein Problem, was mich nur ein bisschen stört, ist die Tatsache, das die Knöpfe nicht beleuchtet sind: so muss ich blind zuerst den richtigen Knopf ertasten, um das Telefonat entgegennehmen zu können. Und im Gespräch selbst hatte ich bisher keine Schwierigkeiten mit der Akustik. Zum einen kann ich die Lautstärke recht hoch einstellen, so dass ich auch mit einer lauteren Kulisse keine Probleme habe und zum anderen werde ich dank einer Echo- und Geräuschunterdrückung (DSP) vom Gegenüber ziemlich klar wahrgenommen. Ich hab’ es zwar noch nicht mit 230 Sachen und prasselndem Regen auf der Autobahn versucht, aber da würde ich wahrscheinlich eh lieber nicht telefonieren wollen… Zumal mein Wagen so viel gar nicht schaffen würde.

  • Fazit:

Der erste Eindruck ist schon mal positiv. Toll finde ich, dass ich nach dem ersten Ankoppeln einfach nur ins Auto steigen muss und egal, wo mein Handy steckt, ob im Mantel oder in meiner Handtasche, es automatisch anerkannt wird. Das Handling ist wirklich easy und stressfrei. Der “Ego Cup” wirkt auch nicht als Störfaktor im Auto, so dass er theoretisch zwar transportabel bleibt, aber nicht jedes Mal ein- und ausgebaut werden muss. Sehr simples Gerät ohne zusätzliche Features - was auch gut so ist: schließlich soll man ja Autofahren und nicht damit rumspielen.

[Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wo ich meinen Kaffee abstelle...]

9 Antworten zu “Freisprechanlage “Ego Cup”.”

  1. Kleiner Tipp: Ich würde mal drauf achten, was passiert, wenn du nur in der Nähe deines Autos stehst und dich jemand anruft. Klingelt’s dann nur im Auto oder auch beim Handy?

  2. Ha! Rozana schreibt Süddeutsch!
    Bisher ist mir das nie aufgefallen (oder ist das tatsächlich das erste Mal?), aber da “hebt” das Gerät…
    Genau diese Formulierungen sind es, an die ich mich auch nach mehreren Jahren Baden noch nicht gewöhnt habe. Auch bei Eschbach bin ich fast aus dem Sessel gefallen, als “es dort (irgendwas) hatte”.
    Fischkopp bleibt eben Fischkopp.

  3. … ah, du hast auch eine … ;-)

  4. Henning:
    Stimmt - auf die Idee kam ich noch gar nicht… Nur, die Freisprechanlage funktioniert nur, wenn die Autobatterie läuft und die Wahrscheinlichkeit, dass ich neben dem Auto stehe, während der Moto läuft ist dann doch recht gering.

    Chris:
    Öhm… Ist mit jetzt gar nicht aufgefallen. Aber ich hab’ nachgefragt, es ist tatsächlich süddeutsch. dabei versuche ich eigentlich immer, “neutral” zu schreiben! ha, bin eben doch ‘ne ‘Neig’schmeckte!

    Alexander:
    Ach… Du auch? ;-) So ein Zufall.

  5. Wenn man einen getarnten Südwestdeutschen erkennen will, achte man auch seine Verwendung von “heben” im Sinne von “halten” und “haben” (”es hat…”) in Sinne von “vorhanden sein” (”es gibt…”). Manchmal dauert es ein wenig, aber irgendwann bricht es durch; auch bei dir ist mir das da oben zum ersten Mal aufgefallen.
    Und zumindest was die Sprache angeht bin ich neigschmeckter als du :) Zumindest bei “hebscht ma” muss ich bis heute nachdenken, was gemeint ist (”Ned lupfe, hebe solscht!”).

  6. @Chris
    Kein t am Ende. :-)

  7. Sag’ ich doch, ich Fischkopp :)

  8. [...] (*hüstel* Tom Cruise …) nicht wahrnehmen konnte. Die fragten dann mich, wie z.B. auch Rozana, ob wir nicht eine Freisprechanlage testen wollen. No ja, warum nicht? Wenn sie Kritik vertragen? [...]

  9. [...]  http://www.endl.de/weblog/2007/12/18/sponsored-review-auto-freisprecheinrichtung/  http://be-croative.de/freisprechanlage-ego-cup/ Tags: keine Tags Ähnliche Beiträge: keine [...]

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