Volljährig II.

Dec 19

“30 werden ist wie 18 werden, nur mit 12 Jahren Erfahrung”.

Gestern war es soweit. Ich bin 30 geworden.
Und ich möchte diesen Post dafür verwenden, mich zu bedanken, weil gestern mehr Menschen an mich gedacht haben, als ich erwartet habe. Und das hat mich einfach umgehauen.

Als erstes möchte ich mich bei meinem Bruder bedanken, der mir neben einem Lensbaby auch noch eine Flasche Evian neben den Rechner gestellt hat. Fand ich süß.
Und das Lensbaby ist toll.
Und Danke an @gissmog für die orangenen Frühstücksbrettchen von Rammstein und das gemeinsame Reinfeiern (sowie den anderen 4, die solange gewartet haben - Seiz, Frank, Michael und Saim!).
Danke an den geheimnisvollen Verschenker, der mir vor die Haustür ein orangeverpacktes Geschenk hinstellte, gefüllt mit orangenem Schmuck - leider komplett ohne Nachricht.
Danke an meine lieben Kollegen, die mich mit Toto’s Rosanna begrüßt und mir dann ein “Orange-Glücklich-Mach-Paket” übergeben haben. Schal, Kette, Vitamin C, orangefarbenes Haarspray, Handspiegelchen, Weleda Sanddorn-Öl, Handcreme, Gürtel, Mandarine, Kondome - alles in der Farbe, Ihr seid prima! (Und ganz toll: Coconut Lime Bodylotion, Danke Claudi! Jetzt bist mein Abgeschnuppere los…!)

Danke für einen tollen Abend, einer tollen Party-Nacht mit ein paar tollen Freunden in der Stadt und einem tollen, schlagfertigen Morgen beim Bäcker. [Es tat nicht weh, es war nur laut. Ich hab de Scheibe vor lauter Kapuze einfach nicht gesehen.] Es war ein wundervoller Geburtstag mit viel Spaß, Action und guter Laune, auch wenn ein kleiner Finger und eine Stirn in Mitleidenschaft gezogen wurden. Gute Besserung an den kleinen Finger, der Stirn geht es mittlerweile wieder gut.

Danke für die ganzen persönlichen Glückwünsche, Anrufe, SMS, Tweets, DMs, Xing-Mails, facebook-Pinnwandeinträge, E-Mails, Skype-und-sonstige-Chatprogramme-Nachrichten und und und. Über einen Anruf habe ich mich besonders gefreut, danke Udo!
Und auch danke an einen ganz lieben Freund, der mich in den ersten und letzten Stunden meines Geburtstages sozusagen begleitet hat - schöner Einstieg, schöner Ausklang.
Ihr habt meinen Geburtstag perfekt gemacht!

[Jetzt aber genug, sonst kommen mir noch  Tränen vor lauter Rührung. Macht nur dicke Augen und fördert die Faltenbildung.]

Me, my Dirndl and I.

Sep 16

In zwei Wochen ca. geht es auf die Wies’n - im Dirndl. Ein weiterer Punkt, den ich von meiner To-Do-Liste 2009 abhaken kann.


Was man nicht alles macht…

Foto: Gammeln am Sonntag.

Apr 5

Foto: Schmuck.

Mar 2


Ich könnt’ nicht ohne.

Das Kleid.

Feb 24

Das Kleid wird hoffentlich viel bei mir bewirken.
Ich glaube, es ist etwa ein Jahr her, dass ich mich in das Kleid verguckt habe. Es ist toll, schlicht und doch vielfältig, angenehm zu tragen und aus Baumwolle. Und was ich an dem Kleid so mag, sind die Farben. Gibt viele Variationen davon, aber immer ist es monochrom - aber die Farben knallen dafür richtig.
Allerdings habe ich es damals anprobiert, und bei mir sah es alles andere als gut aus. Wie gesagt, es ist aus Baumwolle und daher leicht, dementsprechend lag (und liegt) es an meiner Hüfte an. Super. Zurück damit ins Regal.

Zum Geburtstag, im Dezember, habe ich von Sympatexter, Ralf und K. ein Geschenk bekommen. Das Kleid. Da war es wieder. Ein Jahr, nachdem ich gejammert habe.

Letzte Woche habe ich es im Laden wieder anprobiert. Klar, lag immernoch schön an der Hüfte an. Ist ja nicht so, dass ich Sport gemacht hätte. Aber ich habe es mir trotzdem geholt. In hellblau. Perfekt für den Sommer (außerdem kann hier ja nicht alles orange sein).
Deswegen war ich letzte Woche schwimmen und werde es wieder tun. Wegen dem Kleid habe ich mir auch eine Körperfettwaage geholt. Das Kleid ist zwar nicht der Grund, aber es ist das Ziel.

Im Sommer will ich es tragen und mich sexy darin fühlen.

Auch einer der Gründe, warum Ihr mich hier wiederfindet.

Edit:
Irgendwie ist das mit dem Kleid ein Selbstläufer geworden. Eigentlich wollten wir nur Fotos machen, um es zu dokumentieren, wo es “klemmt”. Aber der Spaß hat uns überrannt und es entstand eine tolle Fotoserie, hier im Blog mal mit den besten Bildern (wie ich finde):

Hach, eigentlich find ich sie alle cool. Deswegen gibt es hier mehr zu sehen.
Aber trotzdem: bisschen um die Hüften rum weniger schadet sicher nicht.

Lomo Fisheye: Der Winter und die Schuhe.

Feb 23

2008.

Dec 30

Sobald Weihnachten vorbei ist, ist Silvester nicht mehr fern. Und dann ist es auch wieder so weit (für mich), über die vergangenen 12 Monate nachzudenken - mehr oder weniger.
Das Jahr hat erstmal super angefangen für mich. Ich bin befördert worden, dann war ich drei Wochen in Neuseeland, hab dort endlich einen Teil meiner Familie kennengelernt und mich absolut in das Land verliebt, dann wurde es auch in meiner Fortbildung spannend und ich konnte soweit eigentlich nicht klagen.
Dann ging es irgendwie wieder bergab. Ich war auf der Arbeit zu gestresst, daheim lief es dann, “trotz” Katzennachwuchs, nicht mehr gut und im Sommer war ich wieder solo.
Und dann? Und dann wurde Herbst und jetzt ist Winter. Ich weiss nicht, wo die letzten Monate hin sind. Es ist irgendwie nichts Schlechtes und nichts überragend Gutes passiert, auch wenn aus der “negativen” Tendenz unterm Strich doch noch eine gute wurde:
Auf der Arbeit bin ich glücklicher denn je (ja, ich liebe meinen Job und meine Kollegen!), und die familiären, kleinen Schockerlebnisse der letzten Wochen haben sich teilweise um ein gutes Stück minimiert.
Mir geht es gut.

Aber: 2008 ist nicht gerade ein Jahr, welches als “ereignisreich” in Erinnerung bleiben wird.
Viele Dinge habe ich leichter weggesteckt als ich befürchtet habe, viele Dinge habe ich besser gemeistert als ich anfangs dachte. Klingt gut und fühlt sich auch so an. Und wieder einmal habe ich gesehen und erlebt, wer meine wahren Freunde sind - und es auch schon immer waren. Sie haben mich gepackt, unterstützt, mir zugehört, Rat gegeben, gerüttelt, und wieder auf den Boden der Tatsachen gesetzt. Danke an das ABC, Ralf und meinen Bruder (ich liebe Dich!) und Alexander, die für mich immer ein offenes Ohr hatten und hoffenlich weiterhin haben werden. Und natürlich meinen Kollegen, die mir oft unter die Arme gegriffen haben, sei es beruflicher oder freundschaftlicher Art. Ach ja, und meiner Mutter natürlich, mit der ich viele lange Gespräche am Telefon hatte. Ich hoffe, ich konnte diesen Menschen wenigstens einen kleinen Teil davon zurückgeben.

Ich hoffe auf ein spannendes Jahr 2009: Ich möchte meine Arbeit optimieren, meine Fortbildung mit Bravour abschließen, meine Freunde behalten, vielleicht neue kennenlernen und vielleicht klappt es ja dieses Jahr auch mit ‘nem Traummann. Und natürlich noch die vielen kleinen Dinge, die Frau vor 30 noch erledigt haben muss. Und bisschen mehr Zeit für mich wäre cool. Ich möchte mich nicht wieder verlieren.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern, Familienmitgliedern, Freunden, Ex-Freunden, Bekannten, Kollegen, Ex-Kollegen, Mitschülern, Lehrern, Twitterern, Followern, Begegnungen, Kontrahentinnen, Xing-Kontakten und einfach allen, die irgendwann irgendwie irgendwas mit mir zu tun hatten, sogar der einen Frau, die ich absolut nicht ausstehen kann, einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Dank all der kleinen und großen Momente, die ich mit Euch hatte, bin ich das, was ich heute bin (und ich finde es toll!) und als was ich ins Neue Jahr starten werde - mal sehen, was ich in den kommenden zwölf Monaten daraus mache. Ich für meinen Teil, freue mich drauf.

Genug geschnulzt - rock on 2009!

Finanzielle Dinge.

Dec 27

Weihnachten ist vorbei, ich wieder gesund und jetzt kann ich mich wieder wichtigeren Dingen widmen. Zum Beispiel, endlich meinen Geldbeutel umräumen, da ich einen neuen zum Geburtstag bekommen habe.
Gar nicht so einfach, das Ganze…


Danke an meine Kollegen, die sich über meinen Geldbeutel schon mindestens ein halbes Jahr lustig gemacht haben, dabei verstehe ich das gar nicht. Ach so, und Danke auch für den neuen natürlich.

Heute.

Dec 18

Brad Pitt hat heute Geburtstag, zusammen mit Christina Aguilera, Katie Holmes, Nino de Angelo, Mario Basler, Keith Richards und Steven Spielberg. Und wenn Willy Brandt und Paul Klee noch leben würden, sie auch.


Und ich hab’ auch Geburtstag.

[Edit:]
Ich möchte mich bei allen vom ganzen Herzen bedanken, die an mich gedacht haben: Grüße aus aller Welt, via SMS, Twitter, E-Mail, Brief, Anruf, ICQ, über Blog, Xing, facebook, meinVZ, Geni und sogar sämtliche Spam-Newsletter, die man nur haben kann, schrieben mich an. Dass keine Rauchzeichen oder gar Morse mit am Start war, wundert mich fast.
Noch mehr bedanken möchte ich mich auch bei den vielen Menschen, die mir gestern persönlich gratuliert haben und mit denen ich zum einen meinen Tag und im Anschluss auch meinen Abend verbringen durfte.
Toll, dass Ihr alle da wart und vielen lieben, tiefsten Dank für einen wunderschönen, unvergesslichen 29.sten Geburtstag. (Und nein, hier ist niemand ‘ne “Pupe!”)

So, und jetzt muss hier anscheinend noch eine Liste angelegt werden, was ich alles bis zum Dreißiger erledigt haben muss… Jemand ‘ne Idee?

Leben.

Dec 10

Manchmal sammeln sich die Dinge, manchmal überhäufen sie aber einen auch regelrecht.
Dass neulich ein Freund von mir ins Krankenhaus kam, war zwar keine schöne Sache - mich packte wirklich der Schreck, da ich anfangs nicht wusste, wieso er dort war - hat sich mittlerweile relativiert, zumal er wieder daheim und am Genesen ist. Ist nicht schön. Aber musste sein und wird bald wieder gut.
Dass davor auch schon eine Bekannte ins Krankenhaus kam, um ihr schmerzhaftes Knie zu operieren, die OP aber leider unglücklich verlief und ihr Bein Wochen später immernoch taub war, weil ein Nerv verletzt wurde, ist ebenso keine schöne Nachricht. Das Risiko, dass es nicht zwingend besser wird, ist leider gegeben. Ich hoffe, ihr Bein rehabiliert komplett und sie kann bald wieder normal gehen.
Dann auch noch die Nachricht, dass mein Onkel ins Krankenhaus musste. Diagnose: Prostata-Krebs. Untersuchungen. Schrecklich. Noch schrecklicher, dass bei den Voruntersuchungen für die Operation festgestellt wurde, dass der Mann zudem auch noch an Lungenkrebs leidet.
Jetzt hat er eine Lungenentzündung und kann erst dann behandelt werden, wenn diese weg ist.
Meine Mutter ist zudem gerade zu Besuch. An sich eine schöne Sache, aber nicht, wenn sie mir verkündet, dass der Vater einer Freundin in Kroatien einen tödlichen Unfall hatte.
Oder der eigentliche Grund ihres Besuches: Dass ihr Mann hier ist, weil die Ärzte einen Tumorverdacht ausgesprochen haben und er sich untersuchen und operieren lassen muss.
Und dass sie eigentlich schnell wieder nach Kroatien möchte, weil eine Großtante im Sterben liegt.

In solchen Momenten fühlt man sich irgendwie allein.