Sneak #465: The Fall.

Jan 6

Ich kam, sah, staunte. Und verliebte mich.

The_Fall

Was passiert, wenn das Kino nicht mehr nur als Filmvorführung, sondern auch als künstlerische Inszenierungsfläche großartiger, fantastischer, ja geradezu überwältigender Bildsprache dient? Dann kommt so ein Film wie “The Fall” raus. Anfangs zuerst etwas skeptisch, riss mich der Film nach wenigen Minuten mit in seinen Zauber: ich lachte, zitterte mit und war bis ins Innerste gerührt - alles schön im Wechsel. Ich liebe diesen Film.
Die Farben, die Atmosphäre, die Landschaft, die Kostüme… Wahnsinn. Toll. Würde ihn glatt nochmal ansehen. Und auf DVD kaufe ich den auch sofort, sobald er rauskommt.

Die Story:
Hollywood, “once upon a time”: Roy Walker ist Stuntman, hat sich aber bei einem Job die Beine so heftig verletzt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass er je wieder gehen kann, zu gering ist, um wirklich daran zu glauben. Im Krankenhaus lernt er Alexandria kennen, ein fünfjähriges Mädchen mit einem gebrochenen Arm.
Die beiden Insassen werden Freunde und Roy beginnt, Alexandria eine fantastische Geschichte über Banditen, Rache und Liebe zu erzählen - im Gegenzug dazu bittet er das Mädchen, ihm Tabletten zu besorgen, mit denen er Selbstmord begehen kann, denn er sieht in seinem Leben keinen Sinn mehr.

(Ja, die Story ist auch toll.)

Also, wer visuell veranlagt ist, sollte ihn sich unbedingt ansehen. Und wer tolle, künstlerisch angehauchte Filme mag, auch. Und der Rest… Auch. 100% empfehlenswert!
(Wenn auch an wenigen Stellen etwas langatmig, aber nur ein ganz klein wenig…).

Kinostart: 05. März 2009.

9/10

Kinovorschau: Coraline.

Jan 3


“Coraline” ist eine Horror-Grafiknovelle von Neil Gaiman, die 2002 erschien und prompt 2003 den Hugo Award und den Nebula Award für “die Beste Novelle” gewonnen hat sowie 2002 schon den Bram Stoker Award für “das Beste Werk junger Autoren”.
Abgesehen davon wird die Novelle von Henry Selick verfilmt (der auch das Drehbuch zu “Nightmare before Christmas” schrieb) und läuft wohl im Juni in den deutschen Kinos.

Der Trailer ist durchaus vielversprechend und auch wenn die Story anfangs ein wenig an Alice im Wunderland erinnert, klingt sie nichtsdestotrotz spannend: Coraline findet eine geheime Tür im Haus, durch die sie hindurchgeht. Am anderen Ende angekommen, erlebt sie eine Parallelwelt ihrer eigenen, nur eben besser. Sie lebt glücklich und zufrieden, alles scheint perfekt - bis ihre “Eltern” versuchen, Coraline auf immer dort festzuhalten.
Eine Kinderstory, mit wunderschönen Puppen inszeniert. Und auch in 3D. Ich freue mich.

Abreagieren.

Apr 9

ich hätte einfach mal wieder Lust, auf ein Liverollenspielwochenende zu fahren und mit Schmackess und Latexwaffen auf irgendwelche Leute einzudreschen.

Kino: der kleine Hobbit.

Dec 28

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Juhuu! Es gibt doch einen Gott Film über den Hobbit.

Zumindest sagt das CNN.

Kinokultur.

Nov 23

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Habe endlich wieder was für meine Allgemeinbildung getan und den “Zauberer von Oz” gesehen und dabei viel zu viele Gummibärchen, Algencracker (die wunderbar nach Fischfutter riechen) und anderen Schweinkram zu mir genommen.
Lustiger Film.

Kino: Beowulf.

Nov 21

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So, nachdem ich am Montag schon nicht in der Sneak war, war ich gestern wenigstens in Beowulf.
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Sneak #401: A - Der Sternenwanderer. und B - The Messengers

Oct 16

Es gab wieder eine Doppelsneak.

Film A:

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Aaaaaaaaaaaaaaah… Schöööön…
Ein Märchen, wie man es kennt.
Oder: ein Märchen, bei dem man nach fünfzehn Minuten Film schon weiß, wie es ausgeht.

Tristan, ein junger, erfolgloser Mann will seiner auf Einseitigkeit beruhenden großen Liebe Viktoria beweisen, wie sehr er sie liebt und verspricht ihr die Sterne vom Himmel - und er meint es ernst. Denn zu dem Zeitpunkt ist auf dem Land “hinter der Mauer” ein Stern abgestürzt. Dieser Stern, auf der Erde als Frau unterwegs, ist allerdings eine ziemliche Zicke, die wieder zurück in den Himmel will und prompt ergibt sich der Deal, dass wenn sie als Existenzbeweis mit zu Viktoria kommt, er ihr wieder in den Himmel zurückhilft. Auf der Reise zu Viktoria stellt sich aber heraus, dass dem Stern ein paar Hexen und Prinzen Böses wollen… und Sterne auch Gefühle haben.

Aber nichtsdestotrotz war der Film wunderschön anzusehen. Sehr kitschig, sehr scorelastig (manchmal einen Tick zu viel Musik), sehr special-fx-geladen.
Was dem Film definitiv zu Gute kommt, sind seine nett eingebauten Gags; man meint fast schon, das Märchen selbst nimmt sich nicht so ganz ernst…

Fazit: Kurzweiliger Fantasy-Märchen-Kitsch mit großer Starbesetzung, die bestimmt auch ihren Spaß hatte.

Film B:

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Muss ich was dazu sagen? Ähm… Wir haben viel gelacht. Lag aber eher an der Publikumslaune als am Film.

Nicht empfehlenswert, weil irgendwie… war’s nix.

Kino-Trailer: Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street.

Oct 8

Tim Burton + Johnny Depp + Helena Bonham Carter = genialer Film.
Egal ob Nightmare before Christmas, Charlie und die Schokoladenfabrik, The Corpse Bride oder… eben Sweeny Todd. Es kann nur gut werden. Wem das nicht reicht, sollte sich den Trailer ansehen oder voraussichtlich ab 21. Februar 2008 ins Kino gehen.

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Träge Messer

Jan 7

Jaaaa… es ist ein Feiertaaaaag… Ist das trotzdem ein Grund, alles träge zu gestalten? Nun gut, ich gebe zu, ich hatte heute auch einen lahmen Tag: Aufstehen, essen, weiterschlafen. Dann Abendessen. Dennoch, nur weil ich mich träge durch den Tag geschleppt habe, heisst es noch lange nicht, dass die restliche Welt es ebenfalls tun muss - immerhin gibt es trotzdem Menschen, die an Feiertagen arbeiten müssten… Bahnfahrer, Bedienungen - nur zwei Beispiele.

Auf dem Weg ins Kino stellen wir fest, dass wir natürlich viel zu früh dran waren - prima, es reicht noch für eine Latte Macchiato im “Café Le Théatre”! Hingesetzt, gewartet, bis die Bedienung kommt… Gewartet. Uuuuuuuuuuund - gewartet. Kurz vor knapp kam sie dann doch. (Zwei Minuten hätten wir ihr noch gegeben - diese zwei Minuten wusste sie allerdings bestens auszunutzen, denn bis das Getränk kam…) Na ja. Schon mal eine Latte auf ex getrunken? Brennt richtig schön in der Kehle.

Ab ins Kino… “House of the flying daggers” - ein Film, auf den ich mich richtig gefreut habe, denn immerhin war Hero ebenfalls ein Film ganz nach meinem Geschmack! Und mit dem Vorwissen, dass der Regisseur Zhang Yimou dieses Mal eine Love-Story abgedreht hat, wusste ich, dass die diesmal seltener eingesetzten Kampfszenen kein Grund sein dürften, enttäuscht zu sein. Hmm… Dennoch, irgendwie hab’ ich dann doch mehr erwartet - mehr Farbe irgendwie… Nichtsdestotrotz war der Film schön, aber stellenweise eben auch träge (ob es am heutigen Tag lag?)

Nach dem Film, wie es so üblich ist (klar, danach sitzt man eben noch beisammen bei einem Kaffee oder sonstwas und diskutiert den Film bis ins letzte Quentchen aus), sind wir noch einmal ins “Le Théatre” gegangen (ist schön um die Ecke). Und - haben wieder *tadaaaa* gewartet. Na gut, wenn die unser Geld nicht wollen… Dann geben wir es eben der “Ritz-Lounge”!

Schön, nur drei besetzte Tische. Wir besetzten den vierten Tisch. In der Karte gestöbert (na ja, bei mir ändert sich da eh nix - Latte hier, Latte dort… aber gucken darf man ja mal), gewartet, bis der Kellner kam… Na ja - das einzige, was wir vom Kellner hörten, war das nette “Tschüss!”, als wir nach einer Viertelstunde wieder aufgestanden sind, um zu gehen…

Es hat wohl einfach nicht sollen sein. Na ja, ich versuche es positiv zu sehen: durch den doch nicht erhaltenen Koffein-Kick hoffe ich wenigstens, dass mein Einschlafprozess schneller abläuft…

Tim Burton’s

Dec 24

Wer an Weihnachten sonst nichts “G’scheitz” zu tun hat als sich vor die Glotze zu schmeissen, sollte in seinem Programm Tim Burton’s Nightmare before Christmas haben… absolut sehenswert, wenn man auf Animation mit dunklem Humor steht und Knetfiguren zu schätzen weiss… Ist zwar schon etwas älter, aber immer wieder zum Angucken - es lohnt sich!

PS: Werd’ ihn mir anschauen.