Sneak #442: Nicht dran denken/Non pensarci.

Aug 7

Letzte Woche war ja eine Doppelsneak - und jetzt will ich den zweiten Film auch noch verreissen.
Es ist ein italienischer Streifen namens “Nicht dran denken/Non pensarci” und das kann ich auch jedem empfehlen, der sich überlegt, den Film anzuschauen: Ja nicht dran denken!

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Vielleicht habe ich ihn auch einfach nicht verstanden. Vielleicht war er auch auf eine bestimmte Weise so sozialkritisch und tiefgründig, dass das einfach meilenweit unter mir vorbeiging. Ich weiß es nicht.

Musiker Stefano (Valerio Mastandrea) kommt verfrüht von einem Konzert nach Hause, erwischt seine Freundin beim Fremdgehen und beschließt kurzfristig, da in seinem Leben gerade nichts richtig läuft, Rom den Rücken zu kehren und seine Familie auf dem Land zu besuchen, um sich dort seine Wunden zu lecken. Dort angekommen, stellt er allerdings fest, dass alles aus den Fugen geraten ist: Seine Eltern leben einander vorbei, sein Bruder Alberto in Scheidung und seine Schwester Sara hat das Studium geschmissen, um sich um Delfinen zu widmen. Und ach ja, die Firma seines Vaters, von Alberto geführt, nähert sich immer mehr einer Pleite.
Jetzt liegt es an ihm, als eigentliches schwarzes Schaf der Familie, wieder alles zu richten. Klappt aber nicht, also fährt er wieder nach Rom und macht Musik. Story Ende.

Wow im ironischem Sinne. Plus ein-, zweimal ein kurzes “Haha”.

[ab 21.08.2008 im Kino]
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Sneak #439: Der unglaubliche Hulk.

Jul 8

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Er ist kleiner, er ist stärker, nicht ganz so leuchtend grün und hat eine bessere Frisur.
War man anfangs doch etwas irritiert, dass so kurz nach einer Hulk-Verfilmung die gleiche eine ähnliche Story glatt nochmal verfilmt wurde, war man das nach dem Film immernoch. Aber egal, das ignorieren wir jetzt einfach. Hollywood tut’s schließlich auch und die Kohle haben sie ja offensichtlich.
“Der unglaubliche Hulk” sieht dieses Mal aus wie Edwart Norton, ist aber nicht minder spannend. Ich kann nicht sagen, wer jetzt einen besseren Bruce Banner abgegeben hat, aber das ist mir auch egal. Ich mag Norton und den Hulk fand ich in dem Teil um einiges cooler, auch wenn er “kleiner” war - und er hüpfte dieses Mal nicht herum wie ein neongrüner Flummi. Dass Hulk’s Kampftechniken an den Comic angelehnt sind, mag vielleicht in einem “Echt”-Film seltsam aussehen, aber ist dennoch Pflicht - immerhin ist er ja unglaublich.
Obwohl in meinen Augen Liv Tyler vollkommen überflüssig war und sogar in diesem Film aussah wie Arwen und auch wenn hier und da gewisse Längen drin waren, fand ich den Film toll. Er hat Spaß gemacht, Hulk war cool animiert und nicht einmal die klassische Story mit einem Endgegner, der eigentlich stärker ist, aber aus welchen Gründen auch immer [Spoiler!] trotzdem verliert (toller Spoiler, wa?) [/Spoiler] hat mir die Laune verdorben. Wie denn auch? Schließlich ist es ein Marvel Comic. Marvel ist cool. Und noch cooler ist, dass anscheinend sämtliche Marvel-Filme inhaltlich zusammenlaufen…
Wir dürfen gespannt sein.
[Ab 10.07.2008 im Kino.]

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Kino: Hancock.

Jul 4

Mein dritter Film diese Woche (das reicht dann auch bis Montag.)

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Ein Superheld, der sich gar nicht für super hält. Hancock ist Alkoholiker, grabscht den Frauen an den Hintern und ist schlichtweg ein… Arschloch. Er rettet zwar Menschenleben, aber das kostet die Stadt jedes Mal auf’s Neue mehrere Millionen und die Normalsterblichen pöbelt er auf niedrigstem Niveau an - das kommt irgendwie nicht so gut an.
Bis er eines Tages dem freundlichen Imageberater Ray das Leben rettet. Ray, ein Mann mit reinem Optimismus im Herzen beschließt, Hancock um 180° zu drehen und aus ihm einen “echten” Superhelden zu machen.

Bis hierhin ein ganz cooler, vor allem auch lustiger Film: Sprüche, Musik und Story sind definitv im grünen Bereich und machen den Film sehr kurzweilig und der Streifen ist alles andere als ein “Wir machen uns über Superhelden lustig”-Film.  Will Smith und Jason Bateman spielen ihre Charaktere sehr überzeugend und Charlize Theron hängt den beiden in Nichts nach. Allemal sehenswert!

Und danach? Wird’s einfach noch besser. Der Film hat definitiv mehr geboten, als ich erwartet hatte.

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Kino: Sex and the City.

Jul 3

Mein zweiter Film diese Woche: Sex and the City.

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Als ich zum ersten Mal hörte, dass der Film zur Serie tatsächlich rauskommen sollte, dachte ich “Oh mein Gott, bitte nicht!”. Filme mit Serien als Vorgänger enden selten gut - ich glaube, ich bin immernoch Akte X-geschädigt (vor allem, weil da jetzt ein zweiter Teil rauskommen soll!), auch wenn das wirklich schon eine Weile her ist. Ich bin eben nachtragend.
Aber noch besser ist, dass ich diese Serie eigentlich gar nicht kenne. Klar, davon gehört habe ich durchaus, aber so eine Tussi-Tussi-Bling-Bling-Serie (das ist ein reines Vorurteil, welches ich mir aus welchen Gründen auch immer gebildet habe) hat mich nie angemacht. Vielleicht auch deswegen, weil ich Highheels doof finde und darin umkippen würde.

Aber vorgestern waren zwei Freundinnen und ich, nach einem leckeren Smoothie und bisschen Smalltalk (diente wohl zur Einstimmung auf den Film) in den Film gegangen und ich wurde eines Besseren belehrt:
Der Film ist gar nicht so viel Tussi-Tussi-Bling-Bling wie ich dachte, sondern nur ein bisschen Tussi-Bling.
Klar, es geht um die große Liebe, Mode und um Sex, aber so witzig und auch sentimental und auf eine clevere Weise verpackt, dass es genau diesen einen Nerv in mir getroffen hat, der wohl doch selber auch gerne ein bisschen Tussi-Bling wäre. Die Sprüche waren so treffend, teilweise so aus dem allseits bekannten (Frauen-)Alltag herausgepickt, dass man sich wunderbar darin wiederfinden konnte. Die Charaktere waren natürlich überzogen, aber in jeder steckte doch so ein kleiner Funken von einer Selbst. Einfach charmant, glamourös und sehnsüchtig. Einfach weiblich halt.

Und irgendwann werde ich mir doch mal die Serie ansehen - oder Stöckelschuhe kaufen. Oder ähnliches.
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Sneak #438: Kung Fu Panda.

Jul 2

Endlich wieder - trotz schönem Wetter - Kino. Und das diese Woche dann gleich dreimal…

Am Montag kam, nach einigen Flauten (bei denen ich Gottseidank anderes zu tun hatte), wieder ein guter Film. Zumindest für mich, schließlich wollte ich Kung Fu Panda ohnehin anschauen.

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Ich lasse mich von Zeichentrickfilmen schnell begeistern. Deswegen habe ich bei diesem hier Tränen gelacht. Okay, die Story war nicht neu, die Konstellation der Helden war altbekannt und viele Gags entsprangen nicht zum ersten Mal der digitalen Feder. Was soll’s! Er war kurzweilig, niedlich, gut animiert und hat mich zum Lachen gebracht. Was will man mehr? Und das Kino war auch klimatisiert.
[imdb.com]
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Kino: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels.

May 21

… oder einfach Indy 4.

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Der beste Indy, den ich im Kino gesehen habe und eigentlich auch der einzige. Und als absoluter Indiana Jones-Fan, der fast jedes Zitat mitsprechen kann, muss ich sagen: der Film war so, wie ich ihn erwartet habe. Okay, nachdem ich vorab schon gehört habe, dass [Spoiler] Matt (Shia LaBoeuf) der Sohn von Indy sein soll und im Film sogar Außerirdische auftauchen [/Spoiler] habe ich nichts mehr von der Story erwartet. Vielleicht war es wiederum aber genau diese “Nicht-Erwartung”, was den Film so gut werden ließ, denn die Gags waren so “typisch Indy”, dass sie auch aus einem der Vorgänger hättem stammen können. Ebenso Musik, Actionszenen und… alles. Und das war auch gut so. Der Film hat Spaß gemacht - es gab genügend Szenen, bei denen ich herzhaft gelacht habe, genügend Sprüche, die zitierwürdig sind. Vielleicht war die Story nicht ganz so realistisch (Indy? Realistisch?!) wie in einem der ersten drei Teile, aber hey, da gab es auch schon 300-Jahre alte Ritter, die einen Kelch bewachen oder Dämonen, die der Bundeslade entweichen oder Archäologen, die aus einem Flugzeug abstürzen und in einem Gummiboot auf dem Fluß enden, oder oder… Ergo: der vierte Teil passt rein - und ist nicht der schlechteste! Das ist und bleibt “Indiana Jones und der Tempel des Todes”. Punkt. Ob der vierte Teil allerdings den gleichen Kultstatus wie seine Vorgänger erreicht, bleibt abzuwarten, wird sich ohnehin wohl erst in ein paar Jahren zeigen. Den dritten Teil, so viel steht fest, hat er definitiv nicht übertrumpft - das ist aber auch sowieso unmöglich.
In diesem Fall also, auch wenn Dr. Henry Jones Jr. ihn so gerne trägt:
Hut ab.
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Was ich auch toll fand: der Film spielt 1957 - exakt 19 Jahre nach dem letzten Teil. Nice.

Sneak #432: Prom Night.

May 20

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Der eine Punkt war auch nur wegen einer guten Szene, die exakt 0,8 Sekunden ging - mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

Kino: Iron Man.

May 1

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War gestern in der Vorpremiere von Iron Man, bevor ich den nüchternen Zustand meines Seins verlassen habe.
Ohne viel Worte zu verlieren: Ich schmachte jetzt einfach mal nur kurz.
Oh, und die Story war auch cool, Gags und Sprüche sowieso - wie auch die Special Effects.
Eigentlich genau so, wie man sich eine gute Comicverfilmung von Marvel eben wünscht - allerdings mit weniger Patriotismus wie ursprünglich erwartet, was auch gut so ist. Kurzweilig, spaßig und natürlich übertrieben. Und wer auf Gwyneth Paltrow steht, hat auch was zum Gucken.

[imdb]

Und jetzt neu (tadaa!):

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Sneak #426: 21.

Apr 7

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Was macht ein Student, der dringend Kohle braucht? Und zwar 300.000$, damit er nach dem MIT auf die Harvard-Universität gehen kann?
Er lässt sich von seinem Professor Mickey Rosa (Kevin Spacey) überreden, in sein Black-Jack-Team einzusteigen und in Vegas die Casinos unsicher zu machen. Klar, dass Ben (Jim Sturgess) darauf eingeht, schließlich ist es für ihn ein Mittel zum Zweck, sein zukünftiges Studium zu bezahlen - mehr aber auch nicht.
Doch aus professioneller Rationalität wird irgendwann Emotion, Ben überschreitet seine Grenzen und es beginnt ein Machtspiel zwischen Professor und Student…
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Sneak #425: Untraceable.

Apr 1

Erstmal vornerweg: Was den 01. April angeht, gibt es von meiner Seite her keine Scherze.
Mir ist nichts eingefallen. Scherze sind uncool.

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Endlich habe ich es wieder in die Sneak geschafft.

Dieses Mal kam “Untraceable”, ein Film über einen Serienkiller, der eine Webseite betreibt, bei dem der Mordprozess von der Klickrate der Seite abhängig ist. Klingt skurril, ist es auch - und klingt beängstigenderweise sogar realistisch.
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