Layouter: Fix und Fertig.

Jul 13

JETZT bin ich endlich fertig mit der Fortbildung.
Mündliche Prüfung mit einer 1,0 absolviert und somit meinen “Meister” in Mediengestaltung mit einer 1,2 in der Tasche. Schimpft mich “staatlich geprüften Layouter” und ich werde es Euch danken!
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So, und was machen wir jetzt?

[Danke an meine Familie, meinen Freund, meine Freunde, meine Kollegen, meine Bekannten und natürlich meine "Klassenkameraden" und auch an die ganze Twitter-, facebook- und Blog-Gemeinde, die sich wochenlang tapfer mein Prüfungsgelaber angehört haben und mich dennoch unterstützt haben! Es ist einfach super, zu wissen, dass Menschen hinter einem stehen.]

Layouter: Prüfungsergebnisse.

Jul 6

Heute war ich ein vorletztes Mal in der Schule. Dieses Mal, um meine fast finalen Prüfungsergebnisse abzuholen und meinen Termin für die letzte Prüfung, die ich noch absolvieren muss, zu vereinbaren: die mündliche Prüfung nächsten Montag.
(Ja, genau, bevor wieder Fragen aufkommen: Nein, ich bin noch nicht fertig!)

Aber soweit steht’s jetzt fest, Schwarz auf Weiss in vielen kleinen Pixeln:

  • DEUTSCH: Prüfung: 1,0 | Endnote 1,0
    Das war die Prüfung, von der ich dachte, ich hätte sie versiebt. Also, so richtig. Habe auch schon seit Wochen gehofft, dass ich die Note durch eine freiwillige Mündliche noch kitten kann. Stattdessen meint die Kommission, dass die Prüfung in einem so flüssigen Text geschrieben wurde, dass sie einfach begeistert waren (auch inhaltlich, verstehe sich). Puh.
  • TYPOGRAFIE: Prüfung: 1,5 | Endnote 1,0
    Meine praktische Prüfung, der Flyer. Saubere Arbeit. Ende des Monats wird bei der Abschluss-Ausstellung der Grafik-Designer eine unserer Arbeiten prämiert. Mal sehen, wer “gewinnt”. Ich denke aber, dass die Ausstellung auch so bestimmt sehenswert sein könnte.
  • GRAFIK-DESIGN: - | Endnote 2,0
    Da gab es keine Abschlussprüfung, da diese mit in die praktische, also in die Typo-Prüfung, mit einfloss. Was jetzt wie genau bewertet wurde, kann ich in dem Fall nicht sagen. Ein großer Teil der Note ist die Gesamtjahresnote (die ja dann ab- und aufgerundet wird). Etwas schade, dass ich ausgerechnet in dem Fach eine 2,0 habe, aber da keiner eine 1 hat, akzeptiere ich sie. Und müdliche Prüfungen werden hier auch nicht gemacht (ich glaube, sonst hätte ich mich gemeldet).
  • PRODUKTION/KALKULATION: Prüfung: 1,5 | Endnote: 1,0
    Sehr zufrieden, trotz sehr knapper Zeit bei der Prüfung selbst.
  • FOTOGRAFIE: Prüfungsnote 1,0 | Endnote 1,0
    Super! Trotz ‘nem kleinen Blendendreher.
  • WERBELEHRE: Prüfungsnote 1,5 | Endnote 1,0
    Sehr glücklich damit, da hab ich aber auch fleissig gebüffelt.
  • KUNSTGESCHICHTE: (keine Prüfung) | Endnote: 2,0
    Na ja, ich hätte da noch ins Mündliche gehen können, aber das Laster sitzt auf Electronic Publishing (denn da MUSS ich rein) - und bei dem Kunstgeschichte-Lehrer vermute ich, dass es auch nicht so einfach ist, eine 1 zu reden, immerhin unterrichtet er auch Grafik-Design bei uns… - da bin ich dann lieber auf Nummer Sicher, und hey, ‘ne 2 ist doch auch nicht übel (und für mich auch nicht so relevant).
  • ELECTRONIC PUBLISHING: (keine Prüfung) | Endnote: 2,0 1,0
    … oder doch eine 1,0? Hängt davon ab, wie es nächste Woche läuft. Und wenn ich Pech habe, habe ich ein Blackout und hab am Schluss sogar ‘ne 3. Tja, mündliche Prüfung ohne Abschlussprüfung vorab zählt eben doppelt.
    [Edit: Hab in der mündlichen Prüfung eine 1,0 bekommen.]

So viel dazu. Ich bin zufrieden - und wenn alles dann auch noch so richtig, richtig (also vollends!) vorbei ist, bin ich happy. Weil dann… habe ich erstmal drei Wochen Urlaub.

Hier noch mal Datum und Co. für die Grafiker-Abschluss-Ausstellung:

[Und hier möchte ich mich auch nochmal bei allen bedanken, die mich in der Prüfungszeit a.) unterstützt b.) in Ruhe gelassen und c.) an mich gedacht und mir die Daumen gedrückt haben!]

Prüfung: Kleine Einsicht.

Jun 22

Unsere Aufgabe war es, zu einer Finca auf Mallorca ein Layout für eine beliebig oft gefalzte Imagebroschüre (mit max. 4+2 Druckgängen, unabhängig von der Falz) zu gestalten, die im offenen Format insgesamt eine A3-Fläche ergibt, am Schluss aber in eine C4-Hülle passt (darf aber auch kleiner sein).
Der Schriftzug “hablar : pintar : cocinar” (sprechen, malen, kochen) soll als Wortmarke gestaltet werden und auf jeder Seitenkombination ersichtlich sein. Zusätzlich dazu müssen mindestens 50% der genutzten Bilder als selbst gezeichnete Scribbles eingesetzt (in dem Fall Marker) und diese mit Bildunterschriften versehen werden.
Weitere Bedingung war zudem noch, dass jede Seite mit einer eigens getexteten Headline betitelt sein muss - der Rest durfte Blindtext sein.

Hier ein kleiner Einblick:

Genaueres werde ich in mein Portfolio stellen, sobald ich meine Ergebnisse habe (in zwei Wochen). Das Ganze ist digital etwas schwierig zu zeigen (wegen dem zweifachen horizontalen Zickzack- und dem zweifach vertikalen Wickelfalz) , aber ich werde beizeiten ein Muster bauen und bei den Fotos Mühe geben - heute musste ich ja alles abgeben (in mehrfacher Ausführung).
Unter uns: Es ist eine saubere Arbeit, wie ich finde. Umhauen tut sie mich zwar nicht, sie entspricht aber meiner Meinung nach durchaus der Zielgruppe und den restlichen Anforderungen (ich hab diesen Finca-Urlaub schriftlich als Selbstfindungstrip dargestellt, in der Interpretation der Aufgabe waren wir mehr oder weniger frei).
Und wenn ich an die Zeit denke (insgesamt 14 Stunden für ALLES, inkl. dem anschließenden Schneiden und Kleben und einer Kurzbeschreibung), glaube ich nicht, dass ich Grund habe, unzufrieden zu sein.
[Hoffentlich sieht das die Prüfungskommission auch so.]

Layouter: praktische Prüfung.

Jun 19

Musste ja irgendwann kommen. Das ist auch gut so, diese ganze Prüfungszeit zieht sich auch ganz schön bei mir.
Wie auch immer. Samstag und Sonntag sind Typografie und Grafik-Design angesagt, zwei unserer wichtigsten Fächer in einer Prüfung kombiniert.
Ein Thema wird vorgegeben, Text- und Bildmaterial wird gestellt und unsere Aufgabe ist es, mit den entsprechenden Kriterien ein Printprodukt zu layouten (<- Aha! Deswegen wohl diese Berufsbezeichnung!)
Mindestens 50% der Bilder, die genutzt werden, müssen gescribbelt sein: Schwerpunkt liegt auf den Markerstiften (Copics). Ja, wir müssen als Layouter tatsächlich zeichnen können.
Und am Ende geben wir einen Dummy ab, der über die letzten zwei Jahre entscheidet.

Also, morgen und Montag sind wichtige Tage für mich. Bitte drückt mir die Daumen, denkt ab und an an mich.
[Es kommt zwar irgendwann noch die mündliche Prüfung, aber über die schweigen wir uns mal aus.]

Fotografie: Schärfentiefe.

Jun 2

Ich muss zwar in “Fotografie” eine schriftliche Prüfung schreiben, aber mit der Praxis kombiniert macht das Lernen mehr Spaß und ist verständlicher.
Deswegen auch das Foto hier, das besagt:
Je kleiner die Öffnung (also: je höher die Blendenzahl), desto höher die Schärfentiefe.

  1. Blende 2 = geringe Schärfentiefe
  2. Blende 8 = mittlere Schärfentiefe
  3. Blende 22 = hohe Schärfentiefe

Außerdem finde ich meine kleine Strichzeichnung dazu ganz toll.

[Wobei, das mit der Schärfe üben wir lieber nochmal...]

Mein Pfingsten.

Jun 1

Schön, dass das Wetter an Pfingsten ja ganz toll ist. Zumindest lässt sich da einiges daraus machen - hoffe auch, dass der Rest der Menschheit Sinnvolles damit anfangen konnte. Sinnvoll genutzt habe ich meine Zeit ja auch (mit Lernen), abgesehen von der Tatsache, dass ich zwischendurch ‘ne Ablenkung suche, wie zum Beispiel Klo putzen staubsaugen Kinderfotos sortieren meine Lernunterlagen zu fotografieren, sie über tiltshiftmaker.com zu bearbeiten und in flickr ins Endlose zu taggen.
Aber schließlich will ich ja Mitleid. Ja, bemitleidet mich, mich armes Ding!
Heute in einer Woche schreibe ich nämlich ZWEI Prüfungen: Produktion und Fotografie. Reine Lernthemen. Aber gottseidank sind ja Feiertage und nebenbei super Wetter. Aber ich war ja immerhin schlau und hab’ mir den Donnerstag und Freitag als Lernurlaub gebunkert. Das heisst, kurze Arbeitswoche, und bisschen Ablenkung kann ich mir durchaus gönnen.

Kurzer Zwischenbericht und dann die Prüfungen.

May 6

Dass ich neben dem Job noch eine Fortbildung mache, ist ja den meisten schon bekannt (ist ja jetzt auch kein Geheimnis). Das ist allerdings einer der Gründe, warum ich in letzter Zeit so wenig gebloggt habe - der andere Grund ist, dass es neben dem Lernen, der Arbeit und dem Internet ja auch noch so etwas wie ein reales Privatleben gibt. So, mit echten Menschen und so.
Aber darauf will ich gar nicht eingehen. Zumindest noch nicht, ha!

Zurück zur Schule. Es war Lernen angesagt, mehr angesagt als letztendlich getan, gefühlt eine Klausur in den Sand gesetzt, effektiv doch noch eine Eins bekommen (so viel zum Gefühl), und nach einem Anmeldeschnitt von 1,5 und einer Abschlusspräsentation von 1,4 ist es jetzt an der Zeit, dem Ganzen ein Ende zu bereiten:

Montag, 11. Mai ist meine erste Prüfung, die zweite gleich eine Woche später. Nach einer zweiwöchigen Pause (pfingstenseidank) kommt der Rest. Und während im Moment die ganze Welt in der “Star Trek”-Premiere zu sitzen scheint, mache ich heute einen auf “Redshirt” (was ich tatsächlich auch an habe), lese, recherchiere und bearbeite Werbetexte (und lenke mich zwischendurch mit einem Blogeintrag ab).

Hier wird also die nächsten Tage auch nicht viel passieren. Aber wenn Ihr mir die Daumen drückt, wird alles super laufen und Ihr habt mich dann bald wieder. Wenn ich wieder nüchtern bin.

Fortbildung: Die Entscheidung.

Mar 28

Die Jury hat entschieden. Und ich bin auf den 4. Platz von 14.

Vielleicht mag jetzt jemand denken, dass der Platz undankbar ist, aber ich freue mich, denn zu der ganzen Sache gibt es eine Vorgeschichte:
Bei der Zwischenpräsentation im Januar kam eine graue Designer-Eminenz zu Besuch und hat sich die Logos aller Schüler angesehen (er saß heute auch mit in der Jury) und hat entsprechend, aus seinem Erfahrungsschatz heraus, auch Tipps verteilt. Als Herr D. bei meinem Logo schließlich war, war sein einziger Kommentar: “Nee, geht gar nicht. Mit ‘nem Gesicht zu arbeiten ist das Schlimmste, was man machen kann”. Und erzählte aus seinem Repertoire, welche Corpi Delicti andere schon verbrochen hätten. Das ihm dann auch noch zwei weitere Jurymitglieder an den Lippen klebten, machte die Sache nicht besser - ich sah meine Chancen dahinschwinden.
Ich war kurz davor, alles umzuschmeissen, nochmal bei Null anzufangen (ich hatte schon neue Skizzen im Block), bis ich irgendwann den Rat bekommen habe, bei meinem Ding zu bleiben, wenn ich doch davon überzeugt bin. Und ich solle mir nicht von jemanden, egal wie viele Preise er schon gewonnen hat, was einreden lassen.
Und dann blieb ich bei meiner Illustration.

Ich bin Vierte und stolz darauf.

Fortbildung: CI-Präsentation.

Mar 27

Warum ich die letzten Tage so gestresst war und auch schon die Wochen zuvor, liegt daran, dass ich eine Präsentation vorbereiten musste, in der wir ein komplettes Corporate Design (Teil einer Corporate Idendity) gestalten und vorstellen müssen. In dem Fall für eine Schule in Stuttgart. Und ja, das ganze Ding ist real. Das heisst, einer unserer Entwürfe wird tatsächlich genommen.
Ich gehe nicht davon aus, dass es meins sein wird, aber das ist auch gut so: während der Prüfungen (die bald anstehen) den ganzen Kram auch noch umsetzen? Nein danke. Da reicht mir von meinen Lehrern auch “so” ne 1.


Zur Präsentation gehört in meinem Fall:
- Logo 4C, 1C
- Briefbogen
- Briefhüllen
- Faxvorlage
- Hausmitteilung
- Kurzbrief
- Kurzmitteilung
- Mappe
- Namensschild
- Schulstempel
- Gravurstempel
- Flyer
- Plakat
- Webseite
- Broschüre
- Stundenplan
- T-Shirt
- Kugelschreiber
- Buttons
- ein kompletter Styleguide.

Auf die Buttons bin ich besonders stolz. Auch wenn ich dafür gestern zwei Stunden vorm KellerKlub stand und sie mit meinem Lieblingstürsteher gedrückt habe. War auf jeden Fall aber ein Spaß. Und ein paar konnte ich glatt auch gleich verschenken.

PS: Morgen von acht bis 14 Uhr: Daumen drücken.

Endphase.

Dec 8

Nach drei Tagen reinem Brainstormings, dämlicher kreativer Ideen, kleiner Theatereinlagen und großer Bekenntnisse mitten im hohenlohischen Nirgendwo fühle ich mich bereit für das Abschlussprojekt meiner Layouter-Fortbildung.
Jetzt geht’s in die Runde II.