Layouter: Fix und Fertig

JETZT bin ich endlich fertig mit der Fortbildung.
Mündliche Prüfung mit einer 1,0 absolviert und somit meinen „Meister“ in Mediengestaltung mit einer 1,2 in der Tasche. Schimpft mich „staatlich geprüften Layouter“ und ich werde es Euch danken!

Layouter: Prüfungsergebnisse

Heute war ich ein vorletztes Mal in der Schule. Dieses Mal, um meine fast finalen Prüfungsergebnisse abzuholen und meinen Termin für die letzte Prüfung, die ich noch absolvieren muss, zu vereinbaren: die mündliche Prüfung nächsten Montag.
(Ja, genau, bevor wieder Fragen aufkommen: Nein, ich bin noch nicht fertig!)

Aber soweit steht’s jetzt fest, Schwarz auf Weiss in vielen kleinen Pixeln:

  • DEUTSCH: Prüfung: 1,0 | Endnote 1,0
    Das war die Prüfung, von der ich dachte, ich hätte sie versiebt. Also, so richtig. Habe auch schon seit Wochen gehofft, dass ich die Note durch eine freiwillige Mündliche noch kitten kann. Stattdessen meint die Kommission, dass die Prüfung in einem so flüssigen Text geschrieben wurde, dass sie einfach begeistert waren (auch inhaltlich, verstehe sich). Puh.
  • TYPOGRAFIE: Prüfung: 1,5 | Endnote 1,0
    Meine praktische Prüfung, der Flyer. Saubere Arbeit. Ende des Monats wird bei der Abschluss-Ausstellung der Grafik-Designer eine unserer Arbeiten prämiert. Mal sehen, wer „gewinnt“. Ich denke aber, dass die Ausstellung auch so bestimmt sehenswert sein könnte.
  • GRAFIK-DESIGN: – | Endnote 2,0
    Da gab es keine Abschlussprüfung, da diese mit in die praktische, also in die Typo-Prüfung, mit einfloss. Was jetzt wie genau bewertet wurde, kann ich in dem Fall nicht sagen. Ein großer Teil der Note ist die Gesamtjahresnote (die ja dann ab- und aufgerundet wird). Etwas schade, dass ich ausgerechnet in dem Fach eine 2,0 habe, aber da keiner eine 1 hat, akzeptiere ich sie. Und müdliche Prüfungen werden hier auch nicht gemacht (ich glaube, sonst hätte ich mich gemeldet).
  • PRODUKTION/KALKULATION: Prüfung: 1,5 | Endnote: 1,0
    Sehr zufrieden, trotz sehr knapper Zeit bei der Prüfung selbst.
  • FOTOGRAFIE: Prüfungsnote 1,0 | Endnote 1,0
    Super! Trotz ‚nem kleinen Blendendreher.
  • WERBELEHRE: Prüfungsnote 1,5 | Endnote 1,0
    Sehr glücklich damit, da hab ich aber auch fleissig gebüffelt.
  • KUNSTGESCHICHTE: (keine Prüfung) | Endnote: 2,0
    Na ja, ich hätte da noch ins Mündliche gehen können, aber das Laster sitzt auf Electronic Publishing (denn da MUSS ich rein) – und bei dem Kunstgeschichte-Lehrer vermute ich, dass es auch nicht so einfach ist, eine 1 zu reden, immerhin unterrichtet er auch Grafik-Design bei uns… – da bin ich dann lieber auf Nummer Sicher, und hey, ‚ne 2 ist doch auch nicht übel (und für mich auch nicht so relevant).
  • ELECTRONIC PUBLISHING: (keine Prüfung) | Endnote: 2,0 1,0
    … oder doch eine 1,0? Hängt davon ab, wie es nächste Woche läuft. Und wenn ich Pech habe, habe ich ein Blackout und hab am Schluss sogar ‚ne 3. Tja, mündliche Prüfung ohne Abschlussprüfung vorab zählt eben doppelt.
    [Edit: Hab in der mündlichen Prüfung eine 1,0 bekommen.]

So viel dazu. Ich bin zufrieden – und wenn alles dann auch noch so richtig, richtig (also vollends!) vorbei ist, bin ich happy. Weil dann… habe ich erstmal drei Wochen Urlaub.

Hier noch mal Datum und Co. für die Grafiker-Abschluss-Ausstellung:

[Und hier möchte ich mich auch nochmal bei allen bedanken, die mich in der Prüfungszeit a.) unterstützt b.) in Ruhe gelassen und c.) an mich gedacht und mir die Daumen gedrückt haben!]

Prüfung: Kleine Einsicht

Unsere Aufgabe war es, zu einer Finca auf Mallorca ein Layout für eine beliebig oft gefalzte Imagebroschüre (mit max. 4+2 Druckgängen, unabhängig von der Falz) zu gestalten, die im offenen Format insgesamt eine A3-Fläche ergibt, am Schluss aber in eine C4-Hülle passt (darf aber auch kleiner sein).
Der Schriftzug „hablar : pintar : cocinar“ (sprechen, malen, kochen) soll als Wortmarke gestaltet werden und auf jeder Seitenkombination ersichtlich sein. Zusätzlich dazu müssen mindestens 50% der genutzten Bilder als selbst gezeichnete Scribbles eingesetzt (in dem Fall Marker) und diese mit Bildunterschriften versehen werden.
Weitere Bedingung war zudem noch, dass jede Seite mit einer eigens getexteten Headline betitelt sein muss – der Rest durfte Blindtext sein.

Hier ein kleiner Einblick:

Genaueres werde ich in mein Portfolio stellen, sobald ich meine Ergebnisse habe (in zwei Wochen). Das Ganze ist digital etwas schwierig zu zeigen (wegen dem zweifachen horizontalen Zickzack- und dem zweifach vertikalen Wickelfalz) , aber ich werde beizeiten ein Muster bauen und bei den Fotos Mühe geben – heute musste ich ja alles abgeben (in mehrfacher Ausführung).
Unter uns: Es ist eine saubere Arbeit, wie ich finde. Umhauen tut sie mich zwar nicht, sie entspricht aber meiner Meinung nach durchaus der Zielgruppe und den restlichen Anforderungen (ich hab diesen Finca-Urlaub schriftlich als Selbstfindungstrip dargestellt, in der Interpretation der Aufgabe waren wir mehr oder weniger frei).
Und wenn ich an die Zeit denke (insgesamt 14 Stunden für ALLES, inkl. dem anschließenden Schneiden und Kleben und einer Kurzbeschreibung), glaube ich nicht, dass ich Grund habe, unzufrieden zu sein.
[Hoffentlich sieht das die Prüfungskommission auch so.]

Update: Bildergalerie hier.

Fotografie: Schärfentiefe

Ich muss zwar in „Fotografie“ eine schriftliche Prüfung schreiben, aber mit der Praxis kombiniert macht das Lernen mehr Spaß und ist verständlicher.
Deswegen auch das Foto hier, das besagt:
Je kleiner die Öffnung (also: je höher die Blendenzahl), desto höher die Schärfentiefe.

  1. Blende 2 = geringe Schärfentiefe
  2. Blende 8 = mittlere Schärfentiefe
  3. Blende 22 = hohe Schärfentiefe

Außerdem finde ich meine kleine Strichzeichnung dazu ganz toll.

[Wobei, das mit der Schärfe üben wir lieber nochmal…]

Mein Pfingsten

Schön, dass das Wetter an Pfingsten ja ganz toll ist. Zumindest lässt sich da einiges daraus machen – hoffe auch, dass der Rest der Menschheit Sinnvolles damit anfangen konnte. Sinnvoll genutzt habe ich meine Zeit ja auch (mit Lernen), abgesehen von der Tatsache, dass ich zwischendurch ‚ne Ablenkung suche, wie zum Beispiel Klo putzen staubsaugen Kinderfotos sortieren meine Lernunterlagen zu fotografieren, sie über tiltshiftmaker.com zu bearbeiten und in flickr ins Endlose zu taggen.
Aber schließlich will ich ja Mitleid.
Heute in einer Woche schreibe ich nämlich ZWEI Prüfungen: Produktion und Fotografie. Reine Lernthemen. Aber gottseidank sind ja Feiertage und nebenbei super Wetter. Aber ich war ja immerhin schlau und hab‘ mir den Donnerstag und Freitag als Lernurlaub gebunkert. Das heisst, kurze Arbeitswoche, und bisschen Ablenkung kann ich mir durchaus gönnen.

Fortbildung: CI-Präsentation

Warum ich die letzten Tage so gestresst war und auch schon die Wochen zuvor, liegt daran, dass ich eine Präsentation vorbereiten musste, in der wir ein komplettes Corporate Design (Teil einer Corporate Idendity) gestalten und vorstellen müssen. In dem Fall für eine Schule in Stuttgart. Und ja, das ganze Ding ist real. Das heisst, einer unserer Entwürfe wird tatsächlich genommen.
Ich gehe nicht davon aus, dass es meins sein wird, aber das ist auch gut so: während der Prüfungen (die bald anstehen) den ganzen Kram auch noch umsetzen? Nein danke. Da reicht mir von meinen Lehrern auch „so“ ne 1.


Zur Präsentation gehört in meinem Fall:
– Logo 4C, 1C
– Briefbogen
– Briefhüllen
– Faxvorlage
– Hausmitteilung
– Kurzbrief
– Kurzmitteilung
– Mappe
– Namensschild
– Schulstempel
– Gravurstempel
– Flyer
– Plakat
– Webseite
– Broschüre
– Stundenplan
– T-Shirt
– Kugelschreiber
– Buttons
– ein kompletter Styleguide.

Auf die Buttons bin ich besonders stolz. Auch wenn ich dafür gestern zwei Stunden vorm KellerKlub stand und sie mit meinem Lieblingstürsteher gedrückt habe. War auf jeden Fall aber ein Spaß. Und ein paar konnte ich glatt auch gleich verschenken.

PS: Morgen von acht bis 14 Uhr: Daumen drücken.

Fortbildung: Endphase

Nach drei Tagen reinem Brainstormings, dämlicher kreativer Ideen, kleiner Theatereinlagen und großer Bekenntnisse mitten im hohenlohischen Nirgendwo fühle ich mich bereit für das Abschlussprojekt meiner Layouter-Fortbildung.
Jetzt geht’s in die Runde II.

Fortbildung: Eine Woche weg

1neu.jpgSagt eigentlich schon alles. Deswegen wird es hier mal noch stiller um mich. Aber ich denke, dass ich Euch danach einiges erzählen und zeigen kann. Morgen früh, um Punkt sieben fährt der Bus nach Celleno (Italien), wir sind (glaub ich) 18 Leute und es verspricht auf jeden Fall lustig zu werden, auch wenn wir keinen Urlaub machen, sondern uns kreativ austoben werden: Aquarellmalerei, mit Tusche und Kohle zeichnen und fotografieren werden wir auch, und und und. Ist aber dennoch ein guter Break, um die Birne mal durchzulüften.
Wie dem auch sei, exakt eine Woche später machen wir uns auf dem Weg zurück. 16 Stunden Fahrt sind nicht ohne, aber 25°C, Sonnenschein und eine schöne Landschaft sollten es wieder wett machen. Also, schön brav bleiben – bin ja auch bald wieder da.

Buchgestaltung: Kochbuch Redesign

Wie einige schon mitbekommen haben, war ich die letzten Tage fleissig am Werkeln, teilweise bis in den frühen Morgen hinein. Macht nichts, hab‘ es ja nicht anders gewollt. Nicht, dass ich schon seit dem Sommer Zeit gehabt hätte… Was dabei rausgekommen ist, könnt Ihr bei den folgenden Bildern sehen.
Aber bevor Ihr jetzt denkt, ich bringe jetzt hier ein neues Kochbuch heraus, dem ist nicht so! Dieses Kochbuch ist eine rein fiktive Aufgabe seitens meiner Weiterbildung, in der es darum geht, ein schon vorhandenes Kochbuch zu nehmen und es neu zu gestalten. Abgabe waren Konzept (Umschlag, Titelei, ein paar Rezeptseiten und gegenfalls der Anhang) und ein Dummy. Aber so ein Buch, mit Cover, Buchblock usw. zu kleben hat es ganz schön in sich.

Immerhin „durfte“ ich vollkommen legitim (Sprüh)Kleber schnüffeln.

Et voilà, mein gebasteltes Werk:

kochbuch_01.jpg
[Mattiertes Oberflächenmaterial mit partieller Glanzlackierung des Olivenöl-Löffels.]
Weitere Seiten…

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