Sneak #467: Lulu & Jimi.

Jan 20

Sie sieht ihn, er sieht sie und beide verlieben sich unsterblich ineinander. Er ist arm und schwarz, sie reich und weiss - und eigentlich vergeben. Großes Liebesdrama. Und es spielt alles in den 50ern, in Schweinfurt.

Hmm, ich glaube (zumindest nach dem Gespräch über dem Film mit den anderen Mitsneakern tue ich das), dass der Film tatsächlich lustig war: tolles Flair, schöne Schauspieler, total unrealistische, absolut überdrehte Story und gute Sprüche. Mein Problem war in diesem Falle glaube ich nur, dass ich nicht auf solchen Nonsens eingestellt war. Innerhalb der ersten halben Stunde des Films war es für mich immernoch nicht ersichtlich, in welche Richtung der Film gehen sollte. Und statt mich abzuholen, hat der Film mich schlichtweg im ersten Drittel vergessen. Als ich es dann wohl begriffen habe, dass der Film purer Klamauk war, war der Film vorbei (und ich im Gespräch mit den Mitsneakern).
War trotzdem ein netter Abend.

Fazit: Hätte ich ausnahmsweise vorher gewusst, was mich erwartet, hätten “Lulu & Jimi” bestimmt besser abgeschnitten. Daher aber leider nur 3/10. Vielleicht ist er ja auch wirklich sehenswert?

[Ab 22. Januar 2009 im Kino.]

Sneak #465: The Fall.

Jan 6

Ich kam, sah, staunte. Und verliebte mich.

The_Fall

Was passiert, wenn das Kino nicht mehr nur als Filmvorführung, sondern auch als künstlerische Inszenierungsfläche großartiger, fantastischer, ja geradezu überwältigender Bildsprache dient? Dann kommt so ein Film wie “The Fall” raus. Anfangs zuerst etwas skeptisch, riss mich der Film nach wenigen Minuten mit in seinen Zauber: ich lachte, zitterte mit und war bis ins Innerste gerührt - alles schön im Wechsel. Ich liebe diesen Film.
Die Farben, die Atmosphäre, die Landschaft, die Kostüme… Wahnsinn. Toll. Würde ihn glatt nochmal ansehen. Und auf DVD kaufe ich den auch sofort, sobald er rauskommt.

Die Story:
Hollywood, “once upon a time”: Roy Walker ist Stuntman, hat sich aber bei einem Job die Beine so heftig verletzt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass er je wieder gehen kann, zu gering ist, um wirklich daran zu glauben. Im Krankenhaus lernt er Alexandria kennen, ein fünfjähriges Mädchen mit einem gebrochenen Arm.
Die beiden Insassen werden Freunde und Roy beginnt, Alexandria eine fantastische Geschichte über Banditen, Rache und Liebe zu erzählen - im Gegenzug dazu bittet er das Mädchen, ihm Tabletten zu besorgen, mit denen er Selbstmord begehen kann, denn er sieht in seinem Leben keinen Sinn mehr.

(Ja, die Story ist auch toll.)

Also, wer visuell veranlagt ist, sollte ihn sich unbedingt ansehen. Und wer tolle, künstlerisch angehauchte Filme mag, auch. Und der Rest… Auch. 100% empfehlenswert!
(Wenn auch an wenigen Stellen etwas langatmig, aber nur ein ganz klein wenig…).

Kinostart: 05. März 2009.

9/10