Mein zweiter Film diese Woche: Sex and the City.

Als ich zum ersten Mal hörte, dass der Film zur Serie tatsächlich rauskommen sollte, dachte ich “Oh mein Gott, bitte nicht!”. Filme mit Serien als Vorgänger enden selten gut - ich glaube, ich bin immernoch Akte X-geschädigt (vor allem, weil da jetzt ein zweiter Teil rauskommen soll!), auch wenn das wirklich schon eine Weile her ist. Ich bin eben nachtragend.
Aber noch besser ist, dass ich diese Serie eigentlich gar nicht kenne. Klar, davon gehört habe ich durchaus, aber so eine Tussi-Tussi-Bling-Bling-Serie (das ist ein reines Vorurteil, welches ich mir aus welchen Gründen auch immer gebildet habe) hat mich nie angemacht. Vielleicht auch deswegen, weil ich Highheels doof finde und darin umkippen würde.
Aber vorgestern waren zwei Freundinnen und ich, nach einem leckeren Smoothie und bisschen Smalltalk (diente wohl zur Einstimmung auf den Film) in den Film gegangen und ich wurde eines Besseren belehrt:
Der Film ist gar nicht so viel Tussi-Tussi-Bling-Bling wie ich dachte, sondern nur ein bisschen Tussi-Bling.
Klar, es geht um die große Liebe, Mode und um Sex, aber so witzig und auch sentimental und auf eine clevere Weise verpackt, dass es genau diesen einen Nerv in mir getroffen hat, der wohl doch selber auch gerne ein bisschen Tussi-Bling wäre. Die Sprüche waren so treffend, teilweise so aus dem allseits bekannten (Frauen-)Alltag herausgepickt, dass man sich wunderbar darin wiederfinden konnte. Die Charaktere waren natürlich überzogen, aber in jeder steckte doch so ein kleiner Funken von einer Selbst. Einfach charmant, glamourös und sehnsüchtig. Einfach weiblich halt.
Und irgendwann werde ich mir doch mal die Serie ansehen - oder Stöckelschuhe kaufen. Oder ähnliches.
