Das Kleid.

Feb 24

Das Kleid wird hoffentlich viel bei mir bewirken.
Ich glaube, es ist etwa ein Jahr her, dass ich mich in das Kleid verguckt habe. Es ist toll, schlicht und doch vielfältig, angenehm zu tragen und aus Baumwolle. Und was ich an dem Kleid so mag, sind die Farben. Gibt viele Variationen davon, aber immer ist es monochrom - aber die Farben knallen dafür richtig.
Allerdings habe ich es damals anprobiert, und bei mir sah es alles andere als gut aus. Wie gesagt, es ist aus Baumwolle und daher leicht, dementsprechend lag (und liegt) es an meiner Hüfte an. Super. Zurück damit ins Regal.

Zum Geburtstag, im Dezember, habe ich von Sympatexter, Ralf und K. ein Geschenk bekommen. Das Kleid. Da war es wieder. Ein Jahr, nachdem ich gejammert habe.

Letzte Woche habe ich es im Laden wieder anprobiert. Klar, lag immernoch schön an der Hüfte an. Ist ja nicht so, dass ich Sport gemacht hätte. Aber ich habe es mir trotzdem geholt. In hellblau. Perfekt für den Sommer (außerdem kann hier ja nicht alles orange sein).
Deswegen war ich letzte Woche schwimmen und werde es wieder tun. Wegen dem Kleid habe ich mir auch eine Körperfettwaage geholt. Das Kleid ist zwar nicht der Grund, aber es ist das Ziel.

Im Sommer will ich es tragen und mich sexy darin fühlen.

Auch einer der Gründe, warum Ihr mich hier wiederfindet.

Edit:
Irgendwie ist das mit dem Kleid ein Selbstläufer geworden. Eigentlich wollten wir nur Fotos machen, um es zu dokumentieren, wo es “klemmt”. Aber der Spaß hat uns überrannt und es entstand eine tolle Fotoserie, hier im Blog mal mit den besten Bildern (wie ich finde):

Hach, eigentlich find ich sie alle cool. Deswegen gibt es hier mehr zu sehen.
Aber trotzdem: bisschen um die Hüften rum weniger schadet sicher nicht.

Katerina Alexandraki.

Dec 14

Vor zwei Wochen erreichte mich ein T-Shirt von einer griechischen Mode-Designerin aus Berlin. Sie hat eine neue Frühjahrkollektion 2009, die sie ein wenig unter die Leute bringen möchte. Unter anderem ging eines ihrer Shirts auch an mich.
Nachdem es gestern auch den passenden Moment gab, das Shirt auch anzuziehen, kann ich jetzt auch gebührend darüber berichten.
Zum Shirt gab es noch einen schwarzen Minirock und Stiefel dazu. Und ab damit auf ein kleines Konzert.

Anfangs muss ich gestehen, sah es etwas ungewohnt aus, da der Halsausschnitt wie ein großer Kragen abstand und auf den ersten Blick zu groß wirkte. Das ganze T-Shirt (96% Viskose, 4& Lycra) ist aber mit dem gleichen Bund abgeschlossen, Ärmel sowie der Abschluss - es passte zueinander. Und mit dem Minirock zusammen passte es auch mit der Länge des Shirts.
Beim weiteren Blick in den Spiegel gefiel mir das Shirt mehr und mehr (anfangs war ich mir nicht sicher), auch wenn es in der Bauchgegend (in meinem Fall) zu weit ausfiel, an den Hüften machte es mich leider nicht gerade schlank. Eigentlich nicht gerade der Schnitt, den ich mir selbst raten würde, auch wenn viele sagen, dass ich meine Klamotten oft zu eng aussuche. (Ich glaube, ich brauch endlich mal einen Profi an meiner Seite!)
Unwohl gefühlt habe ich mich aber keineswegs darin, das Shirt war auch sehr bequem und zu engen Jeans sieht es auch super aus (gleich am Folgetag getestet, mit zufriedenstellendem Ergebnis).

Wie auch immer, zurück zum Shirt und zur Kollektion. Da es an Models ja besser aussieht, hier noch ein paar Bilder, in dem Fall dunkle Typo auf weissem Shirt, inkl. Version für die Männerwelt:




Aber warum sind die Shoots im Supermarkt? Alexandraki hat sich - klar - was dabei gedacht:

“Inspired from a highly consuming society, spring summer 09 collection focuses on the over variety of products and goods offered for us ready to eat and consume, in the supermarkets around the world.
All kinds of products, all year long.
All products, wrapped around with plastic, cans, aluminium foils etc. travel around the world just for us to buy them in our nearest supermarket store, to unpack them, to throw away the waste and to consume them. Every day…
All kinds of marketing strategies, super discounts, buy 2 get one free eagerly promote our milk, chicken meat, strawberry flavour drinks,… superfood!
Buy more…
Only one question comes up. Where does the waste go?”

Ihre Sachen sind interessant und modisch auf jeden Fall “up to date”: ungewöhnliche Schnitte für Sie und für Ihn zum Thema “Supermarkt” - schlicht und auffällig bedruckt. Für mode- und einkaufsbewusste Menschen ist in ihrem Shop sicher was dabei.  Kann ich nur empfehlen und bei dem ein oder anderem Kleid juckt es mich durchaus in den Fingern, mir da was auszusuchen…

Danke für das Shirt! Und ich werde es sicher noch ein paar mal tragen.

Kino: Sex and the City.

Jul 3

Mein zweiter Film diese Woche: Sex and the City.

kino_satc.jpg

Als ich zum ersten Mal hörte, dass der Film zur Serie tatsächlich rauskommen sollte, dachte ich “Oh mein Gott, bitte nicht!”. Filme mit Serien als Vorgänger enden selten gut - ich glaube, ich bin immernoch Akte X-geschädigt (vor allem, weil da jetzt ein zweiter Teil rauskommen soll!), auch wenn das wirklich schon eine Weile her ist. Ich bin eben nachtragend.
Aber noch besser ist, dass ich diese Serie eigentlich gar nicht kenne. Klar, davon gehört habe ich durchaus, aber so eine Tussi-Tussi-Bling-Bling-Serie (das ist ein reines Vorurteil, welches ich mir aus welchen Gründen auch immer gebildet habe) hat mich nie angemacht. Vielleicht auch deswegen, weil ich Highheels doof finde und darin umkippen würde.

Aber vorgestern waren zwei Freundinnen und ich, nach einem leckeren Smoothie und bisschen Smalltalk (diente wohl zur Einstimmung auf den Film) in den Film gegangen und ich wurde eines Besseren belehrt:
Der Film ist gar nicht so viel Tussi-Tussi-Bling-Bling wie ich dachte, sondern nur ein bisschen Tussi-Bling.
Klar, es geht um die große Liebe, Mode und um Sex, aber so witzig und auch sentimental und auf eine clevere Weise verpackt, dass es genau diesen einen Nerv in mir getroffen hat, der wohl doch selber auch gerne ein bisschen Tussi-Bling wäre. Die Sprüche waren so treffend, teilweise so aus dem allseits bekannten (Frauen-)Alltag herausgepickt, dass man sich wunderbar darin wiederfinden konnte. Die Charaktere waren natürlich überzogen, aber in jeder steckte doch so ein kleiner Funken von einer Selbst. Einfach charmant, glamourös und sehnsüchtig. Einfach weiblich halt.

Und irgendwann werde ich mir doch mal die Serie ansehen - oder Stöckelschuhe kaufen. Oder ähnliches.
bc_kinoreview_6.jpg