big FM und mein offener Brief.

May 23

Diesmal geht der Brief nicht (nur) an bigFM, sondern an meine Leser und an alle, die uns tatkräftig durch Sharen meines Beitrages geholfen haben.

Erstmal DANKE. Danke, weil bigFM hat reagiert - und Ihr glaubt gar nicht, wie sehr mich das freut.
bigFM hat zugesagt, sich um die Sache zu kümmern und will auch versuchen, zu helfen.

Ich freue mich, dass der Brief geholfen hat, sich Gehör zu verschaffen. Ich freue mich, dass Ihr mir geholfen habt. Und ich freue mich, dass bigFM helfen möchte.

Werde berichten, wie es weitergeht.

Offener Brief an bigFM. In eigener Sache.

May 22

Hallo bigFM,

ich schreibe Euch jetzt mal einen offenen Brief und ich hoffe, dass er “Gehör” findet.
Kurz vorweg: Ich mag Euren Sender, er ist abwechslungsreich und auf jeden Fall was frischeres als andere Stuttgarter Sender. Ich höre nur leider kaum Radio, daher wäre es wohl etwas übertrieben, zu behaupten, ich sei ein wirklicher Fan.
Aber ihr seid okay und ich respektiere Euch.

So, nun zu meinem Anliegen:
Am 07.07.2012 findet das Event Nachtflug Stuttgart statt. Dagegen habe ich auch nichts einzuwenden, wird sicher ‘ne tolle Sause, ABER: Seit Monaten wird von einer guten Freundin von mir ihr runder Geburtstag dort geplant, 70 Leute wurden postalisch eingeladen, 70 Leute haben sich den Termin freigehalten, 70 Leute haben sich auf ihre schöne 50 gefreut!
SEIT MONATEN. Manche reisen extra nach Stuttgart, übernachten hier, um mit ihr zu feiern.
Hat sie nicht super Freunde? Was kann man sich denn schöneres wünschen, als mit ihren Besten den Tag gemeinsam zu verbringen, in der Hafenbar am Stuttgarter Flughafen

Und jetzt kommt Ihr, reserviert an genau diesem Tag die Hafenbar und meiner Freundin wird anschließend einfach abgesagt. Jetzt. Mitte Mai, wo schon alles andere ausgebucht ist.
Wie soll hier jetzt eine einzelne Person noch die Kurve kriegen, dass aus einem tollen, fantastischen privatem Event keine Katastrophe wird?

Ich weiß nicht, wer Schuld daran ist, dass es so gelaufen ist, ich weiss nur, DASS es so nicht hätte laufen dürfen!
Aber bigFM, bei Euch vertraue ich auf Euer Ohr - und ich bin mir sicher, dass Ihr HELFEN könnt!
Ich will für meine Freundin eine geile Party! Helft mir, diese noch zu zaubern!
Ihr könnt das! Denn nichts anderes hat sie auch verdient.

Feedback nehme ich gerne entgegen.

Danke.

Mauritius, ein Horror-Paradies.

Mar 4

Wenn man an Mauritius denkt, denkt man an ein paar Dinge: entweder eine Trauminsel, eine Bildagentur oder aber auch eine Cocktail-Bar-Restaurant-Lounge-Kette im Stuttgarter Raum. Auch wenn ich lieber auf der Insel gewesen wäre, war ich letzten Freitag “nur” in der Bar, die es gefühlt seit Ewigkeiten schon in Stuttgart gibt.

Der folgende Beitrag ist rein subjektiv, ich werde dennoch versuchen, möglichst sachlich zu bleiben.

Es wurde eine kleine Firmenfeier veranstaltet, ich als “Anhang” war mit eingeladen. Offizieller Beginn war um acht, aber da es eine lockere Runde war und ich noch etwas zu erledigen hatte, stieß ich erst um neun hinzu. Es gab keinen freien Stuhl mehr am Tisch, der Veranstalter war so nett, mir einen beim Kellner zu erbitten. Kurze Zeit später brachte er ihn mir auch. Der Tisch war schon recht voll, also rückten wir etwas zusammen, da wir aber alle nur getrunken haben (aber das ordentlich), brauchten wir auch nicht so viel Platz.

Um es mal in Zahlen zu nennen: Es wurde für zehn Leute reserviert. Ich war aber schon Nr. 14, denn es haben spontan doch noch mehr Leute zugesagt als erwartet. Macht aber nichts, wir haben uns trotzdem nicht sonderlich breit gemacht, wir hatten unseren Platz und waren happy damit.
Kaum saß ich, bestellte ich meinen ersten Cocktail, die Hälfte des Tisches ihren nächsten.

Kurze Zeit später kam noch mein Partner, der noch dringende Telefonate erledigen musste, hinzu. Nr. 15. Er bat um einen Stuhl, bestellte, weitere Leute auch, der Kellner kam, verschüttete drei Cocktails (passiert jedem Mal in der Hektik), vergaß einen, verwechselte zwei. Macht nichts, wir waren gut gelaunt, es war alles in Ordnung.
Cocktails leer, neue bestellt. Ich hab immerhin in 2 Stunden 3 Cocktails getrunken.
Finde ich nicht wenig, aber das ist ja nur subjektiv. Meine Mitgäste waren wesentlich besser unterwegs.

Egal. Nummer 16 stieß hinzu, der Veranstalter bat um einen weiteren Stuhl. Und da begann das Fiasko:
Nein. Es sei denn, man setze sich als neuer Gast an einen neuen Tisch. Wir sahen den Veranstalter mit dem Kellner diskutieren. Länger. Dann stieß der Betriebsleiter hinzu. Diskussion.
Wir waren verwirrt, währenddessen bestellten noch welche einen Cocktail.

Dann kam unser Veranstalter auf uns zu mit den Worten:
“Wir sind hier nicht mehr erwünscht.”
Kurzgefasst: Wir würden zu wenig Umsatz machen (in drei Stunden über 300,- €, und das bei einer “5,- Aktion” für jeden Cocktail) und von dem Geld könne er nichtmal seinen Kellner zahlen, wir würden anderen Gästen die Plätze wegnehmen (es gab ausreichend freie Tische) und wir hätten unsere zwei Stunden Reservierung schon längst überschritten (wovon am Telefon nie die Rede war), abgesehen davon haben wir ja nichts gegessen (wir saßen nicht im Restaurant-Bereich). Und ach ja, wir sind weit mehr Personen als reserviert wurden! Aber das dann auf gleicher Tischbesetzung. (Meine Mutter als ehemalige Restaurantbesitzerin hätte sich über so etwas gefreut!)

Tja, da waren wir sprachlos. In der Zwischenzeit kamen die letzten bestellten Cocktails, die wir dann zurückgeschickt haben. Der (fremde) Kellner, der sie brachte, war entrüstet, immerhin hätten wir diese bestellt! Aber was soll man dazu noch sagen? Letztendlich kam “unser” Kellner (dem das alles irgendwie furchtbar leid tat) und hat die Cocktails nach einer kleinen Diskussion wieder zurückschicken können.

Wir hatten die Schnauze voll. Wollten zahlen. Der Veranstalter wollte die Runde übernehmen und mit Karte zahlen. Ging nicht, man nehme keine Karte. So ein Riesenladen und dann ging das nicht? Unvorstellbar.
Also zahlte jeder für sich. Was natürlich dauerte.
In der Zeit (wir waren die ersten, die gezahlt haben), packten mein Partner und ich unsere Sachen zusammen und warteten am Eingang auf den Rest. Wir beschlossen, uns die Visitenkarte und den Namen vom Betriebsleiter (der uns letztendlich ja rausschmiss), zu besorgen. Ja klar, gerne.
Karte bekommen.
Wir fragten ihn, ob er denn Restaurant-Kritik.de kenne und ohne dass er uns wirklich aussprechen ließ, meinte er nur gelassen, klar, kenne er und “… den Beitrag kann man löschen.”

Ob er weiss, dass das nicht stimmt und dass schon einige mit diesem Wunsch geklagt und verloren haben?

Auf jeden Fall eine Unverschämtheit, was uns an dem Freitag widerfahren ist.
Nicht falsch verstehen: Die Cocktails waren superlecker. Aber der Service widersprach jeder Etikette der Gastronomie. Ein deftiger Grund, dieses Lokal nie wieder zu betreten.

Gegen den Strich. Eine Initiative für Stuttgart.

Dec 16

  • “Ich bin ein braver Junge. Sagen meine Kunden.”
  • “Französisch habe ich mindestens viermal die Woche. Nach der Schule.”
  • “Wenn ich groß bin, will ich, dass es nicht mehr weh tut.”

So lauten die Radiospots der Kampagne “Gegen den Strich“.

Gerade läuft hier in Stuttgart diese Aktion. Das Projekt macht sich stark gegen die männliche Kinder- und Jugendprostitution in Stuttgart. Und damit will es als Sprachrohr für die junge Männer fungieren, die in der Gesellschaft keine Stimme haben.
Transportiert wird die Botschaft über ein Babyphone, das in Mailings und an belebten Plätzen in Stuttgart nachgestellte Dialoge zwischen Stricher und Freier wiedergibt. Dabei wird ganz bewusst nicht auf drastische Formulierungen verzichtet. Schließlich ist es die ungeschönte Wahrheit, die die Kamoagne ans Licht der Öffentlichkeit bringen will.
Mit dem Ziel: ein Problembewusstsein für dieses Thema zu schaffen und Spenden für die sammeln, die es brauchen.

Ich weiss, es ist bald Weihnachten und Spenden werden überall abgeklopft - aber hier geht es um ein ganzjähriges Problem in “meiner” Stadt. Eins, dass vielen wahrscheinlich gar nicht bewusst ist.
Deswegen möchte ich dieses Projekt unterstützen - und spende.

Wer sich die Spots anhören möchte oder gar selber die Spendenaktion verbloggen will, kann sich hier näher informieren.
Danke für’s Lesen und hoffentlich unterstützen!

Mein Sommer 2010, bis jetzt.

Sep 5

Da eigentlich viel mehr passiert ist, als ich hier schreiben möchte, hier nur ein paar ausgesuchte Bilder.
Vielleicht kommt bald wieder mehr Text (mit mehr Fotos), zum Beispiel über Barcelona, wo ich nächste Woche für paar Tage hinfliegen werde. Aber das muss erstmal reichen.
Und ich will wieder mehr Fotos machen. Und auch online stellen.

Auf Flickr auch mehr, wie immer.

2010.

Jan 6

Jetzt ist es soweit. Es ist (seit einer Woche schon) 2010.
Ich frage mich gerade, wie man das ausspricht: zwanzigzehn, zweitausendzehn, zweizehn?
Irgendwie gefällt mir die letzte Variante am besten, mal sehen, was sich durchsetzt.

Auf jeden Fall: Hallo 2010!

Ich wünsche allen ein wunderschönes, fantastisches, unvergessliches, bombastisches Neues Jahr! Mögen Eure Hoffnungen, Wünsche, Begehren, Träume in Erfüllung gehen!
Natürlich hoffe ich auch, dass Ihr alle gut reingekommen seid? Nicht, dass irgendjemand noch irgendwo in 2009 rumdümpelt…

Mein Jahr hat super angefangen: Schön mit dem B bei einem Berg Pizza, Brad Pitt, Morgan Freeman und Kevin Spacey, den sieben Todsünden und u.a. einem verkappten Holunderwodka den Silvesterabend verbracht, mit der Bahn auf eine Stuttgarter Höhe gefahren und das Feuerwerk über dem Kessel bestaunt. Das Jahr wurde gebührend begrüßt! Man hat vor lauter Nebelschwaden nach 20 Minuten zwar nichts mehr gesehen, aber einmal im Jahr muss das wohl so sein.
Anschließend mit der Bahn weiter in die Stadt - nur blöd, dass die Bahn ausfiel. Also, zu Fuß. Gut für die Pizzaverdauung, wenn sie denn schon der Meinung war, allen Alkohol aufsaugen zu müssen (Was lernen wir daraus? wenn Ihr Euch betrinken wollt: ESST KEINE PIZZA VORHER!).
In der Stadt angekommen: Oblomov, guter Holunderwodka. Irish Pub, Mrs Jones, Oblomov. Guter Holunderwodka. Gegen sechs morgens spürte ich dann was davon.
Aber: City war voll, war cool, war spaßig - eine gute Idee.
Irgendwann morgens hatte ich aber dann einen Mantel weniger. Also, meinen Mantel, den ich an dem Abend trug. Schade, mochte den eigentlich. Führte aber dazu, dass sich jemand bereit erklärt hat, uns mit dem Auto heimzufahren. Morgens, so um zehn. Fand ich super, bin echt dankbar drum.

Und einen neuen Mantel habe ich inzwischen auch. Und der neue Mantelkauf führte immerhin dazu, dass ich meine neue EC-Karte endlich habe. Und dass ich Stuttgart schneebedeckt sehen konnte.

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2010 wird mein Jahr. Es wird spannend, aufregend und am Ende werde ich es geil finden. Ich spüre es.
Hoffen wir, dass ich Recht hatte. Und Euch wünsche ich das natürlich auch.
[Und meine neue To-Do-Liste ist auch schon online.]

Ein Jahr pl0gbar #13 und dazu ein Poken.

Apr 19

Und der heisst Loken. Musste natürlich der kleine Voodoo-Totenkopfdingens mit Flammen sein.
Pokens gibt es mittlerweile auch in Deutschland zu kaufen bei Mission Poken.


[Loken, vorne im Bild.]


[Loken und seine Pokenfreunde.]*

* Der Rotstich kommt im übrigen daher, dass ich kurz davor war, die Bilder zu vernichten, indem ich ohne Film zurückspulen eben jenen aus meiner Lomo holen wollte. In Twittersprache nennt man sowas auch gerne: #fail.
Aber es hat Stil.

Fotos: Fisheye, Hochschule der Medien.

Feb 10

Veranstaltung: Media Night.

Jan 27


Kommenden Donnerstag ist es schon: Die Media Night an der HdM (Hochschule der Medien) in Stuttgart.
Am 29. Januar 2009 ab 18 Uhr stellen die Studierenden vor, woran sie im letzten Semester gearbeitet haben. Die Bandbreite der rund 60 Arbeiten reicht von künstlerisch-kreativen Projekten bis hin zu alltagstauglichen Industrieanwendungen.

Für Musik sorgt die HdM-Band in verschiedenen Formationen. Der Eintritt ist frei.
Und wenn ich es zeitlich schaffe, werde ich hingehen. Wer kommt mit?

Hier der Link zur Seite der Veranstaltung.

Fotos: Baggy Freeze.

Jan 25

Ich habe letztes Jahr schon zum Beutelsbacher Mega-Event Fotos gemacht (und es wird auch diesen Sommer ein “Baggy Creek” geben, wie letztes Jahr auch schon). Hier ein paar Eindrücke.
Schön war’s, wenn auch sehr, sehr windig.