Foto: Frühstück in Colmar.
Jun 19
Das ist immer noch die Hohkönigsburg im Elsass - ich muss auch sagen, dass sie mich stark beeindruckt hat.
Weitere (und größere) Bilder gibt es auch auf flickr.






Nicht nur Kanonen gefallen mir, sondern historische Waffen allgemein. Bin halt Rollenspieler.

Der zweite Stopp unseres kleinen Elsass-Wochenendes war die Hohkönigsburg (nachdem wir uns in Châtenois erst mit Kaffee und Quiche gestärkt haben).
Ich hab da natürlich gleich mein kleines Strumpfhosenexperiment gestartet (danke in dem Fall an den Cousin meines Kollegen!): Eine helle, naturfarbene Kniestrumpfhose meiner Mutter gemopst, diese über das Objektiv gespannt (über den Blendschutz, damit das Fokussieren nicht beeinträchtigt wird) und ein kleines Loch in die Mitte geschnitten. Klingt simpel, ist es eigentlich auch. Und kostengünstig.
Folgende Dinge sind mir dabei aufgefallen:
Hier jetzt erstmal ein Beispiel mit Blende 22:

Und hier ein paar Bilder, die ich für den ersten Versuch ganz gelungen finde:






Die Bilder gibt es auf flickr auch zu sehen (in höherer Auflösung).
Fazit:
Es macht Spaß, fordert auch ein bisschen den Fotografen. Je nach Motiv, Farbe, “Schnitt”, Fokus kann diese Technik durchaus spannende und unterschiedliche Ergebnisse erzeugen - erfordert aber auch Geduld. Hat mich auch ein wenig Zeit und Nerv gekostet, bis ich den Dreh raus hatte - und andere durchaus amüsiert.
Diese “Strumpfhose-über-Objektiv-Stülp-Technik” werde ich bestimmt irgendwann nochmal nutzen, die Strumpfhosen bleiben ab jetzt fortan in meiner Fototasche.
Um genau zu sein, fahren wir nach Colmar, lecker Flammkuchen essen und machen auch einen kleinen Abstecher auf die Hohkönigsburg. Das Wetter scheint auf unserer Seite zu sein, die Lomo hat einen neuen Film drin und die Akkus unserer DSLRs sind voll geladen. Strumpfhosen sind auch schon eingepackt.
Nicht für mich, sondern für meine DSLR.
Okay, spulen wir kurz zurück: Vor ein paar Tagen erwähne ich, dass ich mir ein Lensbaby holen will. Als Belohnung für meine Prüfungen oder so. Kollege hört das, unterhält sich irgendwann im Anschluss mit dem Mann seiner Cousine (ist das auch sein Cousin?), der wiederum behauptet, mit einer Nylon-Strumpfhose ließe sich der gleiche Effekt erzielen. Löchlein reinschneiden, drüberstülpen und der Schärfepunkt ist problemlos verschiebbar.
Aha. Kollege kommt zu mir, erzählt mir von der Strumpfhosentheorie und schon steht für mich fest, dass ich das unbedingt ausprobieren muss (Na ja, die Methode “mit Fettcreme einschmieren” fand ich dann doch nicht so prickelnd).
Und jetzt hab ich eine helle und eine dunkle Strumpfhose im Gepäck - inklusive Nagelschere für die “Blende”.
Ich bin gespannt.
Wie auch immer, ich freue mich auf den Kurztrip.
Nachdem meine Lomo Fisheye eine knackharte Sprengstoffuntersuchung am Flughafen erleiden musste, durfte sie natürlich auch bisschen knipseln.
["Was, das ist eine echte Kamera? Da ist ja nichtmal ein Film drin... Kommen sie mal bitte mit. Nur ein kleiner Test."]










Bin zwar grad in Leipzig und hoffentlich meilenweit entfernt vom Internet, aber das ist noch kein Grund, Euch keine fröhliche Eiersuche zu wünschen.
Es lebe die moderne Technik.

Ich habe letztes Jahr schon zum Beutelsbacher Mega-Event Fotos gemacht (und es wird auch diesen Sommer ein “Baggy Creek” geben, wie letztes Jahr auch schon). Hier ein paar Eindrücke.
Schön war’s, wenn auch sehr, sehr windig.






Wir waren neulich wieder spazieren, dieses Mal in der Weissenhofsiedlung am Killesberg in Stuttgart.
Und ich hab ein wenig experimentiert: Bock auf Farbe.





[Mehr auf Flickr.]