Elsass - kleine Eindrücke.

Jul 17

Über Pfingsten entschieden wir uns, spontan ins Elsass zu fahren. Von Stuttgart aus ist es nicht weit und das Wetter dort versprach um einiges sonniger zu sein, als daheim. Drei Tage hintereinander frei zu haben, war natürlich mitunter auch ein Grund.

Ohne auf den gesamten Kurztrip einzugehen, sind wir irgendwann, recht planlos eigentlich, in Dâmbach angekommen. Und das erste, was wir dort sahen, war eine alte, verlassene Lagerhalle.
Und ein paar Graffitti-Künstler darin, die für einen Wettbewerb in Barcelona übten. Und nebenher Party machten.
Tolle Menschen.

Winter 2010.

Jan 27

[Österreich, hoch oben.]

Foto: St. Martin.

Jun 24

Fotos: Bijoux en Colmar.

Jun 23

Ja, die Fassade des Häuschens war tatsächlich knallorange gestrichen - und ich hab das Bild trotzdem schwarzweiss gemacht. Ich entwickel’ mich.

Fotos: Hohkönigsburg mit Strumpf.

Jun 15

Der zweite Stopp unseres kleinen Elsass-Wochenendes war die Hohkönigsburg (nachdem wir uns in Châtenois erst mit Kaffee und Quiche gestärkt haben).
Ich hab da natürlich gleich mein kleines Strumpfhosenexperiment gestartet (danke in dem Fall an den Cousin meines Kollegen!): Eine helle, naturfarbene Kniestrumpfhose meiner Mutter gemopst, diese über das Objektiv gespannt (über den Blendschutz, damit das Fokussieren nicht beeinträchtigt wird) und ein kleines Loch in die Mitte geschnitten. Klingt simpel, ist es eigentlich auch. Und kostengünstig.

Folgende Dinge sind mir dabei aufgefallen:

  • Die Größe des Lochs beeinflusst das “Schärfefeld” - einmal zu groß geschnitten, muss man ein neues Loch ansetzen. Besser ist es, klein anzufangen, dann gegebenfalls vergrößern.
  • Auch die Form des Lochs ist relevant. Je nach Blendenöffnung ist der Unterschied zwischen scharf/unscharf deutlich erkennbar - und dementsprechend auch der Schnitt. “Stanzungen” (Stern, Herz, Oval usw.) könnten hier durchaus interessante Bildeffekte ergeben.
  • Ja, die Blende eben. Je kleiner die Blendenzahl, desto unauffälliger ist der Unterschied zwischen scharf und unscharf, desto “natürlicher” wirkt der Filter. Bei Blende 22 sieht man sogar das Nylonmuster!
  • Die Farbe des Strumpfs: Klar, denn das Nylon wirkt auch wie ein Farbfilter.
  • Autofokus funktioniert nicht, bzw. sehr schwer. Man muss manuell scharfstellen, da - sobald Nylon im Fokus ist - die Kamera nicht mehr fixieren kann.
  • In der ganzen Tourismusmasse an der Burg fällt man mit einer DSLR nicht mehr auf - es sei denn, man hat einen Strumpf auf dem Objektiv. Und schon ist man im Gespräch.

Hier jetzt erstmal ein Beispiel mit Blende 22:

Und hier ein paar Bilder, die ich für den ersten Versuch ganz gelungen finde:

Die Bilder gibt es auf flickr auch zu sehen (in höherer Auflösung).

Fazit:

Es macht Spaß, fordert auch ein bisschen den Fotografen. Je nach Motiv, Farbe, “Schnitt”, Fokus kann diese Technik durchaus spannende und unterschiedliche Ergebnisse erzeugen - erfordert aber auch Geduld. Hat mich auch ein wenig Zeit und Nerv gekostet, bis ich den Dreh raus hatte - und andere durchaus amüsiert.
Diese “Strumpfhose-über-Objektiv-Stülp-Technik” werde ich bestimmt irgendwann nochmal nutzen, die Strumpfhosen bleiben ab jetzt fortan in meiner Fototasche.

Neuer Mitbewohner.

Jan 9

Hallo “Herr C.”, meine Kuschelreserve!
herrc_400.jpg

[Auf den eigentlichen Namen gehe ich einfach mal nicht ein, sonst könnten irrtümlich falsche Assoziationen aufkommen.]

Beim Abendessen.

Oct 20
  • sie: “Liebling, wie schmeckt es Dir?”
  • er: “Suchst Du Streit?”